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18. August 2014 1 18 /08 /August /2014 08:42

Hallo meine Lieben,

Die Zeit vergeht wirklich wie im Flug' und schon ist mein vorerst letztes Wochenende in Taiwan auch schon wieder vorbei.

So langsam bilden sich in meinem Zimmer immer mehr kleine und größere Haufen, die irgendwann und irgendwie auf meine Koffer und in meinen Backpacker verteilt werden müssen. Es ist schon ein bischen faszinierend was ein einzelner Mensch in einem Jahr so alles ansammelt, aber zum Glück fahren nach Deutschland auch Schiffe, die das ein oder andre Päckchen nach Hause bringen können. Der verbliebene Rest meiner Wohnung wird jetzt unterteilt in: muss mit auf Reise, brauch ich erst in Deutschland wieder, noch unentschieden und der finale Haufen, den Freunde in Taiwan bekommen.

Und bei der Planung meiner nächsten Reisen ist mir erstmal wieder aufgefallen, dass man vielleicht außerhalb Taiwans auch lange Kleidung gebrauchen könnte. Vor allem bei dem Blick auf aktuelle Bilder meiner Familie muss ich feststellen, dass ich die deutsche Definition von Sommer noch nicht wieder teilen kann. Ich denk hier schon bei 29 Grad und ohne Sonne, dass es etwas kühl ist. Neben Packen und Reiseplanung muss ich mich aktuell auch noch auf meine letzte Klausur hier vorbereiten und mich natürlich von meinen Freunden verabschieden.

Am Sonntag haben Helen und ich uns deshalb entschieden nach Keelung zu fahren. Keelung liegt ca. 30 Minuten nordöstlich von Taipei, beheimatet den zweitwichtigsten Hafen Taiwans und hat einen sehr berühmten Nachtmarkt. Dort angekommen ging es mit dem Bus etwas raus aus der Stadt an die Küste. Während der Fahrt konnten wir viele Menschen beobachten, die vor ihren Häusern Essen aufgestellt hatten und "Geld" verbrannten. Der siebte Monat im chinesischen Kalender gilt als Geistermonat, während dieser Zeit gibt man diese Art der Opfergaben an Geister und Seelen. So hatten wir das Vergnügen ein auf Eis gelegtes Schwein mit einem Apfel im Mund zu sehen.

Da man in Taiwan allgemein eher lauffaul ist, waren wir die einzigen die zu dem Ausflugsziel liefen und nicht mit dem Auto oder dem Scooter den Berg hoch fuhren. Einmal oben angekommen geht es wieder runter Richtung Küste, diesmal mussten alle laufen, da es keine Strasse zum Fahren mehr gab. Umgeben von hechelnden und stöhnenden Taiwanesen ging es zu den Steinformationen am Meer. Passenderweise wird diese Art von Steinen in Taiwan als "Tofu-Steine" bezeichnet, willkommen in Asien. In Deutschland würde man das vielleicht Toast-Brot-Stein nennen. Nachdem wir auch rückzu die einzigen waren, die gelaufen sind, haben wir uns das Essen auf dem Nachtmarkt quasi verdient.

Zusammen gequetscht mit 100 anderen Besuchern schlichen wir über den riesigen Nachtmarkt. Der Nachtmarkt hat eine Straße die direkt für Ausländer ist, weshalb sich über jedem Stand ein kleines Schild befindet, was man da essen kann. Ich glaub zwar, dass es manchmal wirklich besser ist, wenn man nicht weis, was das ist, beispielsweise bei Schweineblutsuppe oder dem in Taiwan so beliebten Blutkuchen (Reis mit Blut und außen drum hat man Erdnusspuder). Da Keelung direkt am Meer liegt, kann man auf dem Nachtmarkt viel Fisch essen. An einem Stand konnte man sich sogar einen Frosch aus einem Glas aussuchen, der dann gebraten wurde. Wir probierten dann doch lieber etwas normaleres Essen.

Für mich folgen jetzt nur noch 3 Tage Schule, ein Schulausflug und am Samstag geht es für mich für drei Wochen nach China :) Ich wünsche euch eine schöne Woche.

LG Niggy

Mein (vorerst) letztes Wochenende in Taiwan
Mein (vorerst) letztes Wochenende in Taiwan
Mein (vorerst) letztes Wochenende in Taiwan
Mein (vorerst) letztes Wochenende in Taiwan
Mein (vorerst) letztes Wochenende in Taiwan
Mein (vorerst) letztes Wochenende in Taiwan

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Published by taiwan-touched-with-pink
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  • : Nach vier Jahren Studium heißt es für mich ab ins Auslandspraktikum. Über 9000 km weit weg von Familie und Freunden versuche ich mich im wunderschönen Taiwan durch zuschlagen. Meine großen und kleinen Abenteuer und Herausforderungen werde ich in dem Blog zusammenfassen und so allen die noch Daheim sind, Lust auf die Ferne machen und taiwanesische Leben etwas Näher bringen!
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