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23. Dezember 2014 2 23 /12 /Dezember /2014 14:05

Nachdem nun auch Dominique wieder zurück geflogen war, buchte auch ich spontan einen Flug in den Norden, anstatt wieder mal 15 Stunden Zug zu fahren. Etwas spontan packte ich also am Morgen und flog los Richtung Chiang Mai. Berühmt ist die Nordstadt vor allem durch ihre zahlreichen Elefantencamps, Dschungeltouren und die schöne Altstadt, mit unzähligen Tempeln und Buddhas. Mein Hostel bot gleich für Montag und Dienstag eine Dschungeltour mit Übernachtung bei einem Bergvolk an. Nach einer kurzen Besprechung, was wir für die Zwei-Tages-Tour alles brauchen, gingen wir alle zusammen schon mal auf den Sonntagsmarkt in Chiang Mai. Dabei verwandelte sich die Altstadt in einen riesigen Nachtmarkt, der alles Anbot, was man so erwerben möchte und somit Thailand als Shopping Paradies mal wieder alle Ehre machte. Am nächsten Morgen war die Nacht schon sehr früh vorbei, um 6:15 Uhr war Abfahrt am Hostel. Erster Halt war an einem kleinen traditionellen Markt zum frühstücken. An gebratenen Reis und Nudeln zum Frühstück kann ich mich immer noch nicht gewöhnen. Nächster Stopp war ein Elefantencamp, wo die Elefanten gefüttert, geritten und gebadet wurden. Da ich nicht wirklich ein Fan von solchen Sachen bin, hab ich mir das lieber etwas aus der Ferne angeschaut. Danach ging es endlich los mit unserer „Dschungeltour“, vorbei an Wasserfällen und Büffeln ging es den Berg hoch. Die Büffel beäugten uns etwas befremdlich, als wir auf ihrer Lichtung Pause machten und zogen sich in den Wald zurück. Mittag gab es in einem verlassenen Dorf. Man merkt, dass dort regelmäßig Touren stattfinden, überall wo man Pause macht, stehen „Kühlboxen“ mit Wasser und Cola. Den „Dschungel“ durch den wir die ganze Zeit liefen, würde ich eher als normalen Wald bezeichnen, da er mich schon sehr an den deutschen Wald zu Hause erinnert hat und nicht an den saftig grünen, dicht bewachsenen Dschungel Taiwans. Am späten Nachmittag kamen wir in unserem Domizil für die Nacht an. Ein kleines Bergdorf, bestehend aus einer Familie, einem Hund und ein paar Hühnern. Als Dusche diente der Wasserfall und als Schlafgemach eine offene Hütte. Damit es am Abend nicht so kalt wird, haben die Einheimischen gleich mal Feuer gemacht. Anschließend fingen sie an zu kochen- Massen an Essen wurde geschnippelt, gebraten und serviert. Wer hätte gedacht, dass man mitten im thailändischen Wald so viel zu Essen, Wasser, Cola und Bier bekommen würde. Nachdem die Sonne recht früh unterging, gingen auch alle verhältnismäßig früh ins Bett. Am nächsten Morgen ging das selbe Spiel mit dem Essen wieder los, Toast, Reis, Pfannkuchen, Obst, Ei- alles was man sich nur vorstellen kann. Frisch gestärkt ging es dann weiter. Den zweiten Tag nutzte der Guide um uns alle möglichen Heilpflanzen vorzustellen, und ich habe gelernt, egal welche Krankheit man hat, man sollte nach Thailand in den Dschungel fliegen, die Einheimischen haben schon eine Kräutermischung im Wald die einen hilft. Irgendwann am Nachmittag kamen wir wieder in der Zivilisation an und es ging mit kleinen Bambusflossen den Fluss hinunter. Wenn es gerade geregnet hat, müsste ich das glaub ich nicht haben, da es schon so, mit verhältnismäßig wenig Wasser ganz schön schnell und nass wurde. Einmal passte unser Bootsführer aber nicht auf und wir setzten auf Steinen auf, nach etwas schieben und zerren befreite er uns und die Fahrt ging weiter. Ein bischen hat mich das an die Szene vom Dschungelbuch erinnert, wo Mogli auf dem Bauch von Balu liegt und sie sich den Fluss runter treiben lassen. Nur Affen hatten wir nicht.

Zurück in der Stadt gingen wir zum Abschluss alle zusammen noch mal Essen und dann auf den Nacht-Basar der Stadt. Der füllt nicht nur diverse Straßen von Chiang Mai sondern auch einige 3-Stöckige Hallen. Verkauft wurden wie üblich Handtaschen, Schuhe, Klamotten, Souvenirs, Holzschnitzereien, Schals und und und.

Nach so viel Natur erkundet ich am kommenden Tag die Altstadt mit ihren unzähligen Tempeln und Buddhas. In Chiang Mai fällt auf, dass extrem viele Chinesen dort Urlaub machen. Egal, wo man ist, überall hört man Chinesisch.

Und dann war er schon da – mein letzter Reisetag. In meinem Hostel hatte ich zwei nette Amerikanerinnen kennen gelernt, die wie ich auch zu dem Heiligen Berg wollten. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es zur Thai-Massage. Danach halfen uns die Hostel-Mitarbeiter Scooter zu mieten und so ging es zum ersten Mal in Thailand mit dem Scooter durch eine richtige Stadt. Der Verkehr in Chiang Mai ist schon was anderes als im Süden auf den Inseln. Außerhalb des dichten Stadtverkehrs ging es über die Serpentinenstraßen hoch auf den Berg. Umso höher man kam, umso schöner wurde der Blick, den man über die Stadt hatte. Auf dem heiligen Berg kann man eine Sommeresidenz des Königs besichtigen. Etwas unterhalb davon lag der berühmte Tempel Chiang Mai’s. Über und über mit Buddhas und alles was nur geht war vergoldet- der perfekte letzte Eindruck von Thailand.

Freitagmorgen hieß es einmal mehr früh aufstehen und zum Flughafen fahren. Via Kuala Lumpur sollte ich also binnen 12 Stunden in Taipei sein. Spät am Abend kamen sowohl ich als auch mein Gepäck heil an.

LG Nicole

Dschungelwanderung im NordenDschungelwanderung im Norden
Dschungelwanderung im Norden
Dschungelwanderung im NordenDschungelwanderung im NordenDschungelwanderung im Norden

Dschungelwanderung im Norden

Chiang MaiChiang MaiChiang Mai
Chiang MaiChiang MaiChiang Mai
Chiang MaiChiang MaiChiang Mai

Chiang Mai

der heilige Berg in Chiang Maider heilige Berg in Chiang Mai
der heilige Berg in Chiang Maider heilige Berg in Chiang Mai
der heilige Berg in Chiang Maider heilige Berg in Chiang Mai

der heilige Berg in Chiang Mai

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Published by taiwan-touched-with-pink
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  • : Nach vier Jahren Studium heißt es für mich ab ins Auslandspraktikum. Über 9000 km weit weg von Familie und Freunden versuche ich mich im wunderschönen Taiwan durch zuschlagen. Meine großen und kleinen Abenteuer und Herausforderungen werde ich in dem Blog zusammenfassen und so allen die noch Daheim sind, Lust auf die Ferne machen und taiwanesische Leben etwas Näher bringen!
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