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26. April 2014 6 26 /04 /April /2014 05:44

Nachdem schon um März ein Bekannter der in Shanghai arbeitet seinen Weg auf diese bezaubernde Insel gefunden hat, kamen nun ehemalige Kommilitonen aus Jena, die ihre Flitterwochen in Taiwan verbringen. Nachdem die Anreise vom Flughafen in die Stadt länger dauerte als gedacht, verschoben wir unser erstes Treffen auf Samstagmorgen. Den Vormittag verbrachten wir an der Chiang-Kai-Shek Memorial Hall. Bei meinen letzten Besuchen dort war der Vorplatz mit hunderten von Pandas überseet, die bei Regen sogar extra Regencapes hatten. Irgendwer hatte wohl die glorreiche Aufgabe die kleinen wieder einzusammeln und für die nächste Reise zu verpacken. Auf den Werbeanzeigen vor Ort konnte man sehen, dass die Pandas auch schon in Europa waren.

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Für uns gab es zum Mittag taiwanesischen Hamburger (Gua Bao), d.h. eine Art Hefekloß gefüllt mit  Schweinefleisch, Petersilie, Gemüse und gemahlenen Erdnüssen. Die Innereien Suppe wollten die beiden nicht kosten, obwohl ich ja finde, dass die Mischung aus Lotus und Innereien gar nicht so schlecht schmeckt und keinesfalls mit dem deutschen Verständnis von Innereien verwechselt werden darf.
Danach ging es Richtung Küste, nach Danshui. Für mich besonders spannend war, wie Taiwan Neulinge Sachen sehen, was für sie ungewohnt, komisch oder witzig ist. Was ihnen wie den meisten Ausländern als erstes auffiel, war die freundliche Art der Einheimischen. 
Angekommen in Danshui ging es zum San Fort Domingo. Und wie so oft, dachte man sich hier anhand der Bilder in Reiseführern, dass das Gebäude etwas größer sein müsste. Angekommen am Ziel, war es dann aber doch relativ klein, aber dennoch sehenswert. Nachdem wir schon zum Mittag in Gongguan eine typisch deutsche Spezialität aus Rothenburg, sogenannte Schneebälle, die ich tatsächlich in Deutschland noch nie gegessen hab, gesehen hatten, kamen wie nachmittags an einem Baumkuchen-Restaurant vorbei. Für mich mal wieder das Zeichen, in Taipei muss man Deutschland und das heimische Essen wirklich nicht vermissen, den neben deutschen Bäckereien, Restaurants und Cafés gibt es eben auch solch spezielle Restaurants, und so kann man wirklich viele deutsche Sachen haben, wenn man dem will. Obwohl wir schon festgestellt haben, dass Schokobons hier tatsächlich etwas trocken schmecken. Ich konnte es auch erst nicht glauben, aber es geht, dass das Innere wirklich zu trocken ist, obwohl es und ein Rätsel blieb, wie das möglich ist.
Zum Abendbrot gab es für mich Stinky Tofu, den die beiden tapfer kosteten, ihm aber als nicht so ihres einstuften. Nachdem das Mittag sehr gut ankam, war der Stinky  Tofu nicht so ihres. Das restliche Essen kam aber sehr gut an, vor allem den unzähligen Teevariationen sind die beiden verfallen.

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Am Sonntag gab es dann eine kleine Führung über unseren wunderschönen Campus, von wo aus wir dann einen Wanderweg in die Teeberge folgten. Runterwärts wollten wir die Gondel nehmen, wofür wir aber typisch taiwanesisch natürlich erstmal anstehen mussten, 40 Minuten später konnten wie endlich in einer Hello Kitty Gondel Platz nehmen und den Berg wieder runter fahren. Nachdem die beiden nun den Taipei 101 von allen möglichen Orten aus gesehen hatten, verbrachten sie den Nachmittag am und auf dem 101, da das Wetter aber nicht so perfekt war, nutzte ich dem Sonntagabend, um mit meiner Familie “Mittag zu essen“, besser gesagt sie essen und ich stehe dank iPad dabei und bin ins Familienleben integriert.

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7. Dezember 2013 6 07 /12 /Dezember /2013 15:18

Hallo ihr Lieben,

ja nun bin ich schon über eine Woche wieder in Taipei und das Wetter hier hat sich, zum Glück, gewandelt: von kalt und nass, zu tagsüber sonnig und warm und nachts zumindest ertragbar kalt. So ist tagsüber das perfekte Wetter um wandern zu gehen. Für Samstag hatten wir uns entschieden, den Santiaoliang Hiking Trail entlang zu wandern. Mit dem Bus und mit einem Zug ging es zunächst raus aus der Stadt. Anschließend ging es über die für taiwanesische Wanderwege üblichen Treppen das erste Stück rauf auf den Berg und anschließend über kleine Brücken, die über noch kleinere Flüsschen führten. Und man passt sich ja dem jeweiligen Lebensstil der Kulturen doch in gewissem Maßen an, und so brauchten wir für diese Mini-Brückchen so lange wie für eine große- man muss ja jeden Schritt dokumentieren und in einem Foto festhalten und mit Hilfe von Selfies alle auf einem Foto vereinen, ohne dass man fremde Hilfe benötigt.

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Selfie-Time :) Michael, Vanessa, Gina, Felix und ich (v.l.n.r)

Und so sind wir irgendwann tatsächlich an dem ersten Wasserfall angekommen. Von dort aus ging es zunächst kletternd weiter. Und obwohl in der Beschreibung stand, dass der Hiking Trail für jeden geeignet ist, bin ich der Meinung, für Menschen, die einen sicheren Weg bevorzugen, ist der Weg nichts.

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Von den verschiedenen Höhen aus, hatte man eine fantastische Sicht über die schöne Landschaft Taiwans. Ganz oben angekommen, begrüßte uns ein “Klettern verboten” Schild. Von da an ging es über eine normale Straße nach Shifen. Von da an stimmte unser Handy-Navi und die Straßenbeschilderung nicht mehr ganz überein. Und jeden den wir fragten, ob wir richtig sei, sagte uns, es seien noch ca. 20 Minuten bis Shifen. Irgendwann, nach ziemlich vielen Mal 20 Minuten kamen wir tatsächlich in Shifen an. Und pünktlich zur Dunkelheit hatten wir unsere Laterne bemalt und beschrieben und konnte sie in den nächtlichen Himmel aufsteigen lassen.

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Am Ende ging es mit einem sehr überfüllten Zug zurück nach Taipei.

Am Dienstag haben wir uns aufgrund des schönen Wetters überlegt, auf den Elephant Mountain zu laufen und den Sonnenuntergang zu beobachten. Dank der neuen MRT Line die erst vor 2 Wochen eröffnet hat, kommt man da nun noch einfach als vorher hin. Elephant Mountain ist einer der „Four Beast Mountains“ von denen aus man ein schönen Blick über die Stadt hat. Bis jetzt war ich da immer nach Sonnenuntergang, aber es lohnt sich wirklich einfach vor dem Sonnenuntergang hoch zu laufen, man wird mit einem grandiosen Blick über Taipei belohnt.

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Peter und Michael (hinten), Vanesse, ich und Felix (v.l.n.r.)

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Blick über Taipei

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Seit letztem Montag ging auch der Ernst des Lebens wieder los und hier hat ein neues Semester begonnen- neue Mitschüler,neue Lehrerin, alles neu :) 

 

Ich wünsche euch daheim einen schönen zweiten Advent.

 

Liebste Grüße

Niggy

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20. Oktober 2013 7 20 /10 /Oktober /2013 04:06

Hallo ihr Lieben,

an verkürzte Arbeitswochen, also Wochen mit Feiertagen könnte ich mich gewöhnen. Letzte Woche hatten wir mal wieder einen Feiertag- den 10.10. den Nationalfeiertag in Taiwan. Nachdem man hier wenig Urlaub hat, lernt man Feiertage, vor allem als arbeitende Bevölkerung zu schätzen, aber auch im Studentenalltag bieten sie eine willkommene Abwechslung.

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Pünktlich zum Feiertag hatten wir auch endlich wieder einen sonnig warmen Tag. Nachdem wir uns zum Mittag mit einer „Beef-Noodle-Soup“ (ohne Beef aber dafür mit selbstgemachten Nudelbrocken) gestärkt hatten, haben Gina und ich uns entschieden den Nachmittag bei der Chiang Kai Shek Memorial Hall zu verbringen. Bei strahlendem Sonnenschein ist die Anlage umso schöner. Dank der netten Mitarbeiter haben wir sogar einen Wachwechsel gesehen. Bevor wir dann ins Wochenende starten konnten, mussten wir Freitag doch noch mal in die Uni.

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Da am Wochenende Taiwan schon wieder von Taifunen umzingelt war und das Wetter dementsprechend nicht ganz so schön war, gingen wir, typisch taiwanesisch, den Lieblings-Regenbeschäftigungen nach- Shoppen und Essen. Sonntag hieß es für mich früh aufstehen, da Gina, eine Freundin von ihr und ich nach Xinchu gefahren sind (dort haben wir einen Freund der beiden besucht, der dort studiert). Bei mir in der Gegend war auch schon halb acht morgens relativ viel los- vor den Frühstücksrestaurants hier hatten sich schon zu dieser Uhrzeit Schlangen gebildet. Manchmal lobe ich mir doch die deutsche Gewohnheit, des zu Hause Essens. Irgendwie ist es schon gewöhnungsbedürftig, wenn man sich erstmal komplett raus-geh-fertig machen muss, ehe man frühstückt. Da finde ich es doch ganz angenehm, dass ich zu Hause nur eine Treppe runter in die Küche purzeln muss und es da immer was zu essen gibt. Das scheint mir auch immer etwas Zeiteffizienter zu sein. Als wir bei meiner Mitbewohnerin im Süden waren, hat es schon gedauert, eh die ganze Familie, plus wir Ausländer geduscht und angezogen war, alle mit dem Auto wohin gefahren sind, Essen bestellt wurde, man wartet, dass das Essen kommt, alle aufgegessen haben und man dann wieder nach Hause fährt. Aber wahrscheinlich ist das einfach eine Gewöhnungssache. Hier gibt es an fast jeder Ecke ein Frühstücksladen, bei meinen Eltern zu Hause müsste man schon eine Ecke fahren, ehe man Frühstück bekommen könnte. Aber ich habe auch Sonntag die Lektion gelernt, dass ich einfach bei mir in der Gegend hätte essen sollen. Denn hier in Muzha wohnen auch viele alte Menschen, deswegen auch schon so früh, so viele Menschen und die Schlangen vor den Läden. Bei Gina in der Umgebung merkte man schon, dass da wesentlich mehr Studenten leben, und Sonntag dann viele Läden noch zu haben, scheinbar weil die Kundschaft noch schläft. Aber irgendwie habe ich auch dort eine Art gebratene Dumplings zum Frühstück gefunden. Anschließend ging es mit einem Fernreisebus Richtung Xinchu, was ca. eine Stunde Süd-westlich von Taipei liegt. Dort angekommen ging es weiter Richtung Küste. Dort angekommen haben wir festgestellt, warum die Region dort bekannt für Wind- selbst an dem Tag, wo es angeblich wenig windig war, war es extrem windig. Die Küstenregionen sind immer toll zu besuchen, eigentlich würde es sich schon nur lohnen dahin zu fahren, um das leckere und auch durchaus sehr billige Seafood zu essen. Wir haben auf einem Markt auch erstmal Fisch, Tintenfischen und anderen Meeresgetier gegessen- einfach göttlich. Danach konnten wir, frisch gestärkt, zu unserer „Fahrradtour“ aufbrechen. Wir dachten, dass wir nur etwas an einer Strandpromenade lang radeln, aber aus dem gemütlich etwas radeln wurde am Ende 34 km, die wir tatsächlich besser bewältigten, als wir uns selber zu trauten. Zwischendurch machten wir halt an einem Strand, wo wir Dank Ebbe relativ weit in sonst von Wasser bedeckte Strandregionen laufen konnten.

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Hier machte sich der Wind besonders bemerkbar- dadurch wurde der Sand ganz schön gegen die Beine geschleudert. Entlang der Strandpromenade konnte man immer verfolgen, wie weit man schon gefahren ist. Am Ende der 17 km wartete ein kleiner Leuchtturm und ein kleines Café, in dem wir jedoch die einzigen Gäste waren. Anschließend mussten wir die 17 km wieder zurück fahren, da wir bisher den Wind im Rücken hatten, musste wir jetzt gegen den Wind ankämpfen. Dadurch kamen wir teilweise nur Slow-Motion-Artig voran, was aber den Vorteil hatte, das ich einige Fotos machen konnte. Die Strecke nutzen vor allem an so einem sonnigen Tag auch viele Einheimische für Ausflüge. Man konnte neben den normalen Fahrrädern auch Tandems ausleihen oder aber Fahrräder die etwas Sesselartig waren und 2-4 Plätze boten- die jeweiligen Modelle gab es jeweils mit und ohne motorisierte Unterstützung. Und natürlich dürfen bei solchen Ausflügen auch die kleinen Hunde nicht fehlen. Müssten in Deutschland die Hunde auch Sport machen und neben her laufen, sitzen sie hier in Körbchen oder in einer Art Kinderwagen für Hunde und werden ganz bequem durch die Landschaft gekutscht.

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Liebste Grüße,

Nicole

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3. Oktober 2013 4 03 /10 /Oktober /2013 14:40

 

Hallo ihr Lieben,

So langsam geht es hier auf den Winter zu, bzw. es wird erstmal Herbst. Wenn ich mir die Temperaturen daheim so anschaue, kann ich zwar sehr froh sein, gerade hier zu sein. Aber rein subjektiv betrachtet, ist es hier etwas kalt. Angeblich sind es 25 Grad, gefühlt sind es aber deutlich weniger. Ich hoffe einfach, dass wir noch mal ein paar sonnige Tage bekommen und dieses triste Grau in Grau sich noch mal verabschiedet.

Am Freitag hab ich mich zum Abendessen mit einer guten Freundin getroffen und es gab endlich, ich glaub’ das erste Mal seit dem ich wieder hier bin, BBQ. Ich finde ja solche Restaurants sollte es auch vermehrt in Deutschland geben. Jeder Tisch hat in der Mitte seinen eignen Grill, für mich als Frostbeule die perfekte Art und Weise zu Grillen. Ich denke da nur an die deutschen Sommerabende die trotz Sommer meisten recht kühl werden und man in Decken eingemummelt vor einem Heizpilz sitzt und anstatt kühler Getränke lieber einen Glühwein hätte (natürlich gibt es auch Abende an denen es sogar in Deutschland angenehm warm bleibt, aber die sind leider viel zu selten). Da bietet so ein Grilltisch alle Möglichkeiten. Man kann unabhängig von Wind und Wetter grillen. Wer sich irgendwo in Süd-Ost Asien aufhält sollte das unbedingt mal probieren (v.a. koreanisches BBQ).

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Da man von unserem Campus aus nach Maokong (貓空 was literarisch ins Englische übersetzt "cat empty" bedeutet)  laufen kann, das größte Teegebiet in Taipei, wollten wir das Samstag auch mal ausprobieren. Lili ist zur Einführungswoche ihres Programms an unserer Uni mit ihrem Professor schon mal da hoch gelaufen. Und dank moderner Technik haben wir den Weg sogar wieder gefunden, ich frage mich manchmal echt, was früher Menschen ohne Smartphones gemacht haben. Erst einmal ging es meinen täglichen Weg den Campus-Berg hoch. Um dann von dem Campus auf den Berg zu kommen, gab es ganz nach taiwanesischer Manier tausende von Stufen die uns fast gerade den Berg hoch bringen sollten. Das ist zwar so ziemlich der kürzeste Weg, aber auch anstrengend. In Europa würde man sicherlich einen langen serpentinenartigen Weg den Berg hinauf anlegen. Hier kürzt man das oftmals durch Treppen ab. Nachdem man die erste Etappe fast senkrecht durch einen Dschungelartigen Wald bewältigt hat, kann man einen wunderschönen Blick über die Stadt genießen und dann einen weniger steilen aber trotzdem treppenartigen Weg weiter folgen. Sobald sich der Wald etwas öffnet, hat man, da man dann doch etwas um den Berg drum herum läuft, immer mal wieder einen wunderschönen Blick auf die verschiedenen Stadtteile Taipei’s.

Oben angekommen erwarten einen viele Restaurants und Teehäuser, die dazu einladen, dort zu Essen oder einfach nur den lokalen Tee, oder eben beides vereint, Essen gekocht mit Hilfe von Tee, zu genießen.

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Der Abend hat mal wieder gezeigt, dass die Uni hier wirklich eine perfekte Lage hat. Man hat es mit dem Bus oder auch mit der MRT nicht allzu weit in die Stadt, hat einen schönen Campus und wenn man will, ist man sehr schnell in der Natur.

Für Sonntag hatte dann der DAAD, der einen Teil meines Stipendiums zahlt, angefragt, ob ich nicht helfen mag, Taiwanesen das Studium der Wirtschaftswissenschaften in Deutschland etwas näher zu bringen. Gesagt, Getan und so fand ich mich Sonntag Nachmittag in der Taipei Municipal Library wieder. Am Eingang wartet ein Automat, an dem man seine Bücher automatisch zurück geben kann. (http://english.tcpd.taipei.gov.tw/ct.asp?xItem=1844395&ctNode=15854&mp=108002)

Auf den ersten Blick sah das aus wie ein Karussell für Bücher. Auch von Innen war die Bibliothek interessant, da sie ziemlich viele Möglichkeiten für Kinder bot. Am Ende des Vortrages gab es als Dankeschön ein deutsches Brot, was geschmacklich sowie von der Konsistenz tatsächlich ziemlich deutsch war. Verfeinert mit österreichischem Schmierkäse konnten Shelly und ich ein typisch deutsches Abendbrot genießen.

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Euch noch einen schönen Feiertag :)

LG Niggy

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26. September 2013 4 26 /09 /September /2013 15:00

 Hallo ihr Lieben,

 

nachdem es bei euch in Deutschland so langsam kühler wird, ist es hier immer noch warm genüg, um beispielsweise baden zu gehen. Was wir auch gemacht haben und uns gehörig verbrannt haben. Lagen wir Sonntag noch teilweise bei Regen und vor allem mit vielen Wolken am Himmel am Strand, war mein Rücken am Montag schön rot. Aber trotzdem ist der Strand immer wieder ein sehr guter Grund die Großstadt zu verlassen und die Küste etwas entlang zu fahren. Diesmal ging es nach Fulong zum baden, von Taipei aus fährt man ca. 1h20. Man fällt zwar nicht wie in Wai Ao von dem Zug an den Strand, dafür findet man hier einen, wie in Europa üblich, weißen Sandstrand vor.

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Fulong Beach

 

Die letzte Woche war dann eine kurze Arbeitswoche für uns - 3 Tage Uni und vier Tage frei. So lässt es sich definitiv leben. Mich hat meine Mitbewohnerin Shelly eingeladen, mit ihrer Familie zu einer Hochzeit zu gehen und anschließend mit zu ihnen nach Hause zu fahren. So war der Plan, was in den vier Tagen gemacht wird schnell gefunden. Natürlich hab ich für eine Hochzeit nicht das passende Kleid mit und so hatten wir Mädels (Shelly, Tina und ich) eine gute Ausrede Shoppen zu gehen. Nachdem wir zig Kleider anprobiert haben und endlich das passende gefunden hatten, waren wir ganz in der Nähe des Hello Kitty Restaurants. Und da Tina, die genau wie ich Pink und Hello Kitty liebt, noch nie da war, sind wir noch für ein kleines Dessert in die pinke Welt des Hello Kitty Restaurants entflohen. Seit meinem letzten Besuch dort, hat sich alles verändert und so gab es auch für mich einiges neues zu sehen.

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Am Freitag ging es dann auf die Hochzeit. Leider kündigte sich wieder ein Taifun an, weshalb es etwas windig und regnerisch war und die Familie die Hochzeit nicht wie geplant in ihrem eigenen Garten feiern konnte, sondern auf ein Restaurant ausweichen mussten. Und da man ja zu so einem Event die ganze Familie einlädt, benötigte die Familie zwei Etagen um alle Gäste unterzubringen. Und damit man „oben“ auch das ganze Geschehen von unten mitbekommt, gab es eine Video-Live-Übertragung.

Die Hochzeiten hier laufen scheinbar ganz anders ab als bei uns. Gehen in Deutschland alle, oder zumindest die meisten, mit aufs Standesamt oder in die Kirche, so geht hier nur das Brautpaar zum Unterschreiben, dass sie ab dann Mann und Frau sind, zu einer offiziellen Stelle. Laut den Erläuterungen der Familie ist es aber auch ein rein formaler Akt, keiner der was sagt, keiner der offiziell fragt, ob die beiden nun den Rest ihres Lebens zusammen verbringen wollen, lediglich von jedem eine Unterschrift und man kann als Mann und Frau wieder gehen. Auch die Hochzeitsbilder wurden schon vorher gemacht und werden zu der Hochzeit überall ausgestellt. So begrüßte uns bei unserer Ankunft nicht die Eheleute selbst, sondern ein lebensgroßer Pappaufsteller des Paares. Zu Beginn der Feier konnte man dann doch etwas aus Deutschland bekanntes beobachten, es wurden noch mal feierlich die Ringe ausgetauscht. Und nachdem dann alle wichtigen Personen eine Rede gehalten habe, bei denen die meisten Gäste schon gar nicht zu hörten, kam das Essen- von Suppen, über Reis, zu Fisch und Fleisch, war alles was man sich wünschen konnte vertreten und für jeden Gast wohl das passende dabei. Und da man die Massen an Essen gar nicht schaffen konnte, wurden recht zügig Tüten verteilt, in die jeder Tisch die Reste seines Essen verpacken konnte, ehe die leeren Gefäße von den Kellnern wieder weggeräumt und durch volle neue ersetzt wurden. So zog sich das Essen ca. 3 Stunden hin und der letzte Gang, der Kuchen, wurde schon Heim-Geh-Gerecht in Folie verpackt verteilt. Und nein es war keine mehrstöckige Hochzeitstorte, die das Paar zuvor feierlich angeschnitten hatte. Nachdem nun alle 3 Stunden gegessen hatten, lief das Paar durch die zwei Etagen und stieß mit jedem Tisch auf ihr Glück an. Danach konnte man gar nicht so schnell schauen, wie alle ihre mit Essen gefüllten Tüten und die restlichen Getränkeflaschen einsammelten und gingen. Auch die Kellner dekorierten schon fleißig ab, auch wenn noch Gäste da waren. Wir spazierten noch kurz durch den Park und nach 45 Minuten war nicht mehr zu erkennen, dass da gerade noch eine Hochzeit gefeiert wurde. Fazit der Hochzeit war, die drei Stunden die mir Shelly anfangs nannte stimmten tatsächlich. 3 Stunden- 3 Kleider der Braut, viel Essen- eine schöne Hochzeit, aber irgendwie präferiere ich dann doch die deutsche Variante.

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Nachdem die Hochzeit ja nun mitten am Tag endete, hatten wir genügend Zeit uns auf der Fahrt von Taoyuan (im Norden) nach Pingdong (im Süden) noch ein bisschen was anzuschauen. Shelly’s Papa zeigte uns als erstes die Talsperre im Norden, wo das ganze Wasser für Taipei her kommt. Einen kleinen Zwischenstopp gab es noch bei einem Tomaten Laden. Klingt erstmal unspektakulär, war aber dennoch interessant. So viele Sorten Tomaten habe ich auch noch nie gesehen. Wir deckten uns mit kleinen Gurken und Plum-Powder ein, das mischt man dann zusammen und das schmeckt wirklich sehr gut. Für jeden noch einen frisch gemixten Tomatensaft, der leicht salzig aber irgendwie auch süß war und dann ging es so ziemlich in die Mitte Taiwans nach Taichung auf einen Nachtmarkt, inzwischen war es ja Zeit für das Abendbrot und scheinbar hatten wir auch alle schon wieder Hunger. Von süßen Pommes, über Ei-Bällchen mit Sea-Food, bis Brötchen gefüllt mir einer Puddingartigen Creme bzw. mit Eis bis hin zu Stinky Tofu gab es alle lokalen Köstlichkeiten durcheinander. Und ich muss zugeben, wenn man Stinky Tofu nicht da ist, wo er zubereitet wird, ist er sehr lecker. Denn der Tofu an sich riecht dann gar nicht so schlimm und schmecken tut er sehr gut. Aber die Stände, wo der zubereitet wird, das ist schon sehr befremdlich, wie es da riecht. Allein vom Geruch her, wöllte man das nicht essen. Aber wenn man das kauft, mit nimmt und dann etwas entfernt von dem Stand isst, ist es wirklich sehr köstlich. Angekommen in Pindgong vielen alle nur noch müde in ihre Betten.

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Nachtmarkt in Taichung 

 

Samstag sollte eigentlich der Taifun im Süden über Taiwan ziehen, da wir aber an der westlichen Seite waren, hatten wir Glück, der Taifun zog nur über den Osten. So ging es für uns nach Kaoshiung an den Lotus See zur Drachen und Tiger Pagode. Anschließend ging es auf eine kleine Insel- Cijin. Zurück in Kaoshiung gab es wieder mal lokale Köstlichkeiten: Eis, Pudding und Stinky Tofu. Frisch gestärkt ging es an die Küste an eine Stelle, wo es normalerweise viele freilebende Affen gibt, leider konnten wir nur 2 sehen, die andren sind wo danke des Regens und des Windes lieber im Wald geblieben. Abends ging es für uns zum Karaoke. 4 Stunden voller singen später saße wir im Auto zurück „nach Hause“. Da fiel Shellys Vater eine Shrimping Anlage auf, und da Michael die Tage erwähnte, dass er das mal machen möchte, wurde das natürlich noch ausgetestet. Beim Shrimping gibt es eine Art Schwimmbad, in dem Shrimps wohnen. Also setzen sich alle im Kreis um das Wasser, halten ihre Angeln hinein und hoffen, dass ein Shrimp anbeißt. Für mich ist das ein typisch männliche Phänomen- alle sitzen relativ stumm in einem Kreis, starren aufs Wasser und fischen. Aber normal soll man ja beim Angeln still sein, dass war da zum Glück nicht nötig.

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Shrimping

 

Sonntag ging es nach dem Frühstück, was traditionell wie alle Mahlzeiten nicht zu Hause gegessen wird, sondern außerhalb, auf einen traditionellen Markt. Ich liebe solche Märkte, einfach weil sie so anders sind als in Deutschland. Das deutsche Gesundheitsamt würde vermutlich die Hälfte aller Stände schließen. Auf so einem Markt kriegt man fast alles, von Klamotten, Schuhen, Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse bis hin zu Milch und Eiern gibt es alles, was man so im Alltag braucht. Von den Tieren wird auch alles verkauft, was man auch irgendwie nur essen kann.

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So euch noch eine schöne Woche,

 

Liebe Grüße 

Nicole

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30. April 2012 1 30 /04 /April /2012 10:00

Hallo meine Lieben,

 

am Freitag nach der Arbeit ging ich, wie so oft, mit Freunden essen, ich geh hier so oft essen, das werde ich in Deutschland schon vermissen. Es ging Nahe dem 101 in ein chinesischen Restaurant. Komischerweise schmeckt in Taiwan das chinesische Essen besser als in China! Danach ging als mal wieder in einer der hunderttausend Shoppingmalls und anschließend Torte essen. Wir taten also das, was man in Taiwan am Liebsten tut: Essen, Shoppen, Essen :)

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Nachdem bei euch in Deutschland überall die Sonne schien, war es Samstag in Taipei zwar angenehm warm, leider verhinderte der Regen aber unsere geplante „Fahrrad-Tour“. Das Wetter hielt jedoch die Taiwanesen in meiner Nachbarschaft nicht davon ab, frühs um 6 Uhr 10 ein kleines Trommelkonzert direkt unter meinem Fenster zu veranstalten. Das ganze dauerte 30 Minuten und es folgten weitere 30 Minuten andere Musik. Kurz nach sieben war da Spektakel dann vorbei und ich konnte weiter schlafen. Manchmal sind so deutsche Regeln wie Nachtruhe doch ganz hilfreich! Ausgeschlafen ging es dann für Martina und mich ins ASUS Headquarter zum schwimmen, naja eher baden und relaxen! Aber das muss auch mal sein.

Dafür war Sonntag das Wetter auf unserer Seite und es ging mit Martina und Scott nach Yeliou an der nördlichen Ostküste Taiwans. Mit dem Bus in dem kleinen Ort angekommen sah es zunächst garnicht so touristisch aus. Bei leichtem Nieselregen entschieden wir uns auch erstmal etwas zu essen und fanden ein Fischrestaurant. Direkt vor dem Eingang wurden die noch zappelnden Fische und andere Meeresbewohner zerlegt, so frischen Fisch bekommt man selten. Nachdem wir fertig waren, hatten sich die Regenwolken auch verzogen und wir sind in den Yeliou Park. Ein kleiner Park direkt am Meer mit Gesteinsformationen. Der berühmteste Stein ist der sogenannten „Queens Head“. Ein Stein der aussieht wie der Kopf einer Königin, aber nur von der richtigen Seite aus betrachtet. Man wäre ja nicht in Taiwan, wenn es nicht auch hier Regeln geben würde und so musste man sich, um aus dem besagten richtigen Winkel ein Bild machen zu können. Anstellen! Wir haben das Bild einfach von der andren Seite gemacht, ist auch nicht so schlecht ;)

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Zurück in Taipei ging es schon wieder Essen, also man ist hier wirklich manchmal nur am Essen, schlimm sowas! Diesmal ging es mit den AIESECern in ein italienisches Restaurant, das ist für die Locals immer schöner als für Ausländer, denn sie bekommen europäisches Essen recht selten.

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Aufgrund der hohen Temperaturen draußen sind alle der Meinung man muss es drinnen auf Kühlschranktemperatur herunter kühlen, da erkältet man sich auch schon mal. Und so ging es Montag für mich zu meinem zweiten Arztbesuch in Taiwan. Diesmal bei einem anderen Arzt und da war es auch etwas voller, so das wir, Jenny hat mit begleitet, eine Nummer ziehen mussten. Nachdem die Schwester meinte das es ca eine Stunde dauert, was mich stark an die deutschen Wartezeiten bei Ärzten erinnerte, sind wir erst einmal zurück auf Arbeit. Nach einer Stunde ging es dann zurück und direkt zum Arzt. Man ist nicht allein mit dem Arzt, sondern ist zu Dritt in dem Sprechzimmer. Für die Untersuchung mit dem Stethoskop mussten sich die andren auch garnicht ausziehen, sondern das wurde über der Kleidung gemacht. So geht das alles auch viel schneller, Mund auf, einmal in die Ohren schauen, kurz 2-3 Fragen stellen danach geht es eine Tür weiter und man kriegt direkt seinen Medizin. Endlich hab ich auch mal so typisch taiwanesische Medizin mit Micky Mouse drauf und schon fertig abgepackt die Tabletten, die man auch zusammen nehmen muss!

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Wie in Deutschland hatten auch wir am 01.05. frei und so ging es mal wieder an die Küste an den Wai Ao Beach. Ein schwarzer Strand an der Nord-Ost-Küste. Leider ist die Zugfahrt mit zwei Stunden recht lang und vor allem sehr kühl. Herrschen draußen angenehme Temperaturen über 30 Grad waren es im Zug ca 18 Grad, das müsste man den Taiwanesen wirklich mal abgewöhnen. So ein schwarzer Strand ist dennoch mal eine Erfahrung, solange die Sonne nicht zu sehr scheint kann man sich auch noch normal bewegen, danach sollte man den Sand in der prallen Sonne meiden oder schnell überqueren, da der Sand verdammt warm wird. Auch das liegen im Sand wird dadurch noch wärmer, da der Sand die Wärme enorm speichert! Der Strand ist vor allem fürs surfen geeignet, aber auch einfach nur baden war sehr angenehm.

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Am Wochenende geht es dann Richtung Hualien in die Taroko Schlucht :)

Ich wünsche euch eine schöne Restwoche.

Liebste Grüße aus Taiwan

Niggy

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23. April 2012 1 23 /04 /April /2012 05:38

Hallo meine Lieben,

 

nachdem mein letzter Eintrag etwas verzögert kam, möchte ich diesmal zeitnah berichten.

Nachdem endlich der Sommer in Taipei angekommen ist und auch meist recht beständig bleibt, verlagere ich meine Mittagspausen gerne mal in den Park. Bei 30 Grad die Sonne genießen ist sehr entspannend nur das zurück zur Arbeit gehen fällt dann schwer.

Mein Wochenende hätte ich am liebsten schon am Donnerstag eingeläutet. Abends ging ich mit ein Paar Freunden koreanisch Essen. Koreanisches BBQ ist wirklich lecker und wenn man so ein Restaurant in Deutschland findet, sollte man es unbedingt mal ausprobieren! Danach sind wir noch weg gegangen und deshalb Freitag mit etwas weniger Schlaf als gewohnt auf Arbeit!

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Am Samstag Morgen ging es sehr früh los. 7 Uhr 50 musste ich an der Taipei City Hall sein, also Nahe dem 101. Und so musste ich kurz nach 7 Uhr mit der MRT dahin. Erschreckend war, wie voll die MRT zu solch einer Uhrzeit ist! Dort angekommen, habe ich auch schon die AIESEC’er getroffen. Mit einem Reisebus ging es dann Richtung Ostküste ins Yilan County genauer gesagt nach Luodong. Ich mag ja Busfahren und Taxifahren in Taiwan und Taipei, denn in der Underground MRT sieht man nicht viel außer Dunkelheit! Mit so einem Bus kann man dann schon eine ganze Menge mehr sehen, was so viel bedeutet wie Berge und grün, was aber zu der Metropole in der ich sonst tagtäglich bin eine schöne Abwechslung ist! Über Flüsse und durch Berge ging es ins Umland von Taipei und dann in die Region Yilan. Der Highway verlief relativ an der Küste und so konnte ich einen Blick auf Turtel Island werfen. Eine kleine Insel vor Taiwans Ostküste die nicht nur von Schildkröten besiedelt ist, sondern auch aussieht wie eine: heißt hinten ein großer Berg und vorne ein kleiner und schon sieht es aus wie eine im Wasser liegende Schildkröte!

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Nach ca. einer Stunde Fahrt kamen wir in Luodong an. Die Stadt ist umgeben von hunderten Reisfeldern und die Farmer leben mitten im Reisfeld. Für uns ging es aber weiter zum Taiwan National Center for Traditional Arts. Eine kleine nachgebildete Stadt, die neben traditionelle Kunst und Performance auch jede Menge Souvenir Shops umfasst! Man kann kleinen Theaterstücken lauschen, die leider nicht auf Chinesisch sondern auf Taiwanesisch gespielt werden, aber so war ich nicht die Einzige, die es nicht verstanden hat! Wie überall in Taiwan stand auch hier das Essen wieder sehr im Vordergrund, überall gab es kleine Snacks und Spezialitäten. Bspw. Kekse mit Zucker dazwischen oder kandierte Tomaten. Ich bevorzuge dann doch Kekse mit Schokocreme dazwischen und kandierte Früchte. Zum Mittag bot wie überall ein Footcourt eine riesige Auswahl und egal was man nahm, man bekam ein Essen, wovon eine Kleinfamilie normalerweise satt wird.


Ein Theaterstück spielt sich durch die Stadt und erzählt von einem taiwanesischen Robin Hood und so folgen alle Besucher dem Schauspiel durch die Straßen! Neben den gefüllten Straßen gab es aber auch einen Park und einen Fluß und man konnte sich etwas aus dem Trubel zurück ziehen!

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Am Abend ging es für uns zurück nach Luodong auf den Nachtmarkt- wieder einmal Essen. Taiwanesen lieben es für berühmte Nachtmärkte irgendwohin zu fahren und Luodong soll ein sehr guter sein! So gab es neben einer Grüner Zwiebel Torte, und Oktopus Kugeln auch frisch gepressten Saft, Chicken Oil (man fragt lieber nicht was es ist, probiert es und stellt fest, das es nicht zum Lieblingsessen wird) auch noch das berühmte Jahrhundert Ei. Ich muss sagen, das muss man wirklich probieren, denn es sieht eklig aus und die Herstellung ist auch nicht grad appetitlich, aber es schmeckt! Nachdem wir dann für unsere europäisches Verständnis genug gegessen hatten, fragten uns (Isaac der spanische Praktikant war noch mit) die Taiwanesen noch, ob wir jetzt Abendbrot essen wollen. So ging es weiter mit frittierten Hähnchen und vegetarisches Rollen. Zum Nachtisch sind wir zu einer berühmten Bäckerei und haben Kuchen gekauft, der mit Panacotta gefüllt war. Die Füllung war besser als der Kuchen, aber insgesamt wirklich lecker! Gut gefüllt ging es dann zu unserem Hostel.

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Am nächsten Morgen stand dann eine Farm auf dem Programm und so ging es mit dem Bus zum Luodong Sportspark, ein riesiger Park der 1/3 der Stadtfläche von Luodong aus macht und zu Fuß ca 20 Minuten zu der Farm. Die Farm entpuppte sich als ein zu groß gewordener Streichelzoo und bot nicht allzuviel zu sehen. Also machten sich die Taiwanesen als Erstes wieder ans Essen. Man bedenke, es gab ca 1,5 Stunden zuvor reichlich Frühstück. Das hielt sie natürlich nicht davon ab Eis aus Ziegenmilch und diverse Tees aus Ziegenmilch zu verspeisen. Zum Glück hab es meinen Lieblingstee auch, Matcha, das ist ein grüner Milchtee! Danach konnten wir kleine Ferkelchen, Ziegen, Enten und einen Papagei begutachten. Ich hab mal wieder festgestellt, dass es einfach eine unterschiedliche Auffassung gibt, welche Sachen man sich anschaut. Aber letztendlich sind wir zurück zu dem Sportspark. Der Rest ist zurück nach Luodong um natürlich Mittag zu essen. Marion, Daisy, Isaac und ich sind in den Park, haben uns Fahrräder ausgeliehen und sind in und um den Park herum geradelt. Eine wirklich schöne Anlagen, mit kleinen Bächlein, Seen, Hügelchen und kleinen Oasen zum Ausruhen!

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auf der Farm

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Zurück in der Stadt hatten wir dann sogar Hunger und Marion war begeistert, dass auch Europäer mal ein Hungergefühl haben. Und so ging es zu einem der Stände vom Abend vorher und es gab die leckeren vegetarischen Rollen zum Mittag. Zum Nachtisch gab es Saft: Wassermelone für die Ausländer und für Marion ein Avocadomilch, die tatsächlich schmeckt :)

Am Ende stauten wir uns mit dem Bus zurück nach Taipei. Sonntagabend wollen eben die meisten Taipeiler zurück nach Hause und es bildet sich regelmäßig Stau!

Jetzt ist erstmal wieder Arbeiten angesagt, aber das nächste Wochenende lässt sicherlich nicht lange auf sich warten und kommende Woche haben wir auch noch einen Feiertag.

Ich wünsche euch eine schöne Woche und genauso schönes Sonnenstrahl-blauer-Himmel-Wetter wie hier!

Liebste Grüße

Niggy

DPP_591.JPGEin Haus im Reisfeld

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17. April 2012 2 17 /04 /April /2012 14:42

Hallo meine Lieben,

 

auch in Asien kann man seine Zeit mal mehr oder weniger asiatisch verbringen. Wir haben uns dieses Wochenende für die "mehr" Variante entschieden!

Für Samstagabend hatten wir uns eine chinesische Oper vorgenommen. Schon die Begrüßung im Taipei Eye war typisch taiwanesisch- sehr herzlich. Umgeben von chinesische Musik und bei Tee konnten wir den Darstellern beim schminken zu schauen! Danach haben sich alle bereitwillig für Fotos zu Verfügung gestellt. Das Rahmenprogramm passte sehr gut und wir fühlten uns mehr in Asien als in unserem alltäglichen Leben.

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Als erstes gab es ein akrobatisches Programm in Form eines Drachentanzes. Ein weißer und ein gelber Drachen tanzen munter rum, hüpften und sprangen und verlangten den Männern in den Kostümen allerlei akrobatisches Geschick ab. Aber auch die Trommler auf der Bühne gaben alles. Ich hab mal heimlich ein kleines Video von dem Sprung gemacht, da man das auf Bildern garnicht so gut festhalten konnten. Der Abend war wirklich sehr asiatisch und speziell und ich kann es jedem nur empfehlen.

 

Während der Pause wurden wir schon auf den chinesischen Gesang eingestimmt, der ja schon etwas gewöhnungsbedürftig ist. Damit ging es dann auch in der zweiten Hälfte weiter mit der chineischen Oper „Gift of the Pearl at the Rainbow Bridge“. Etwas Gesang, viel Tanz und Kampf Szenen, die mit allerlei akrobatischen Geschick dargeboten wurden. Die Darsteller haben zum Glück mehr visuell geboten als gesanglich. Der Gesang weist eine gleichbleibende Melodie auf, was die Höhe aber nicht besser macht. Hört sich auch etwas an wie Sprechgesang. Während die Darsteller sich anzogen und fertig schminkten tendierten wir eher dazu sie als Männer einzustufen, zumindest den Großteil, als die Stimmen erklangen, waren wir uns da nicht mehr so sicher. So hoch kann kein Mann singen, vor allem nicht so klar, aber das Aussehen war schon speziell.

Ihr asiatisch schon fast angeborenes akrobatisches Geschick stellten sie bei den Kampfszenen zur Schau! Da flogen die Utensilien hin und her und wurden gekonnt zum Gegenüber zurück geschleudert. Das muss man einfach gesehen haben.DPP_500.JPGDPP_505.JPG

Am Sonntag ging es dann mit Martina und Scott in den Süden Taipei's nach Zhonghe zum Songkran Festival, das thailändische Neujahrsfest. Dabei wird auf den Straßen eine riesen Wasserschlacht veranstaltet. Wenn man sich wie wir Mühe gibt, kann man auch fast trocken bleiben. Lediglich bei der Showbühne wurde uns von irgendwelchen Leuten jedem ein Becher Wasser in den Rück geschüttet. Da es aber einigermaßen warm war, haben wir auch das überlebt. Leider kann man das Spektakel nicht ganz in Bildern festhalten.

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Anschließend sind wir in dem Stadtteil noch über einen Markt geschlendert, der mir mal wieder die Unterschiede zu Deutschand gezeigt hat: Magen, andere Innereien, Scheinefüße und Hühnerköpfe konnte man da kaufen und das nicht auf hoch sterilen Unterlagen und gekühlt, sondern frisch geschlachtet und geschnitten auf diversen Holzablagen. Auch das angebotene Obst bietet eine viel größere Vielfalt als in Deutschland. Da gilt meistens, einfach probieren.

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Am Montag kam dann mein Chef zu mir und hatte ein Geschenk, entweder zu späte Ostern oder zu frühes Geburtstagsgeschenk oder einfach so. Zumindest kann ich jetzt einen lokalen Gott aus Taipei aus Stein mein Eigenen nennen. Um nun also auch alle meine Sachen wieder nach Deutschland zu bekommen fange ich schonmal an Päckchen zu schicken, der Postmann fand es heute recht interessant mich auszufragen. Jetzt schippern meine ersten Sachen schonmal heim, ich hoffe damit bleibt der Winter auch fern und überlässt den Sommer endlich entgültig Taiwan.

 

Euch noch einen schönen Sonntag.

 

Liebste Grüße 

Niggy

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27. März 2012 2 27 /03 /März /2012 12:28

 

Hallo meine Lieben,

 

Die letzte Woche war vor allem durch das schwankende Wetter in Taipei geprägt. Am Donnerstag hatte ich dann ein kleines Arbeitshighlight, meine Kunden aus Italien kamen zu Besuch und wir hatten ein recht langes Meeting! Da sitzen also Taiwanesn, Italiener und ich als Deutsche in einem Raum und man merkt jedem seine Herkunft an und kann in so einer Runde die Unterschiede sehr extrem sehen! Seit Anfang März habe ich auch mal wieder einen neuen Sprachkurs, neue Lehrerin und neue Mitstreiter. Bis jetzt finde ich den Kurs, sowohl von Lehrer als auch Schülerseite, am Besten. Wir sind eine buntgemischte Truppe bestehend aus einer Koreanerin, einem Kanadier, einem Deutsch-Polen, einem Franzosen-Taiwanesen und mir als Deutsche! Man lernt immer was von den anderen Ländern hinzu und tauscht sich aus! Gestern haben wir die Unterschiede zwischen Spitznamen gehabt. Bei mir wurde festgestellt, Niggy ist der Spitzname denen einen die Eltern im Kindesalter geben. Hier rufen viele ihre Kinder 小胖“ (xiao pang), was soviel bedeutet wie kleines Dickerchen. Da bin ich mit meinem Spitznamen doch ganz zufrieden. Meine Lehrerin würde mich im übrigen: Kitty oder Pinky nennen, da schon Wetten abgeschlossen wurden, ob ich mal ohne ein pinkes Kleidungsstück kommen würde. So macht Sprachunterricht auf jedenfall Spaß.

Aber nun zu meinem Wochenende. Am Samstagmorgen wurde ich zunächst von leichter Musik geweckt, später kam dann etwas Getrommel hinzu, so ist das eben, wenn man an einer größeren Straße wohnt! Eine kleine Parade zog zunächst etwas entfernt an meinem Haus vorbei. Von der Dachterasse aus, konnte ich das etwas sehen, so eine Dachterasse ist auch sehr praktisch, da kann man einfach im Schlafanzug alles von oben beobachten! Nachmittags ging es dann weiter und die Parade zog direkt an meinem Haus vorbei und da ich an der Ecke wohne, hatte ich viel davon, da sie genau da abbogen! Also erst das Spektakel wieder von oben beobachten, feststellen, dass es diesmal etwas größer ist  und dann doch mal runter gehen und das Ganze aus der Nähe betrachten! Drachen, Monster, kleine auf Wagen verladene Tempelchen mit Gottheiten zogen da an mir vorbei und inzwischen bin ich schon dran gewöhnt, das man als Ausländer bei sowas auch zur Attraktion wird! Wenn die kleinen Tempelchen kamen, kam auch immer jemand mit Räucherstäbchen, da wurde sich leicht verneigt, das Obst und das Essen, was auf den Tischen vor den Häusern stand, wurde gehuldigt und weiter zogen sie. So ein buntes treiben ist ganz witzig, das will ich auch in Deutschland mal erleben, dass die Straße nicht wirklich gesperrt ist und sich so Autofahrer und der Umzug die Straße teilen! Das macht das Leben hier wirklich aus, der Umzug startet aus dem Nichts und recht zügig ist das bunte Treiben auch wieder vorbei!DPP_376.JPG

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Am Sonntag ging es, nachdem ich recht früh wach war für ein Wochenende, zunächst an den Longshan Tempel. Am Morgen herrscht dort ein ganz anderes Flair als am Abend. Vor dem Tempel ist ein kleines Wasserbecken und das Wasser spritzte zu ruhiger Musik mal höher und mal tiefer, mal mehr und mal weniger. Sowas ist ungemein beruhigend, vor allem wenn man strahlend blauen Himmel und Sonnenschein hat. Im Tempel saßen dann viele Menschen mit ihren Gebetsbüchern und widmeten sich ihrem Glauben. Wie auch Abends gibt es viele Menschen die mit ihren Räucherstäbchen in der Hand von Gottheit zu Gottheit ziehen, sich verneigen und beten!

Nach dieser sonntaglichen Einstimmung auf den Tag (es ist ja schon fast wie in Deutschland, wenn man Sonntagmorgen in eine Gebetsstätte geht) ging es mit Martina nach Beitou, genauer gesagt nach Xinbeitou also das Neue Beitou! Dort wurden unter der japanischen Herrschaft die Hot Springs erschlossen und ziehen heutzutage allerlei Touristen an. Man kann einen Vulkangrater mit Schwefelbad sehen, was wirklich schön ist. Dampfendes Wasser, der Schwefelgerucht und –geschmack war auch ganicht so schlimm wie gedacht. Wenn dann ein kleiner Windstoß kommt und den Dampf über dem Wasser so hin und her bewegt, ist das schon sehr beeindruckend! Das Wetter am Sonntag war wirklich traumhaft, da der Wind noch etwas kühl war, haben wir uns entschlossen ein Bad in den Hot Springs zu nehmen. Denn wenn es noch wärmer wird, ist das garnicht mehr so schön. Man hat in Beitou die Wahl zwischen einem öffentlichen Bad, was aber wohl ein ziemlicher Fleischmarkt sein soll und Touristen dann auch gerne an die Hotels verwiesen werden. So haben wir uns den Luxus gegönnt und sind in ein Hotel 水都“ gegangen. Oben auf dem Dach konnten wir in vier verschiedenen Becken unseren ganzen Körper und in einem weiteren unsere Füße in dem schwefelhaltigen Bad verwöhnen. Ein bischen Wassermassage hier und da, zwei sehr heiße Becken, in denen wir garnicht so lange bleiben konnten, viel Entspannung, so lies sich das Leben genießen. Da will man garnicht mehr raus!

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Unsere Feststellung war, man lebt in Beitou schon ganz schön am Arsch der Welt, aber ein sehr schöner Arsch J Es liegt schon etwas in den Bergen, trotz der Touristen ist es nicht wirklich voll, alles verläuft sich sehr schön! Bei dem traumhaften Wetter ist da in den Bergen besonders schön.

 

Ich wünsche euch eine schöne Woche, ich hab Freitag zum Glück frei und bekomme Besuch und kommende Woche ist auch nur eine vier Tage Woche, da freut mich sich schon etwas :)

 

Liebste Grüße aus Taipei!

Niggy

 

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13. Januar 2012 5 13 /01 /Januar /2012 15:12

 


Hallo meine Lieben,


Vor dem chinesischen Neujahrsfest werden hier alle ganz aufgescheucht, jeder will eine „End of the Year Party“ veranstalten, Essen gehen oder sonstiges. Und so kommt es, dass ich diese Woche dreimal Essen gehe.

Da eine Freundin von mir am Wochenende Richtung Ungarn fliegt, um dort ein Praktikum im Kindergarten zu machen, haben wir uns Dienstag nochmal zum Essen getroffen. Die Aussage war „Ich hab’ da ein Restaurant gefunden, dass wird die gefallen, da müssen wir hin“. Gesagt, getan. „Und jetzt müssen wir rechts abbiegen!“ Und zack da stand es in der Mitte Taip

ei’s: Rosa und mit einer Schleife über dem Eingang „Hello Kitty Sweets“. Man kommt rein und alles ist rosa, pink oder glitzert. Die Räume sind verziert mit den den typischen Hello Kitty Schleifen und lassen bei den übrigen Prinzessinnen-Wünschen nichts unerfüllt. Die erste Etage ist noch kitschiger und die obere Etage ist dann eher die Hello Kitty Etage für Erwachsene. Und so bestellten wir, ich hatte zunächst Sorgen, dass man hier nur Kuchen essen

 kann, aber die Karte bietet ganz normales Essen!

Als erstes konnte ich mir ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen, da arbeiten tatsächlich „Männer“. Ganz in Pink gehüllt tragen sie Hello Kitty Teller, Tassen, Kuchen, Kaffee usw. Herrlich! Mein taiwanesisches Männerbild wird so nicht besser :D

Wir bekamen dann auch Suppe und Salat, Brötchen auf denen eine Hello Kitty eingebrannt war, Hauptgang bei dem bei Han Yu die Möhre die Form eines Hello Kitty Kopfes hatte und am Ende einen Pudding in Form einer Hello Kitty! Natürlich auf dem Geschirr, den Servietten, den Gläsern überall strahlt eine kleine Hello Kitty hervor.

Sogar auf der Toilette ist auf dem WC eine Kitty aufgedruckt, auf dem Spiegel ist der Umriss einer Kitty aufgeklebt, leider auf der taiwanesischen Höhe, so dass ich über dem Kopf in den Spiegel blickte (bin doch nicht soo klein, wie immer alle behaupten).

Am Ende waren wir gut gesättigt und ich sehr glücklich endlich zu wissen wo das Paradies ist.

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Am Donnerstag stand dann das zweite Dinner auf dem Programm. Diesmal mit den AIESEC’ern bei einem Italiener. Auf ging es zur gleichen MRT Station wie zwei Tage zu vor. Da ich früher da war, hatte ich Zeit mich etwas um zuschauen. Auf dem Weg zur nächsten Shopping Mall kam ich an einer Tourist-Info vorbei, die ich auch erstmal geplündert habe und dann war meine Zeit schon um. Mit dem Fahrstuhl ging es dann hoch hinaus über die Dächer von Taipei und dann rein in den Italiener. Die Kellner kamen alle paar Minuten mit Pizza vorbei und haben gefragt, wer was will und Pizza und Nudeln da gelassen. All you can eat ist ziemlich weit verbreitet hier. Und so aßen wir und redeten und haben neben bei wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse gesammelt. Wenn man Nudeln mit schwarzer Tintensoße ist, dann werden die Zähne mit Cola wieder schön sauber. Also wer keine Lust auf Zähne putzen hat, einfach mal Cola trinken (ich übernehmen keine Haftung für die Aussage). Zumindest war es schön, Helen und Stephanie mal wieder zu sehen. Nach dem Essen ging es dann noch in die Shopping Straße. Da ist halb elf noch ganz schön viel Trubel, das müsste es mal in Deutschland geben.

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Heute war dann typisch Freitag der 13. J Die PC’s auf Arbeit gingen mal wieder nicht, mein Visum und die Behörden wollen nicht so wie ich und zwei meiner Freunde werden Taiwan noch diesen Monat verlassen, was sehr schade ist! Dafür hab ich den Kalender nach Feiertagen abgesucht und werde bald wieder Urlaub beantragen J

Morgen geht es dann mit meinen Kollegen den Tag verbringen und Abends mit der Firma essen- Essen die Dritte heißt es dann J In einer Woche ist dann endlich meine Familie da, bis dahin gibt es noch einiges vorzubereiten.


Liebste Grüße aus dem wieder frühlingshaften Taipei, es war sogar ein Schmetterling im Büro, also wird der Frühling bald kommen, die Temperaturen sind gerade sehr schön hier.

Niggy

 

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  • : Nach vier Jahren Studium heißt es für mich ab ins Auslandspraktikum. Über 9000 km weit weg von Familie und Freunden versuche ich mich im wunderschönen Taiwan durch zuschlagen. Meine großen und kleinen Abenteuer und Herausforderungen werde ich in dem Blog zusammenfassen und so allen die noch Daheim sind, Lust auf die Ferne machen und taiwanesische Leben etwas Näher bringen!
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