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14. November 2014 5 14 /11 /November /2014 10:12

Nachdem der Abschied von meiner Schwester verdaut war, mussten wir schon weiter planen, wo es als nächste hin geht. Da ich erst von den südlichen Inseln kam, stand schnell fest, wir werden die Inseln entlang der Ostküste erkunden. Um die Reisezeit etwas aufzuteilen, ging es zunächst auf die erste Insel von Bangkok aus- Koh Samet. Und wieder einmal gab es bei dem Minibus das Problem des Verstauens unserer Sachen, aber auch hier ließ sich das Problem binnen weniger Minuten lösen. Angekommen am Hafen, stellte sich die Frage: Speedboot oder Fähre zur Insel. Aufgrund der Zeit entschieden wir uns für das Speedboot. Schon beim Einsteigen vermisste ich die schönen Katamarane aus dem Süden, dort gab es zum Ein- und Aussteigen immer einen Steg. Nicht so hier, vom Pier aus ging es direkt auf das kleine Boot, was mit zwei Rucksäcken schon etwas lustig war. Das Speedboot machte seinem Namen alle Ehre und hüpfte mit uns auf den harten Bänken von Welle zu Welle. Ob der junge Fahrer überhaupt schon einen Führerschein für das Boot hatte, möchte ich immer noch bezweifeln. Zumindest sah er so aus, als ob er sich bei einer dieser Hüpfaktionen schon die vordersten Zähne ausgeschlagen hat. Angekommen an der Insel hielt er ca.15 Meter vom Strand entfernt und wollte uns erklären, dass wir da aussteigen sollen. Zum Glück saß eine junge Frau neben uns, die schon öfter auf der Insel war und uns den Tipp gab, einfach zum Hauptpier zu fahren. Ich hatte schon Hoffnung, dass wir dort normal über einen Steg und nicht mitten im Wasser aussteigen müssen. Aber auch dort hieß es, erst auf ein anderes Boot klettern und dann auf den Steg. Im Vergleich mit Koh Tao konnte die Insel nicht ganz so mithalten. Das Innere der Insel diente den Einheimischen als erweiterte Mülldeponie und auch das Wasser war nicht so schön klar wie im Süden. Und so ging es nach zwei Tagen schon weiter nach Koh Chang. Mit dem Scooter erkundeten wir die Insel und fanden ein verlassenes Hotelresort mit einem traumhaften Strand und einem Wasserfall. Das Gute an der Nebensaison ist eindeutig, dass man den ein oder anderen Strand fast für sich allein hat. Nachteilig war es aber für unsere Weiterreise. Anstatt 1,5 Stunden mit dem Boot einfach auf die nächste Insel zu fahren, mussten wir zurück zum Festland, dort zu einem anderen Hafen und dann mit dem Boot auf die Insel. Das ganze Spiel dauerte 7 Stunden, aber angekommen auf der einsamen Insel Koh Kood, stand schnell fest, die Reise hat sich definitiv gelohnt. Die Strände waren wieder schöner und das Wasser klarer, und so verbrachten wir den ersten Tag auch erstmal am Strand. Obwohl es einige Hotelresorts an den verschiedenen Stränden gibt, ist es wohl mit Abstand die untouristischte Insel Thailands, die ich bereist habe. Das merkt man schon daran, dass es keine klimatisierten Supermärkte und keine Geldautomaten gibt.

Den nächsten Tag ging es für uns zum Angeln, zu unserer Überraschung starteten die Fischer den Trip mit uns, obwohl wir die einzigen zwei Gäste waren. Da einer der Fischer ziemlich gut Englisch konnte, konnten wir viele interessante Fakten in Erfahrung bringen. Nachdem es zum Frühstück frisches Tintenfisch-Sashimi gab, der aus den letzten Zuckungen heraus sich versucht hat, mit seinen Mini Saugnäpfen im Mund fest zu kleben, grillten sie zum Mittag den leckeren frisch gefangenen Fisch. Am Abend wurden wir dann eingeladen, um den restlichen Fisch zu verspeisen, was wohl das beste Essen der Reise war.

Am nächsten Morgen ging es schon wieder mit dem Boot Richtung Festland und mit dem Minibus Richtung Bangkok. Ziemlich pünktlich und schneller als gedacht, kamen wir in Bangkok an, buchten unser Zugticket für die Nacht und genossen den Abend in der Skybar, die auch in Hangover vorkommt.

LG Niggy

Koh Samet
Koh Samet

Koh Samet

Koh Chang
Koh Chang
Koh Chang

Koh Chang

Koh Kood
Koh Kood
Koh Kood
Koh Kood
Koh Kood
Koh Kood
Koh Kood

Koh Kood

Bangkok

Bangkok

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Published by taiwan-touched-with-pink
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  • : Nach vier Jahren Studium heißt es für mich ab ins Auslandspraktikum. Über 9000 km weit weg von Familie und Freunden versuche ich mich im wunderschönen Taiwan durch zuschlagen. Meine großen und kleinen Abenteuer und Herausforderungen werde ich in dem Blog zusammenfassen und so allen die noch Daheim sind, Lust auf die Ferne machen und taiwanesische Leben etwas Näher bringen!
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