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25. Dezember 2014 4 25 /12 /Dezember /2014 21:46

Auch wenn klar war, dass irgendwann ein Punkt kommen würde, an dem ich wieder meine Heimreise Richtung Deutschland antreten würde, kam für meinen Geschmack dieser Tag viel zu früh. Zum Glück hatte ich nach meiner Thailand Reise noch ein paar Tage in Taiwan.

Da meine Wohnung schon gekündigt war, verbrachte ich die letzten Tage mit Helen, wo ich auch wohnen konnte. Zusammen ging es für uns am Samstag erstmal zum Friseur. Dank meines Praktikums vor zwei Jahren in Taipei war schnell ein passender Friseur gefunden. Da wir dazu in den Stadtteil mussten, wo ich damals lebte, trafen wir gleich auch Jojo, eine ehemalige Kollegin von mir.

Samstag zeigte sich Taiwan noch von seiner schönsten Seite, strahlend blauer Himmel und warmes Wetter und das Anfang November. Leider zog schon Sonntag das typisch taiwanesische Winterwetter heran, Regen und etwas kühlerer Wind. Dennoch wollten wir einen Ausflug an die Küste machen. Es ging Richtung Golden Mountain. Trotz des schlechten Wetters ist die Ostküste Taiwans einfach immer wieder schön. Angekommen, ging es zunächst in die Altstadt, dort findet am Wochenende ein Markt statt, der alle taiwanesischen Köstlichkeiten anbietet. Und zum ersten Mal sah ich, wie jemand die Tapioka Perlen herstellt, die auch vor zwei Jahren in Deutschland, in Form von Bubble Tea, so begehrt waren.

Tapioka Perlen und Bubbre TeaTapioka Perlen und Bubbre Tea
Tapioka Perlen und Bubbre TeaTapioka Perlen und Bubbre Tea

Tapioka Perlen und Bubbre Tea

Die Zeit des Abschieds- Bye, Bye Taiwan ;(Die Zeit des Abschieds- Bye, Bye Taiwan ;(
Die Zeit des Abschieds- Bye, Bye Taiwan ;(Die Zeit des Abschieds- Bye, Bye Taiwan ;(Die Zeit des Abschieds- Bye, Bye Taiwan ;(
Die Zeit des Abschieds- Bye, Bye Taiwan ;(Die Zeit des Abschieds- Bye, Bye Taiwan ;(

Zurück in Taipei merkte ich gleich, das mein Körper noch in Thailand ist und das kühle Wetter Taiwans mir nicht wirklich gut bekommt. Halsschmerzen und Husten ließen mich ahnen, dass meine Heimreise wohl unter keinem guten Stern steht.

Montag traf ich mich noch ein letztes Mal mit den Freunden von meiner Uni. Bei Shelly holte ich gleich noch mein ganzes Gepäck ab, und musste feststellen, dass ich es entweder leichter in Erinnerung hatte oder es einfach zugenommen hat. Nachdem ich die zwei Koffer 5 Etagen runter und anschließend bei Helen wieder 5 Etagen hoch schleppen musste, stand fest, irgendwie muss ich umpacken, sonst zahl ich nicht nur einen zweiten Koffer sondern auch noch Übergepäck.

Nachdem ich die letzten Tage mit einem Mix aus Souvenirs besorgen, umpacken, Freunde verabschieden und Erkältung auskurieren verbracht hatte, ging es Mittwochmorgen alleine zum Flughafen. Ein großer Koffer, ein kleiner Koffer, ein großer Backpacker und eine Handtasche galt es irgendwie zum Flughafen zu bringen. Der Taxifahrer schaute mich schon mal an: der Koffer ist zu schwer, den müssen Sie ins Auto heben. Ein Jahr Sprachschule lohnt sich an solchen Stellen dann doch: ich dem Mann erklärt, dass wir das zusammen machen und wo er mich genau hin fahren soll, damit mein Weg zum Bus minimal ist. Nachdem zwar der Bus zu spät war, ging immerhin das einchecken eines zweiten Koffers sehr einfach. Leider erklärte mir die Frau am Schalter, dass ich beim Umsteigen in China noch mal mein ganzes Gepäck bekomme und alles neu einchecken muss. Angekommen in China stand ich also wieder mit meinem ganzen Gepäck da und war bis zur Öffnung des Check-Ins nicht wirklich bewegungsfähig. Vorteil ist man kann gleich als erster einchecken und so hatte ich zum ersten Mal im Leben das Glück, dass ich eine Klasse hochgestuft wurde. Den Preis für meinen zweiten Koffer haben sie untereinander ein bischen diskutiert und ich glaube ja bis heute, dass der Typ das Geld einfach selber behalten hat.

Angekommen in Deutschland galt es sich erstmal wieder dieser Eiszeit anzupassen, auch wenn alle hier meinen, dass es ja eigentlich warm sei. Die ersten Wochen konnte ich das nicht nachvollziehen und fand es einfach nur kalt. Nun hoffe ich, dass meine nächste Reise nach Taiwan möglichst bald stattfinden kann. Bis dahin genieß ich aber erstmal die Zeit mit meiner Familie, meinem Freund und meinen Freunden- zu Hause sein hat doch auch seine angenehmen Seiten.

LG Niggy

Abschied von TaipeiAbschied von Taipei

Abschied von Taipei

Schon als wir gelandet sind fiel mir auf, dass es in China wieder extrem nebelig und versmogged ist, da sich die Situation bis zu unserem Abflug verschlimmerte wurde der erstmal verschoben. Nach und nach wurde alle Inlandsflüge gestrichen und schlussendlich kam auch bei uns eine chinesische Durchsage, dass wir uns bitte wieder zum Ausgang begeben sollen, wir kommen in Hotels und versuchen das mit dem fliegen am nächsten Tag noch mal. So stand fest, spätestens jetzt muss ich meine Eltern einweihen, dass ich eine Woche eher komme, als sie denken- so hab ich mir meine Überraschungsankunft nun wirklich nicht vorgestellt. Nach weiteren zwei Stunden und nur einem Mitarbeiter der immerhin gebrochen Englisch konnte, kamen wir in ein Hotel. Hier sprach aber weder die Frau von der Airline noch die an der Rezeption Englisch, also ging ich weiter meiner Rolle als Dolmetscher nach. So kam ich zwar als letzte ins Bett, aber immerhin bekam ich so allein ein Zimmer. Nach 2,5 Stunden schlaf klingelte das Telefon und wieder auf chinesisch wurde ich zum Frühstück gebeten und es hieß danach fliegen wir los. An der Rezeption sagte dann aber die Frau, dass der Abflug mindestens bis Mittag dauert. Ein hoch auf die chinesische Organisation, also wieder schlafen gelegt und das Mittag verschlafen, aber immerhin genau Pünktlich zum Bus zum Flughafen in der Lobby gewesen. Endlich verzog sich der Nebel und Smog und wir konnten starten. Mit 15 Stunden Verspätung kam ich dann doch noch in Deutschland an, wo zum Glück mein Papa und meine Schwester warteten, ich wäre keinen Meter weiter mit dem ganzen Gepäck gekommen.

mein Gepäck

mein Gepäck

viel Nebel, weniger Nebel, kaum noch Nebel in Changsha
viel Nebel, weniger Nebel, kaum noch Nebel in Changsha
viel Nebel, weniger Nebel, kaum noch Nebel in Changsha

viel Nebel, weniger Nebel, kaum noch Nebel in Changsha

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Published by taiwan-touched-with-pink
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  • : Nach vier Jahren Studium heißt es für mich ab ins Auslandspraktikum. Über 9000 km weit weg von Familie und Freunden versuche ich mich im wunderschönen Taiwan durch zuschlagen. Meine großen und kleinen Abenteuer und Herausforderungen werde ich in dem Blog zusammenfassen und so allen die noch Daheim sind, Lust auf die Ferne machen und taiwanesische Leben etwas Näher bringen!
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