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2. Juni 2012 6 02 /06 /Juni /2012 09:55

 

Hallo meine Lieben,

 

nun ist es soweit ich bin auf meinem Heimweg, ich sitze gerade in Beijing und warte auf meinen zweiten Flug Richtung Heimat. Man merkt auch, dass es nach Hause geht, denn hier sprechen schon verdammt viele Deutsch! Da vermiss ich meine chinesisch sprechenden Taiwanesen schon etwas ;(

Meine letzten Tage in Taiwan waren typisch taiwanesisch durch Abschiedsessen geprägt, Essen, Essen, Essen, bis man nicht mehr kann! Meine letzte Arbeitswoche war eher unspektakulär, rein arbeitstechnisch. Natürlich ging es nochmal in die Sprachschule, das ist sehr schade, dass ich die letzte Lehrerin jetzt verlassen musste, denn sie war eindeutig die beste chinesisch Lehrerin die ich soweit hatte und auch der Kurs war einfach super, weil ihr eine Menge Spaß hatten, was das bis 21:30 Uhr in der Sprachschule sitzen und 22:15 Uhr zu Hause sein, dann doch erheblich erleichtert. Und natürlich musste es noch kommen, ich musste, da mir die normalen Ärzte nicht weiter helfen konnten noch in ein taiwanesisches Krankenhaus. Und so verbrachte ich den gesamten Dienstag dort: Nummern ziehen, warten, dran kommen, warten, dran kommen usw. Das Krankenhaus an sich ist schon eine Herausforderung das es ein Labyrinth ist, aber eine nette Taiwanesin hat mich in die HNO gebracht und ein Arzt hat mich rein geschoben trotz das ich kein Termin hatte. Und da es ja meine letzte Woche war, bin ich nach dem Krankenhaus Richtung 101, hab mir Oreo Eis gekauft und mich in den Sun Yatsen Park gesetzt. Bei rund 30 Grad, Sonne und Eis kann man es sich gut gehen lassen, anschließend noch durch die Stadt schlendern und dann in die Uni meiner Freunde zum AIESEC Treffen und Pizza essen (essen was macht man auch sonst in Taiwan).

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Treffen mit den AIESECern (mit Jo)

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Mein letzter Arbeitstag :)

Am Donnerstag haben wir dann spontan Scott verabschiedet, da er Freitag zurück in die USA geflogen ist und Taipei recht kurzfristig verlassen hat, so haben Martina und ich unsere geplante Shopping-Tour verschoben und trotz keines Hungers in einem super leckerem Restaurant gegessen. Das Sashimi war einfach göttlich, ich vermisse jetzt schon das ganze Sushi, der Fisch ist so lecker und die Art des Sushis ist für Fischliebhaber viel besser als in Deutschland, weshalb ich in meinen letzten Wochen fast jeden zweiten Tag Sushi essen war in meiner Mittagspause.

Am Freitag ging dann der Verabschiedungsmarathon weiter und ein nächstes Dinner mit Hao. Also nach diesem Ess-Marathon brauchte ich Samstag gar kein Essen bis zum Abendbrot. Und da das Wetter so schön war haben wir uns gegen eine durch Klimaanlagen runter gekühlte Bar entschieden und sind in einen Park samt Bier, doch etwas typisch Deutsch, aber Litschi Bier ist auch sehr lecker, hat nur mit Bier wenig zu tun J

Nachdem mir meine Kollege unseren Trip am Sonntag abgesagt haben ging es spontan mit Martina ins Kino, The Avengers in 3D, ich fang jetzt nicht an darüber zu philosophieren, wie unrealistisch das ganze ist, war trotzdem ein schöner Film nur etwas laut ist es in dem Kino gewesen. Abends bin ich dann nochmal über einen Nachtmarkt um mein letztes Wochenende in Taiwan auch typisch Taiwanesisch ausklingen zu lassen. Und so stand auch der erste schwere Abschied von Martina am Sonntag an, ich freu mich schon, wenn sie zurück in die Schweiz kommt. Bis dahin muss ich meine Schweizer-Deutsch verbesser, dass ich sie verstehe, wenn sie normal redet, es tönt schon schnüssig wie die reden hihi

Montag dachte ich dann, dass ich meine am Wochenende gemachten Häufchen mal in meinen Koffer packen könnte und war noch voller Zuversicht ohne Übergepäck auszukommen. Als Dienstag dann alles im Koffer waren und meine Vermieter als auch der Taxifahrer an dem Koffer wie ein Schluck Wasser hingen, hatte ich schon etwas Angst. Aber ich bin nur 300 Gramm drüber und musste nichts nach zahlen. Zum Glück hat keiner mein Handgepäck gewogen. Aber zurück zum Montag natürlich stand noch eine weitere wichtige Verabschiedung an- und so hab ich mich nochmal mit Helen getroffen und bin anschließend nach Banqiao gefahren um nur die frischesten Küchlein aus Taiwan mit zu bringen. Ja und jetzt sitz ich hier am Flughafen mit einem Gott aus Stein und mehr als 2kg Küchlein und Mochis und würde mir dann doch meinen Flug herbei sehnen um doch endlich ein bisschen Schlaf zu bekommen.

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Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und hoffe alle bald wieder zu sehen.

Liebste Grüße 

Niggy

 

P.s. inzwischen bin ich gut in Deutschland angekommen und habe mich auch schon etwas eingelebt :)

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15. Mai 2012 2 15 /05 /Mai /2012 10:04

Hallo meine Lieben,

 

die Zeit rennt- wir haben schon wieder Mitte Mai und das Ende meines Taiwan Aufenthaltes ist schon zum greifen Nahe. In den letzten Wochen schickte ich daher schon fleißig Päckchen nach Hause und gestern nahm dann das hoffentlich letzte auch seine Reise auf. Meiner Koffer steht trotzdem noch ganz ruhig in der Ecke, ich bin ja inzwischen Umzugs-erprobt und weiß, dass das packen garnicht so lange dauert! Und so verdränge ich das packen und Heimreisen noch etwas und genieße die Zeit in Taiwan.

 

Und so ging es Freitagabend zum Geburtstagsessen mit Martina nach Ximen um unsere Sushi-Sucht zu stillen. Danach schlenderten wir noch etwas durch die Geschäfte und besorgten unsere Zugtickets für Samstag, denn da ging es an den Fulong Beach. In einem viel zu vollen Zug ging es 1,5 Stunden stehend zu unserem Ausflugsziel. An der Stelle sei gesagt, wer sich in Menschenmassen unwohl fühlt sollte in Taipei die MRT und in Taiwan die lokalen Züge meiden, denn enormer Körperkontakt hat man in beiden meistens. Am Ende der Fahrt wurden wir mit strömenden Regen in Fulong belohnt und so ging es erstmal auf Suche nach Plätzchen zum Mittag essen und zur Beratung, wie wir weiter machen. In dem Restaurant habe ich es das erste Mal erlebt, dass 

eine Taiwanesin nicht super freundlich und nett zu Ausländern ist, sondern einfach ihr schlechte Laune an uns auslies. Das mir das nun aber in 9 Monaten das erste Mal passiert ist zeigt, dass es total untypisch für Taiwan ist. Da wir nun aber schon einmal extra nach Fulong zum Sand Sculpture Festival gefahren sind, wollten wir uns das trotz Regen mal anschauen. Und tatsächlich belohnte uns der Wettergott mit 5 Minuten ohne Regen und der Strand mit beeindruckenden Sandskulpturen. Das Wochenende zuvor formten taiwanesische und international Künstler allerhand Figuren aus dem Sand. Spannend wär es natürlich gewesen zu sehen, wie sie das machen.

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Da auch für Sonntag die Wettervorhersage nicht eindeutig war, ging es diesmal auf Nummer sicher und wir realisierten unseren Indoor-Plan und so ging es mit Helen (Taiwanesin) und Marcus (Brasilianer) in das Museum of Contemporary Arts in Taipei. Dort konnten wir Marimba selber spielen (ein Instrument das einem Xylophon sehr ähnelt) und allerlei taiwanesische und internationale Kunst bestaunen. Mancher Sinn hinter der Kunst blieb uns leider verschlossen, aber man muss scheinbar auch nicht alles verstehen (oder weis jemand von euch welcher Sinn dahinter steht, dass man jemanden Butter ins Gesicht schmiert und so lange wartet, bis sie wegschmilzt?)

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(da konnte man seinen iPod oder ähnlich dran hängen und dann hat den Park mit seiner Musik beschallt)

Am Ende genossen wir dann doch noch etwas den Sonnenschein, denn an dem Tag blieb der angesagt Regen aus und ließen uns am Abend mal wieder einen Hot Pot schmecken.

 

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Muttertag wird hier übrigens für die Meisten zu einem richtigen Fest, man unternimmt was mit der ganzen Familie oder geht zusammen Essen.

 

Auf Arbeit geht derzeit das muntere Kündigen weiter, da man ja hier keinen Arbeitsvertrag hat, können beide Seiten sehr kurzfristig kündigen und (zumindest bei uns im Unternehmen) wird das auch häufig gemacht. Aber so kann ich mich inzwischen (die Familie von Chef ausgenommen) nach Jenny als Zweit-Dienstälteste im Unternehmen bezeichnen.

 

Euch wünsche ich noch eine schöne Woche, die bei den meisten ja recht kurz ausfallen dürfte.

Liebste Grüße aus Taipei

DPP_735.JPGAugenmassage-Brille aber nur für Asiaten geeignet, bei einer Langnase drückt es an der Nase und an die restlichen Massagepunkte kommen nicht an die Haut ran :)

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8. April 2012 7 08 /04 /April /2012 14:26

 

Hallo meine Lieben,

ich hoffe euch geht es allen gut in Deutschland, bei leckerem Essen und Schoki-Osterhasen. Ich hoffe ein Kinderschokolade-Osterhase überlebt es bis ich wieder komme (bitte Mama)! In Taiwan kennt man kein Ostern, wird aus Weihnachten noch was gemacht, weiß man nicht mal, dass gerade Ostern ist! Unbewusst kam daher mein „Ostererlebnis”. Normal bekommen wir am 05. eines jeden Monats Gehalt, da aber Jojo diese Woche die Manufaktur leitet und Chefin Besuch hatte, gab es bis zum Feierabend nur das Gehalt aufs Konto. Als Praktikant bekommt ich aber einen Teil, keiner weiß warum, bar ausgezahlt. So mach ich Freitagmittag irgendwann meine Schreibtischschublade auf, da ich meine Preisliste brauche und was seh ich da, meinen kleinen braunen Gehaltsumschlag. Hätte mir jemand gesagt, dass ich dieses Mal suchen muss, hätte ich den Umschlag sicher eher gefunden!

Ansonsten hab ich seit einigen Tagen viele neue Mitbewohner, aus irgendeinem Grund hab ich Ameisen in der Wohnung, mal mehr, mal weniger. Sie laufen die Wand hoch und runter und vergnügen sich auf meinem Schreibtisch. Desweiteren beherberge ich noch ein undefinierbares Saugtierchen in meiner Wohnung, was inzwischen als Buchessendes Tierchen definiert wurde. Das lebt da schon 2 Wochen, ich dachte immer da fehlt ein Stueck Putzt in der Ecke, nur ganz klein, aber plötzlich fehlte der Putz an einer anderen Stelle und so hab ich mir das „Loch“ mal genauer angeschaut. Es war ein komisches kleines Tierchen, dass sich nur seitwärts saugend fortbewegen konnte! Meine Haarspray Attacke hat leider nicht den gewünschten Erfolg erzielt und am nächsten Morgen war das Loch weder an der einen noch an der anderen Stelle!

Aber Krabbeltierchen sind hier eh nichts Ungewöhnliches!

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Diese nette kleine Spinne hing am Mittwoch in unserem Weg! Wir hatten Mittwoch einen Feiertag um unseren verstorbenen Vorahnen zu gedenken! Wir haben die Zeit genutzt und sind zum Märtyrer Schrein. Um den Weg etwas interessanter zu gestalten sind wir etwas durch die Berge gelaufen. Vorbei an Tempelchen und kleinen Figuren, riesen Spinnen und gefühlten 1000 Mücken, kamen wir dann pünktlich zur Wachablösung an. Das dauert dann auch etwas, eh die sich ablösen: zeitlupenartiges Marschieren, eine kleine akrobatische Darbietung mit den Waffen, weiter marschieren und dann stehen zwei neue auf den Podesten. Für so einen Wechsel braucht man auch 7 Wachmänner und alle Besucher müssen das Innere des Schreins verlassen. Nach diesem Wechsel haben wir uns den Schrein angeschaut. Pünktlich zum nächsten Wachwechsel wurden wir dann „rausgeschmissen“ und sind fast am Fluss entlang zurück zur MRT Station gelaufen, nur eine ca 4 Meter hohe Mauer hat uns vom Fluss getrennt! Zum Nachtessen, ach wie ich Schweizerdeutsch liebe, die haben so niedliche Begriffe, sind Martina und ich dann auf den Shilin-Nightmarket! Die innen liegenden Stände sind in eine neue Halle umgezogen, dort wurden wir auch fündig. Direkt vor uns wurde unser Essen vorbereitet und so kämpften wir uns durch die Massen an Shrimps, Krebs, Sojasprossen und Ei. Lecker war es auf jeden Fall Zum Nachtisch gab es lecker Erdbeeren (im April) und Aloe Vera mit Honig, dass ist wirklich sehr köstlich!

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Nach zwei weiteren Tagen auf Arbeit stand zum Glück das Wochenende vor der Tür. Am Samstag ging es mit den AIESEC’ern und zwei weiteren Praktikanten nach Banqiao zu den Gärten der Familie Lin und auf den Nachtmarkt! Die Taiwanesen hatten vor allem Freude daran, was wir lecker finden und was wir nicht so mögen! Ich find es immer wieder spannend wie sie von ihrem Leben erzählen und welche Rolle die Eltern in dem Leben der schon Erwachsenen Studenten einnehmen!

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Sonntag bin ich dann mit Martina Richtung Da’an Park, dort findet an Feiertagen und am Wochenende immer ein Blumen und Jade Markt statt. Das sind drei riesige Hallen: eine mit Blumen, eine mit Jade und Schmuck und eine mit Kunstgegenständen! Hier trifft man mal wieder viele Touristen, die sich ihre Souvenirs besorgen! Anschließend sind wir in den Da’an Park, der bekannt ist, als der größte Park Taipei’s, aber so groß ist er gar nicht! In der Mitte ist ein kleiner See mit Vögeln und bei genauerem Hinsehen verwandelten sich die Steine auch in Schildkröten.

So schnell ist auch das Wochenende wieder rum, nächsten Samstag geht’s dann in eine chinesische Oper, aber erstmal stehen 5 Tage auf Arbeit an.

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Liebste Grüße und schöne Ostern euch nochJ

Niggy

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am Märtyrer Schrein


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4. April 2012 3 04 /04 /April /2012 08:52

Hallo meine Lieben,

 

schon wieder  ist eine Woche rum! Bei vier Tagen arbeiten und drei Tagen Wochenende lässt sich das Leben doch aber ertragen! Seit Mittwoch war ein Kommilitone aus Jena bei mir uns so habe ich die Abend zur Abwechslung nicht in der Sprachschule verbracht!

Mittwochabend ging es nach Shida auf einen Nachtmarkt- lokales Essen, lokales Flair, schöner kann man Taiwan und Taipei nicht kennen lernen. Am Donnerstag ging es nach der Arbeit zu einem der vier Berge um Taipei, von allen vier hat man einen super schönen Blick auf die Stadt! Nachdem ich schon im September dort war, dachte ich, dass jetzt das Wetter passt um den „Aufstieg“ erneut zu wagen! An dem Abend sollte sich noch herausstellen, dass nicht der Aufstieg sondern ein kleiner Hund und meine Nichtkenntnis von Iphonefunktionen zur Herausforderung werden. In Deutschland bin ich ja bekanntermaßen kein Hundefreund, in Taiwan hat sich das etwas gelegt. Sie sind nicht meine Freunde, aber die freilebenden Hunde tun mir leid und die machen auch nichts. Die, die an Menschen gewöhnt sind, nerven dann eher mit ihrem „ich-bin-süß-du-musst-mich-lieb-haben“-Blick. Am besten sind ja hier die 1000 Hundesalons, aus denen die kleinen Weggefährten vieler Menschen (oder auch Kinderersatz) gut gepflegt heraus spazieren. Ob nun frisch geföhnt, gefärbt oder einfach nur frisch gestylt, die kleinen Vierbeiner sind hier schon sehr verwöhnt. An dem Donnerstag gabelten wir jedoch einen freilebenden Hund auf! Er war etwas anhänglich. Immer wenn man dachte „Jetzt ist er weg“ kam das getippel hinter einem wieder und der kleine Fratz lief wieder putz munter neben einem her! So sahen wir uns gezwungen die Straßenseite zu wechseln, da auch Matthias nicht der größte Hundefreund ist J Also ging es das erste Mal über die 6-spurige Straße. Da die Ampel, die ca. 20 Meter entfernt war, grade auf grün war, dachten wir, wir schaffen es auf die andre Seite und werden ihn dadurch abwimmeln. Falsch gedacht, sein nerviges getippel war wieder da! Bei einer Familie konnten wir ihn dann abwimmeln- zunächst!

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Typisch deutsch-touristisch ausgestattet mit Bier erklommen wir danach also die zig Stufen hinauf auf den Aussichtspunkt! Die Aussicht war wieder grandios und wenn man liest, dass die Aussicht fast schöner ist als die vom 101 bzw derer in nichts nach steht, kann ich das nur bejahen! Nach einigen Mückenstichen, Ekel-Insekten Angriffen und den gelierten Bier später ging es wieder hinunter in das bunte Treiben der Stadt! Und da saß er wieder unser kleiner Freund von vorhin. Und Taps Taps Taps lief er uns wieder nach! Schneller laufen, langsamer laufen und ihn versuchen bei andren Passaten los zu werden, half nichts! Also wieder die 6-spurige Straße als letzte Chance! Im Zick-Zack zweimal über die Straße half aber auch nichts, erst als dann eine Traube Menschen auf uns zu kamen und wir durch die hindurch im Zick Zack und dann uns mit erhöhter Geschwindigkeit von der Menschentraube entfernten, sahen wir den Kleinen nicht wieder! Ich hoffe, es hat uns keiner beobachtet und falls doch, ich hätte ein Video davon, das sah von außen sicherlich herrlich aus, wie wir diesen Hund versuchen los zu werden!

Dem bunten Stadttrubel entflohen wir auch am Freitag nach Yangminshan! Zum Glück hatte Matthias mir freie Hand bei dem Freitagsausflug gegeben und dank meiner China Messe bekam ich den Tag bezahlt frei, eine Premiere in Taiwan für mich J Mit einem Bus ging es hoch hinauf in die Berge, sobald man aus der Stadt draußen ist, hat man einige schöne Berglandschaften und vor allem schöne klare Luft! Taipei ist wirklich eine schöne Metropole zum Leben! Angekommen in dem Park fühlten wir uns immer wieder von den Wegweisern veralbert, die zeigen erst weniger an, später mehr, so wirklich klar war uns das nicht! Dennoch begaben wir uns durch den Wald zum Yangminshan Park, welcher mit kleinen Pfaden, Flüsschen, Blumen und kleinen Brunnen wirklich schön angelegt ist! Den Schildern folgten wir zu zwei kleineren Wasserfällen und zu der bekannten Blumenuhr! Am besten sind in dem Park die Warnschilder, welche vor tiefem Wasser warnen, was vll 40-50 cm tief ist! Die Umgebung da oben ist wirklich schön, nur leider ist die Nutzung der Buse in dem Gebiet nicht wirklich gut für Touristen erklärt!

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Nachdem wir wieder im Stadtleben angekommen sind, haben wir uns mit Martina getroffen. Abends haben wir uns dann das Taipei’er Clubleben vorgenommen. Vor kurzem erst hat ein neuer Club direkt am 101 aufgemacht. Auf der Dachterrasse kann man einen direkten Blick auf den 101 genießen. Frühs haben wir dann Matthias noch zurück zum Hostel gebracht und es ging für ihn weiter nach Indien.

Am Samstag haben sich Martina und ich dann den schönen Dingen des Lebens gewidmet und uns wenig Stress gemacht. Etwas Shoppen gehen und alle Besorgungen für die nahe Zukunft erledigt! Also an uns kann es nicht liegen, wenn es der taiwanesischen Wirtschaft mal schlecht gehen söllte!

Ansonsten setzt grade auf Arbeit eine Mitarbeiterrotation ein, Ivan, der russische Praktikant, ist zurück nach Russland und Mei, eine Designerin, hatte gestern ihren letzten Tag. Dafür haben wir drei neue: Vicky im Controlling und Daniel und ein älterer Mann (dessen Namen ich gar nicht kenne) im Einkauf.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag. Ich habe heute Feiertag, da man heute in Taiwan seinen Vorfahren gedenkt! :)

Liebste Grüße

Niggy

DPP_427.JPGAuszeit auf taiwanesische Art ;)

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10. März 2012 6 10 /03 /März /2012 12:54

 

Nach 7-Monatiger Abstinenz und diversen Besuchen auf Beauty-Messe konnte ich nicht mehr anders und entschied mich zum Experiment „Friseur in Taiwan“! Ja leider habe ich mein Vorhaben, ein Jahr ohne, doch nicht geschafft! Tatsächlich ist so Friseurbesuch einen ganzen Blogeintrag wert (für alle Männer an der Stelle 2 Absätze weiter springen, hier geht es zunächst nur um weltbewegende Frauenproblemchen)!

 

Da ja nun die Asiaten bekanntlichermaßen andere Haare haben als wir Langnasen, habe ich ja schon in Deutschland präventiv meine Haare wieder braun gemacht, um hier ja nicht blond nachfärben zu müssen und wie sich dann herausstellte auch, um meinem Freund besser zu gefallen J Färben musste ich also schon mal nicht J Glück gehabt, obwohl es hier billig sein soll, aber dem Frieden vertrau ich noch nicht ganz. Waschen, Schneiden, Föhnen  sollte ja nun aber kein Problem sein. Das Problem war schon vor meiner Reise definiert, wie Kleopatra möchte ich nach dem Haare schneiden bitte nicht aussehen und das dürfte schwierig werden, da das der Asiaten liebster Look ist: vorne genauso gerade wie hinten und das ohne jegliche Stufen!

 

Das Problem löste sich aber recht schnell! Erstens arbeite ich ja in einem Unternehmen, das die Ausstattung für Friseure und Beauty Salons herstellt und zweitens stellte sich schon in den ersten Wochen heraus, das Jojo, die Tochter vom Chef und einen gute Freundin, einen sehr schönen, westlich angehauchten Haarschnitt hat. Fazit: einfach zu dem Friseur gehen und man hat keine Probleme und ansonsten sollten mein Chef uns seine Frau in Taiwan wohl genügen Läden kennen J Nachdem ich nun also 7 Monate Zeit hatte, mich an den Gedanken, meiner geliebten deutschen Friseurin fremdzugehen, zu gewöhnen, konnte ich nun entspannt an die Sache gehen.

Eigentlich sollte ich mir den heutigen Nachmittag von meinem Chef bezahlen lassen, immerhin habe ich die Produkte auf europäische Tauglichkeit getestet, quasi Praxistest! Und den haben sie sehr gut überstanden. Angekommen bekam ich zunächst einen Tee und eine Massage: meine Nacken und Schultern wurde schön durchgeknetet. Weiter ging es dann im Shampoo Chair und der junge Mann der sich eben meinen Schultern gewidmet hatte, verwöhnte nun meinen Kopf. Also ich muss sagen, den will ich mit nach Deutschland nehmen ;) Schon beim Testen unserer Shampoo-Einheiten im Showroom und auf den Messen fand ich die Kopfablage immer wieder sehr bequem und auch diesen Praxistest haben sie mit bravour bestanden. Die Kopfablage bzw. Nackenstütze ist einfach so bequem und gepolstert, da kann man glatt einschlafen. Wie man auf dem Bild und schwer erkennen kann ist der asiatische Stil dieser Wascheinheiten liegend und nicht, wie in Europa weit verbreitet, sitzend. Man wird auch zugedeckt, dass man nicht friert. Die Stirn wird mit etwas abgeklebt, das ja nicht das spritzende Wasser das Make-Up der Kundin zerstört. Und dann ging es los: ein Traum von 40 Minuten Haare waschen! Shampooing inklusive Kopfmassage 1 und 2 und dann die Pflegespülung, bei der ich angewärmte Waschlappen oder Handtücher in den Nacken und auf den Kopf bekam und so, keine Ahnung wie lang, ausruhen durfte, damit mir ja nicht kalt wird, bekam ich noch eine extra Decke auf den Oberkörper. Nach dem Verwöhnprogramm wurde ich dann übergeben an den Hair-Designer, ja der junge Mann durfte nur bei den andren schneiden, bei mir durfte sich (ich glaube) der Chef austoben! Ja nicht zu viel abschneiden war die Anweisung und ja nicht danach wie Kleopatra aussehen, hat er ganz gut hinbekommen! Fazit: Das mit dem Waschen und Massieren muss so auch in Europa Standard werden, vor allem die Produkte, bitte alle bei mir bestellen, dann bekomme ich viele Boni :D

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Nun aber zu auch männertauglichen Themen ;) Freitagabend nach der Arbeit ging es mal wieder zum Nachtessen, wie die Schweizer so schön sagen J Mit meinen Kollegen ging es zum Koreaner. Den Hass von Vincent und Mei (den zwei Designern bei uns) habe ich mir schon beim Verlassen des Büros auf mich gezogen. Mit meiner Aussage, dass man doch die 20 Minuten auch laufen kann, hab ich sie geschockt, aber sie meinten es sei ok. Also liefen wir, sehr langsam, wirklich sehr langsam! Taiwanesen sind ja nicht fürs schnelllaufen geborgen und auch nicht zum allzu weit laufen. Sie hätten ja auch einfach Nein sagen können, anstatt auf die Praktikantin zu hören. Mit der MRT ging es dann in die Stadt, ein bischen abbiegen hier und da und zack standen wir in einem Essens-Paradies, also nicht, dass fast ganz Taiwan sowas wir ein Paradies für Essen ist, aber hier gab es nur lecker aussehende Restaurants! In eines davon gingen also um Korean BBQ zu essen. Danach gingen wir noch was trinken.

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Was mag das wohl sein (bitte das hintere Glas betrachten)?DPP_350-Kopie-1.JPG

 

Sieht aus wie ein Bierglas, vielleicht etwas wenig Schaum, aber ich dachte, wir würden eventuell das absolute Sauferparadies in Taipei finden. Weit gefehlt! Was hier alle trinken ist, wie sollte es auch anders sein, Tee. Naja logisch draußen stand auch Teehaus dran, nur Teegläser sehen in Europa gewöhnlich anders aus. Tausende Teesorten machten mir gestern Abend die Entscheidung schwer, und so lies ich mir einen Erdbeer-Milch-Tee empfehlen.

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Wie das Bild nun zeigt, war dies eine gute Entscheidung, denn die farbliche Anpassung des Tee’s an mich hätte nicht besser sein können! J Vielleicht etwas süß, aber wirklich lecker!

So meine Lieben, ich hoffe euer WE ist genauso entspannt wie meins J

Liebste Grüße aus Taipei

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8. März 2012 4 08 /03 /März /2012 11:48

Nachdem das vergangene Wochenende (25.-28.02.) verlängert, aber für mich dennoch verkürzt, war, ging es Dienstag nach Guangzhou für meinen Chef, seine Tochter und mich. Montagabend bekam ich zur „langfristigen“ Lebensplanung eine SMS ich solle Dienstag doch 9:30 Uhr anstatt 11:30 Uhr im Büro sein, also ausschlafen gestrichen und ab ins Büro zum vorbereiten! Das hatte meinen schönen Montag doch etwas unschön ausklingen lassen. Der Montag war wirklich schön, nachdem wir, Martina, Pierre und ich, Sonntagabend weg waren, haben wir zunächst ausgeschlafen und sind danach ins Headquarter von ASUS zum schwimmen, naja gut wir waren mehr im SPA Bereich und haben entspannt. Danach noch lecker Sushi zum Essen und ab nach Hause- ein richtiger Mädelsabend.

 

Dienstag ging es dann also ins Büro, zum Flughafen und ab nach Guangzhou. Abends ging es dann gleich noch zum Essen mit Kunden von uns, nach all dem, was man so von der Provinz Guangdong so hört, hatte ich vor dem Essen schon etwas Angst. Der Eingangsbereich des Restaurants war auch schon vielversprechend, alle Fischsorten, Krokodil, irgendwelche Füße und sonstige Sachen, die man lieber nicht sehen soll. Unser Essen war aber sehr lecker. Am nächsten Morgen ging dann unser Messeunheil los, unsere Güter steckten dank andren taiwanesischen Sachen im Zoll fest und sollten zunächst am Nachmittag ankommen. Aus Nachmittag wurde Nachts, aus Nacht der nächste Morgen, der nächste Abend, Freitag und damit wurde dann auch beschlossen, die Produkte fahren zurück nach Taiwan. So stand am Abend zunächst fest: erster Tag ohne Produkte und dann auch die zwei folgenden. „Heute im Angebot: einmal Luft“ Ok ganz so schlimm war es nicht. Abends wurden noch ein paar Sitzecken besorgt. Das Beste an China ist die Arbeitsmoral: mehr Pause als Arbeiten, Hauptsache man ist fertig, aber wie es aussieht, ist nicht ganz wo wichtig. Irgendwo haben die auch einen Knick in der Optik, denn Fehler und unsaubere Arbeit sehen sie nicht, so waren sie auch schnell genervt von unserer Fehleraufzählung, aber wer schon keine Produkte hat, braucht wenigstens einen schönen Stand. Und den hatten wir :) Das Essen auf der Messe war „so gut“, das wir nach dem einem probieren lieber auf das McDonalds-Essen umgestiegen sind. In China ist aber auch Messe eine recht interessante Erfahrung, später kommen und eher gehen war da normal. Und man wurde auch abends rausgeschmissen. Eine Stunde vor Ende kam eine Durchsage, die auf den baldigen Feierabend hingewiesen hat, danach wurde die Musik in der Halle auf eine Lautstärke erhöht, das man sich mit den Kunden nicht mehr unterhalten konnte und 45 bis 30 Minuten vor dem Ende kam ein netter Wachmann und hat das Licht ausgemacht! Aber so hatten wir von den Abenden noch was und konnten die Umgebung des Hotels erkunden. Nachdem wir den ersten Abend am Pearl River waren, ging es die kommenden Tage zu einer Pagode in einem Park, in die man leider nicht rein gehen konnte und auf den Canton Tower. Der Canton Tower bietet an sich eine schöne Aussicht über die Stadt, leider war es etwas diesig und die Luft verschmutzt, weshalb der Ausblick nicht wirklich weit war.DPP_321.JPGDPP_319.JPG

Canton Tower

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Der letzte Tag der Messe sollte geplant eher zu Ende gehen, aber nicht ganz so früh, wie es dann war: schon ab Mittag wurde abgebaut. Wir hatten ja nicht so viel zum Abbauen, also konnten wir gleich gehen und so ging es zu einer Kundin. Ein riesen Friseurladen und mitten drinnen unsere Produkte. Am liebsten hätte ich gewartet, bis die Kunden fertig sind und dann gefragt, wie bequem es war, oder es selbst ausprobiert. Nach der Besichtigung haben sich Chef und die Chefin des Salons dann übers Geschäft unterhalten und Jojo und ich sind shoppen gegangen  Manche in Guangzhou haben noch nie Ausländer gesehen und so wurden wir in einem Geschäft mit vielen bunten Kleidern und schönen Taschen zum absoluten Highlight. Zwei Kundinnen und 6 Verkäuferinnen waren das Resultat und eine Tasche, die ich jetzt mein Eigen nennen kann. Danach haben wir das zweite Mal in Guangzhou super lecker gegessen und sind nochmal zusammen mit dem Chef durch die Shopping-Mall, aber das macht natürlich nur halb so viel Spaß, ich will ja schließlich nicht mit meinem Chef shoppen gehen. :)

 

Am Sonntag ging es dann endlich wieder in mein geliebtes Taiwan, aber darauf mussten wir zwei Stunden warten, da erst drei Passagiere fehlten, deren Gepäck aber schon im Flieger war. Danach war angeblich in Taipei zu schlechtes Wetter, laut Chefin und Jojo’s Freund war in Taipei aber strahlender Sonnenschein. Und so warteten wir bis es endlich zurück nach Hause ging! Dienstag stand dann auch schon wieder ein Geschäftsessen mit dem Chef von KPSS aus Japan und seinen Vertretern aus Singapore auf dem Programm! Wieder ein chinesisches Restaurant, sogar eines der besten in Taipei, aber leider gab es erstmal zu viel Fleisch, aber so hatte ich genügend Platz für den Nachtisch. Ich freu mich zumindest endlich wieder jeden Tag taiwanesisches Essen zu haben und genießen zu können <3 Jetzt gilt es also die kommenden Monate einen Pan zu entwickeln, wie ich in Deutschland nicht verhungern werde. :)

 

Liebste Grüße nach Deutschland ;)

 

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Nüsse essen (oder was auch immer)

DPP_317.JPGund die Schalen einfach fallen lassen :D

 

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17. Februar 2012 5 17 /02 /Februar /2012 11:19

 

 

Hallo meine Lieben,


Ich reich erst einmal die Videos von letzter Woche nach, unten hängen dann noch zwei weitere dran;)


 

Nach einem halben Jahr könnte hier durchaus mal sowas wie Routine einkehren, aber weit gefehlt. Die Woche stand mal wieder etwas mehr „Aufregung“ auf dem Plan.

Letzten Freitag komm ich also Abends heim und lese eine Mail, Einleitung: ich soll mir keine Sorgen machen, das wird schon alles und die AIESECer kümmern sich da schon drum. Weiter ging es mit: deine Wohnung ist illegal und wir haben 10 Tage eine neue zu finden, an dem Tag schon nur noch 8! Da fand ich das noch ganz witzig, bisher war ja auch alles zu gut gelaufen, bis auf am ersten Tag, als ich am Flughafen stand und mein Flug weg war, aber das Problem war dank Papa ja schnell behoben. Nun also Problemlösung ohne Papa! Da mir recht schnell vier Wohnungen geschickt wurden, alle samt in der Nähe meines Unternehmens und preislich nicht wirklich viel mehr, blieben meine Nerven vorerst geschont! Einziges Problem, Wohnungen werden in Taiwan für ein Jahr vermietet, aber ich bin nur noch ein halbes Jahr hier! Sonntag dann die Lösung, Freunde meiner Vermieter haben eine Wohnung für mich! Mittwoch wurde die dann besichtigt! Nah bei meiner Arbeit, 13. Stock, 4 Hasen und Bäumchen, soweit der erste Eindruck noch ganz gut! Bis sich diese Wohnungstür öffnete.

Also ich hab ja schon viele Wohnungen gesehen und auch der Zusatz, das da eben grad ein Mann drinne wohnt, machte es nicht besser. Überall lagen Klamotten, was mit dem Zusatz, dass er ja grade am Umziehen sei, entschuldigt wurde. Fragliches Umziehen praktiziert der junge Mann da. Ziemlich dunkel war die Wohnung, dafür recht groß, ich glaub die Größe war das einzig Positive was ich feststellen konnte. Noch fix ein Blick ins Bad riskiert und obwohl ich dachte, schlimmer gehts nicht es ging! Ein Alptraum in blau, aber auch hier die Ausrede es wird ja noch geputzt. Also da hat ne 5-Köpfige Putzkollone 3 Tage lang zu tun, ok das ist vielleicht übertrieben, aber mein empfinden ging schon sehr in die Richtung! Ein leichter Duft von Rauch lag in der Luft und meine Entscheidung stand fest: Nein, da werd ich nicht einziehen! Die Vermieterin meinte doch, ich soll nach 10 Tagen nochmal schauen kommen, dann wäre alles neu und dann könnte sie mir auch ihren Sohn vorstellen, der sei mein Alter und sie findet mich doch so hübsch :D Übrigens hält Taiwanesen auch nichts davon ab, wenn man sagt man hat einen Freund, denn der sei ja in Deutschland, das zählt ja quasi nicht. Ich finde das zählt schon und wollte dann lieber schnell wieder heim. Erstmal Helen und Stephanie anrufen und berichten und auf möglichst schnelles weitersuchen drängen. Das ginge aber erst ab Samstag, also meine Kollegen mobilisiert, die bei den vier Wohnung ung abhanden kommen. Aber Nachmittags ein Anruf, meine Vermieter haben noch jemanden gefunden, der eine Wohnung hat, nach der Arbeit gehts dorthin!

Pünktlich nach der Arbeit also wieder mit meinem Vermieter treffen, der freudestrahlen mit zwei Helmen auf mich wartet. Meine erste Fahrt auf einem Scooter, ist eigentlich ganz witzig! Wackelt etwas hin und her und irgendwie ist die Sicht nicht so gut wie im Auto, aber weniger schlimm als gedacht. Ich glaub selber fahren kann mit so einem kleinen Teil ganz witzig sein. Aber für weite Strecken ist ein Auto definitiv schöner und für kurze gibts ja Fahrräder. Und so weit weg, das wir das nicht auch hätten laufen können war es nicht! Diesmal ging es in der 5. Stock, sauber, geräumig, alles, was man so braucht, vll etwas spärlich eingerichtet aber ok! Und danach noch eine zweite Wohnung im 6. Stock, wieder eine Dachterasse, also das mit der Dachterasse gefällt mir schonmal. Die Wohnung etwas größer als unten, Einrichtung genauso, sauber, passt und das Beste, ein halbes Jahr ist möglich! Noch schnell ausmachen, dass ich in 4 Tagen umziehe und das wars. Vorsichtshalber lauf ich zurück, mein Vermieter meint das dauert 10 Minuten, aber meine Erfahrung sagt mir, man benötigt 2/3 der Zeit, die einem Taiwanesen sagen. Und ich behalte Recht. 3 ½ Minuten bis zur Ampel, dort im schlechtesten Fall 2 Minuten warten und dann nochmal 1-2 Minuten. Vorteil ist jedoch ich wohne jetzt deutlich Näher an der MRT, dafür weiter weg von all meinem Lieblingsrestaurants. Naja ein bischen Bewegung hat noch keinen umgebracht. ;)

Abends ging es dann noch zur Sprachschule, wobei mir das erste Mal auffiel, dass die Müllautos in verschiedenen Straßen tatsächlich verschiedene Lieder spielen.

Ein was hab ich noch vergessen, die Woche war ja Valentinstag. Da werden auch hier Massen an Blumen verkauft, In die Sträißer werden jedoch kleine Bären eingebunden, die wie ich finde nicht besonders hübsch sind. Leider habe ich vergessen ein Bild zu machen.

 

Euch ein schönes WE :)

Liebste Grüße aus Taipei

Niggy

 


 

 

 

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11. Februar 2012 6 11 /02 /Februar /2012 03:33

 

Ja so ist das hier eben, hat man einmal einen Brückentag gehabt, muss man diesen an dem nächsten Samstag herausarbeiten! Das ist von der Regierung so vorgeschrieben, es gibt aber nette Unternehmen, die einen den Tag dennoch schenken. So gehen Erwachsene arbeiten und die Kinder in die Schule. Diesmal hatten alle Studenten und Schüler jedoch Glück, da grad Ferien sind, blieb ihnen das erspart.

 So hatte eine Arbeitsgruppe frei: Lehrer. Dafür haben die es ansonsten nicht so gut. Bekommt ein normaler Arbeiter in Taiwan ein Bonus am Ende des chinesischen Jahres, so gehen die armen Lehrer leer aus. Also generell gehen alle leer aus, die nach Arbeitsstunden bezahlt werden und nicht ein monatlich fixes Gehalt haben. Ich werd' diesen Anlass also nutzen, um euch mal das Arbeitsleben hier etwas genauer zu erklären.

Natürlich unterscheiden sich auch hier gewisse Aspekte von Unternehmen zu Unternehmen. Bei meinem Arbeitsgeber ist es so, wir arbeiten von Morgens um 8 Uhr bis Nachmittags bzw. Abends um 17 Uhr. Dabei gilt eine kleine süße Stechuhr als Überwacher der Pünktlichkeit. Ein nerviges Piepen läutet pünktlich um acht den Arbeitstag ein. Wer mehr als 15 Minuten im Monat (in der Summe)zu spät kommt, bekommt einen Teil des Gehaltes abgezogen. Diesen Teil bekommt man nur, wenn man immer 

pünktlich ist und jeden Tag da ist. D.h. Urlaub und zu spät kommen wird bestraft! Logischer Weise müsste unsere kleine süße Stechuhr also pünktlich 17 Uhr wieder ihr nerviges Piepen zum Besten geben und damit unseren Arbeitstag für beendet erklären. Weit verfehlt! Die Uhr piept erst um 18 Uhr, da es in Taiwan als guter Umgang gilt, Überstunden zu machen. Dabei ist zu beachten, dass leider die Überstunden keinen interessieren. Wenn man bspw. einen privaten Termin hat und 2 Stunden frei braucht, wird ein halber Tag Gehalt abgezogen. Die Rechnung, wieviel Gehalt einem abgezogen wird ist dabei auch sehr interessant. So zählt die Frau, die die Buchführung macht, genau die Arbeitstage eines Monats, teilt das Gehalt durch die Tage und kürzt das Gehalt um eben diesen Betrag. Somit war meinen Entscheidung im Januar Urlaub zu nehmen strategisch unklug. Im Januar fand das chinesische Neujahrsfest statt, welches also unsere Arbeitstage um ganze 5 Tage verminderte, wenn man dann noch verhältnismäßig viele Wochenendtage hat, steigen die Opportunitätskosten des geliebten Urlaubstages schon mal etwas mehr an. Aber so ist das eben, wenn Feiertage sind, lohnt es sich eben nochmal 1 bis 2 Tage frei zunehmen, um mal reisen zu können, dafür büße ich dann auch gerne etwas mehr Gehalt ein.

Aber nur im ersten Jahr ist der Urlaub unbezahlt. Im zweiten Jahr stehen einem 5 oder 7 Tage Urlaub zu. Danach hängt der Jahresurlaub von der Beschäftigungsdauer ab: Arbeitnehmer, die seit mehr als fünf, aber weniger als zehn Jahren beschäftigt sind, haben Anspruch auf 14 freie Tage. Wer länger als zehn Jahre beschäftigt ist, erhält einen zusätzlichen Urlaubstag für jedes weitere Berufsjahr bis zu einem Maximum von 30 Tagen. Wenn man also alt und grau ist, hat man Anspruch auf Urlaub, was aber wiederrum auch vom Unternehmen abhängt. Und so wie ich die Taiwanesen kenne, werden nur wenige den kompletten Urlaub aufb

rauchen.

Desweiteren versüßen 13 gesetzliche Feiertage jährlich das taiwanische Leben. (Wer im übrigen viele Feiertage bevorzugt, sollte nach Indien oder Japan ziehen, dort gibt es 16 Feiertage im Jahr.) 

Ein weiter wichtiger Aspekt: das Gehalt. Gehalt gibt es weder am ersten noch am fünfzehnten Tag des Monats, sondern am fünften.

Ansonste kenn ich auch hier Freunde, die Gleitzeit haben und vor allem viele Unterenehmen, die um 9 Uhr anfangen zu arbeiten. Desweitern wird meine Arbeitswoche beispielsweise als 48-Stunden-Woche angesehen, was einfach nur bedeutet, 8 Stunden arbeiten und eine Stunde Mittagspause!

Soviel also zu dem Arbeitssystem hier. Gestern Abend hab ich mich mit Freunden noch in der Stadt getroffen. Zum Ausklang der Arbeitswoche gab es koreanisches BBQ und dann einen Runde durch den Sun-Yatsen Park, der voller bunter, leuchtender Figuren steht. 

In dem Sinne wünsche ich euch schonmal ein schönes WE und hoffe auch bei euch auf besseres Wetter, bei uns soll es wieder wärmer werden und die Sonne soll isch zeigen. Letztes Wochenende hatte diese Mischung 26 Grad Außentempratur als Folge und einen wunderschön

en Sonntag, ich bin gespannt, wie dieses WE wird.

Liebste Grüße aus Taipei

Eure Niggy

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kleine süße Drachen <3DPP_304.JPG

 

Laser-Show an der Sun-Yatsen Memorial Hall mit Blick auf den 101DPP_305.JPG

 

Sieht etwas aus wie Tabaluga ;D

 

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7. Januar 2012 6 07 /01 /Januar /2012 02:26

 

Ja nun ist es schon vorbei- 2011 und mein erstes Silvester in Taipei! Euch wünsche ich noch ein Frohes Neues Jahr!! (Das wird übrigens fast garnicht gesagt)!

Was macht man so in Taipei zum Wechsel von dem einem ins andre Jahr- man geht an den 101 und schaut ein fast 1 Mio US Dollar und nur 202 Sekunden langes Feuerwerk an, dass aber aus 30.000 einzelnen Feurwerken besteht

Diese Idee hatten noch 800.000 andere Menschen, wobei ich finde, sooooo überfüllt hat man sich garnicht gefühlt. In der MRT hat man dann aber die 2,04 Millionen Menschen die in der Nacht unterwegs waren gemerkt, da war es etwas gefüllter als sonst und die Taipeier MRT ist immer gut gefüllt.

Bei mir gings am Abend zu nächst Richtung Shilin Nachtmarkt zu einem französischen Kollegen von Martina. Da ich um dorthin zu kommen in der Main Station dem großem Vergnügen des umsteigens nachgehen durfte, konnte ich einen ersten Eindruck von einer zu vollen MRT bekommen. Richtung Taipei City Hall, also da wo der 101 steht, ab es Stau an den Rolltreppen und Treppen, gut also, dass ich zunächst eine andere Richtung einschlug. Dort angekommen hab ich mich dann mit Scott (Amerikaner) und Martina (Schweizerin) auf den Weg zu Pierre, dem besagten Franzosen. Dort angekommen fühlte ich mich richtig aus meiner kleinen taiwanesischen Welt etwas herausgerissen, ok nicht ganz so schlimm, aber er wohnt recht normal. Küche zum kochen, Essbereich, ein Bad mit normaler Dusche also zum aufmachen und reingehen und man überschwemmt nicht das ganze Bad. Die Küche hat er auch genutzt um unser letztes Mahl 2011 zu zu bereiten. Hat er sehr gut gemacht und so waren wir bis zum Schluss von 2011 gut gesättigt. Unsere Runde war auch recht international: 1 Schweizerin, 1 Amerikaner, 3 Franzosen, 3 Taiwanesinnen und ich als Deutsche. Wir haben dann Frankreich und Taiwan dort gelassen und sind mit dem restlichen europäisch-amerikanischen Mix Richtung 101. Da das  Konzert, dass zu Ehren des Endes 2011 gegeben wurde schon seit 19 Uhr im Gange war, war dann gegen halb zehn die MRT nicht ganz so voll. Auch das rauskommen und die ersten Straßen waren noch viel leerer als wir dachten. Bei der Suche nach dem optimalen Sichtplatz wurde es dann schonmal voller, aber auch nicht so überfüllt wie von Taiwanesen beschrieben. Die Einheimischen sitzen dann auch tatsächlich mitten auf der Straße auf Pappe oder Zeitung, essen, schlafen, spielen, trinken und warten. Manche saßen da seit Nachmittag, man muss sagen, die hatten auch so mitten auf der Straße (die gesperrt war) einen guten Platz mit herrlicher Sicht, obwohl unsere auch sehr gut war und wir mussten nur eine Stunde warten auf ein Feuerwerk, was 202 Sekunden geht. Warum genau so lang? Weil wir am 101 waren und Taiwan in sein 101. Jahr gefeirt hat, somit 2 mal 101 ergibt 202. Trotzdem 202 schöne Sekunden. Unser Standplatz war auch gut, eine Kollegin von mir stand so, dass sie das erste Feuerwerk gesehen hat und dann der Rauch  so zog, dass außer Rauch nichts mehr zu sehen war. Sie hat sich das dann später im TV angeschaut, dafür muss man ja keine 5 Stunden stehen und warten. Für euch auch die Eindrücke als Video (hat schon was oder!?)

 

Ansonsten ist auch schon die erste Arbeitswoche wieder um und es geht erstmal auf eine Schuhmesse heute!

Liebste Grüße aus Taipei

Niggy

 

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Martina und ich

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Überall Menschen

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25. Dezember 2011 7 25 /12 /Dezember /2011 05:18

 

Hallo meine Lieben,

 

 

ja jetzt ist es auch schon so weit, dass erste Weihnachtsfest fernab von Deutschland ist vorüber. Bei euch ja noch nicht ganz also euch noch frohe Weihnachten, ich hoffe der bärtige alte Mann war fleißig. Bei mir kam er sogar in Taiwan vorbei.

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Weihnachtlicher Arbeitsplatz ;)

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Hello Kitty Adventskalender ;)DPP_150.JPG

Grüße und Geschenke aus der Heimat gab es auch

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Christmas Cake 1

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Christmas Cake 2

Bei uns war Weihnachten etwas verschoben. Freitag gab es auf Arbeit „Christmas Cake“ und wer dabei an Plätzchen, Lebkuchen oder Stollen denkt, liegt weit ab von der Realität. Meine Kollegen hatten, da sie wissen, wie sehr ich Hello Kitty mag, zwei Hello Kitty Torten besorgt. Und obwohl hier Weihnachten nicht gefeiert wird, gab es viele Geschenke. Jeder hatte eine Kleinigkeit besorgt. Schon die Woche kam ein Geschenk meiner besten Freundin an und hat mir schon eine riesen vorweihnachtliche Freude beschert. Das Geschenk meines Freundes durfte ich ja seit fast 2 Wochen nicht aufmachen und so musste das bis Heiligabend warten. Am 24. habe ich mich dann mit zwei Freundinnen getroffen: Debby (Indonesierin) und Han Yu (Taiwanesin). Vormittags sind wir dann in eine Ausstellung im Nationalen Geschichtsmuseum, uns hat die Sonderausstellung zum Thema Disney „Dreams come true“. Die war wirklich toll und ich muss einen Weg finden, den ein oder andren (oder doch alle) Disney Filme nochmal zu schauen. Schon schön so viele Skizzen und Zeichnungen zu sehen und nochmal in die eigene Kindheit abzutauchen. Und es ist auch typisch Taiwan, dass da mehr Erwachsene ohne Kinder sind als Kinder und Jugendliche.

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Heiligabend Mittagessen (v.r. Debby, Han Yu und ich)

 

Für uns ging es dann zur Mittagszeit nach Ximen, wie letzten Samstag zum shoppen. Aber diesmal erstmal ausgiebig ein Weihnachtsmittagsmahl besorgen. Wir haben uns für ein Italienisches Restaurant entschieden, eine sehr gute Wahl. Sie sehen Ausländer, wissen, dass uns Weihnachten wichtig ist und versuchen dir das Fest und alles drum herum so schön wie möglich zu gestalten, auch das typisch Taiwan. So gab’s neben unsrem bestellten Essen noch Snacks drum herum und Kuchen als Dessert. Fotos mit einer Sofortbildkamera hat der Kellner auch gemacht und uns geschenkt. Danach ging es zum shoppen Part I, wobei wir vor allem Weihnachtsgeschenke gekauft haben. Die hab ich auch noch nie an Weihnachten selbst besorgt. Pünktlich zum Abendbrot aber ohne Hunger ging es dann wieder zum Essen, wenigstens das ist  wie in Deutschland, viel zu viel Essen. Für uns ging es abends in ein Buffet Restaurant mit ganz leckeren Desserts am Ende. Viel zu voll sind wir dann zur Taipei City Hall gerollt. Dort erwartete uns neben viel zu vielen Menschen Shopping Part II, wieder Weihnachtsgeschenke und Mitbringsel. Danach ging es dann zum 101, dort gibt es einen Swarovski Weihnachtsbaum. Wobei zum größeren Highlight aller Menschen der Shopping-Mall zwei überdimensional große Hunde in einem Kinderwagen wurden. Am Ende des Abends sind wir alle glücklich und zufrieden und total erschöpft von dem ganzen Gelaufe nach Hause gegangen.DPP_138.JPG

Ganz schön eng bei denen

 

Fazit: es ist auch mal schön Weihnachten so zu verbringen, mit Freunden und nicht dem deutschen Trubel. Trotzdem freue ich mich im kommenden Jahr wieder alles, was zum Weihnachtstrubel dazu gehört erleben zu können.

Inzwischen sind auch meine ersten 4 Monate hier rum und damit das erste Drittel. So bleiben mir nur noch 8 Monate zum genießen der asiatischen Kultur, der taiwanesischen Sonderheiten und des ganzen Lebens hier.

Ich wünsche euch noch schöne Feiertage, bei mir geht es morgen schon wieder auf Arbeit.

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Heiligabend Taipei 101

 

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  • : Nach vier Jahren Studium heißt es für mich ab ins Auslandspraktikum. Über 9000 km weit weg von Familie und Freunden versuche ich mich im wunderschönen Taiwan durch zuschlagen. Meine großen und kleinen Abenteuer und Herausforderungen werde ich in dem Blog zusammenfassen und so allen die noch Daheim sind, Lust auf die Ferne machen und taiwanesische Leben etwas Näher bringen!
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