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22. August 2011 1 22 /08 /August /2011 14:59

Ja ja nun ist es schon so weit, ich kann den ersten Arbeitstag als erfolgreich hinter mich gebracht bezeichnen. Folgen also noch 365 Tage Ruhe vor mir und dann bin ich schon wieder in Deutschland (genießt die Ruhe :))

 

Nach langem hin und her hat sich herausgestellt, dass wir doch schon um 8 Uhr auf Arbeit sein sollen (und nicht wie im Vertrag stehend erst um 10 Uhr) und uns die AIESEC'er (3 davon) um 7:35 Uhr hier abholen. Nachdem sich schon gestern Abend herausgestellt hat, dass Stephanie nicht kann und Helen Vorstandssitzung hat, war es also nur noch ein AIESEC'er (Daniel) den wir heute früh sehnsüchtig erwarteten. Und er kam nicht :( Nach erfolglosen Anrufen gingen wir also einfach los, es sind ja nur 3 Minuten Fußweg, wir sind zu Zweit- sollte also machbar sein. Vor dem Unternehmen dann doch noch Daniel eingesammelt, 7 Stockwerke nach oben, scharf rechts abbiegen und da ist es :) Mit rose Buchstaben steht auf dem Boden TPC- da fühl ich mich gleich heimisch :) Drinne warten viele Friseurstühle, Fußmassagestühle, Shampoo-Stühle und mein neuer Chef- der sieht wirklich ganz nett aus, lacht viel und ist freundlich. Nach einem kurzen Gespräch geht es durch das Büro, wir werden jedem vorgestellt und die Namen sind auch fast nicht hängen geblieben :) Dann betreut uns, wie sich später rausstellt, die Tochter des Chef's Jojo. Ihr Englisch ist leider nicht so gut, aber Daniel war noch da. Und wir bringen uns abwechselnd etwas bei- sie uns Chinesisch und wir ihr Englisch. Dann sollten wir anfangen zu Arbeiten, bis alle mit Erschrecken feststellen, dass die Computer auf Chinesisch sind und doch auf Englisch sein sollten, also gehts wieder raus- Stühle testen, ich muss sagen, der Shampoo-Stühl ist viel bequemer als die, die es in Deutschland gibt, da kann man fast einschlafen. Nachdem das Problem weiterhin besteht und der Techniker erst Abends kommen kann, fangen wir also mit Recherchen an, zum Glück beherrsche ich die Tastenkombinationen und den Rest leitet man sich ab, dann geht das auch mit einem Chinesischen PC einigermaßen. Die Tastur ist etwas gewöhnungsbedürtig da neben einem Buchstaben auch mindestens noch zwei Zeichen drauf sind.

 

12 Uhr und alle arbeiten noch fleißig- Mist, ich hoffe die haben wirklich Mittagspause, denn so langsam bekomm ich Hunger, nachdem ich das Frühstück weg gelassen habe. Und endlich stehen die Ersten auf und auch wir gehen raus und holen Reis mit Curry, witzigerweise gibt es Kartoffel und Möhre als Beilage, für die andren auch Fleisch. Reis mit Kartoffel auch eine Erfahrung :) Aber zum Glück essen alle mit dem Löffelchen, da es eine etwas Suppenartige Konsistenz hat, mit Stäbchen wäre das leicht kompliziert. Ein kleinen Blick noch in das Büro vom Chef werfen- schöne Aussicht hat er von hier oben. Und schon geht's weiter. Um 18 Uhr ist dann Feierabend und wir gehen alle zusammen essen. Und da ist es wieder- das Essens-Karussell. Reis und unzählige andre Spreisen kommen, und immer mehr Essen und noch mehr und- Oh mein Gott, wer soll das denn alles essen?! Besonders lecker ist der gebackene Tofu, Shrimps mit einer süßen Soße und mit den bunten Kuchenstreuseln (und das schmeckt tatsächlich richtig gut), und auch das Hähnchen hat einen süßen Touch und Streußelchen (erinnert mich etwas an einen Kindergeburtstag). Uns werden auch Gabel und Löffel gebracht, aber ich schlage mich wacker mit den Stäbchen- wird auch von Mal zu Mal besser. Nur Ivan traut sich ncoh nicht und gesteht, jede Nacht via Youtube zu üben und es nicht hin zu bekommen. Und dann gabs noch Suppe, die Brühe war auch wirklich lecker, aber da waren Hühnerfüße drinne. Also alles muss man ja dann doch nicht probieren und so hab ich dankend abgelehnt.

 

Und dann ist da auch schon wieder so eine Klo-Geschichte (man kann es aber auch kompliziert machen). Nicht nur, dass man das besagt Klopapier in einen kleinen Eimer neben der Toilette entsorgt, nein, auf Arbeit nimmt man auch sein eignen Papier mit auf Toilette. So läuft man also mit seinem Päckchen Papier quer durchs Büro und kommt sich nur etwas komisch vor.

 

Dennoch kann ich den ersten Tag als einen sehr positiven verbuchen- alle sind super nett und freundlich und versuchen das beste aus ihrem Englisch herauszuholen :)

 

Auf dem "Heimweg" ist mir auch wieder eingefallen, was bei den "Eigenarten" noch fehlt: die grünen Ampelmännchen laufen, das ist so niedlich und so versteht auch jeder, dass man jetzt laufen sollte :)

 

Morgen muss ich definitiv eine Kamera mit auf Arbeit nehmen. Der Verkehr am Morgen ist so herrlich, da düsen100erte von Motorrollern durch die Stadt, wahlweise mit 1-4 Personen und die Kinder stehen vor dem Lenker anstatt zu sitzen :)

 

Euch auch einen guten Start in die Woche :)

 

Liebste Grüße aus Taipei

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21. August 2011 7 21 /08 /August /2011 14:13

Da vergess ich doch gleich einige Eigenarten zu erwähnen ;)

 

Meinen Mietvertrag musste ich gestern nicht nur unterschreiben, sondern auch mit einem Fingerabdruck unterzeichnen :) 

 

In das WC darf mein kein Toilettenpapier rein schmeißen, was echt gewöhnungsbedürftig ist, sich da nach 22 Jahren umzustellen.

 

In der Kaufhalle gibt es alles in riesen Abpackungen, egal ob Duschgel, Haarwäsche oder Creme.

 

Die Ampeln zählen die Sekunden rückwärts ab, bis es grün wird und wie die Ampeln hängen ist ähnlich wie in Amerika.

 

Der "Kuchen" ist undefinierbar, welcher Geschmack und ist etwas feste Mousse, aber trotzdem lecker.

 

 

 

Mehr fällt mir heute nicht mehr ein :)

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21. August 2011 7 21 /08 /August /2011 13:32

Hallo meine Lieben,

 

heute werde ich euch nochmal mit meinen täglichen Geschichten "nerven" und ab morgen geht es dann auch schon auf Arbeit. 

Heute hab' ich auch erstmal ausgeschlafen und danach stand das auch schon das erste Highlight auf dem Tagesplan: Dusche testen. Ja ich weiß, für deutsche Verhältnisse ist das nicht sooo aufregend, aber hier schon. Hier sind die Bäder etwas anders. Die Dusche ist nicht abgetrennt mit Duschwanne und Duschvorhang wie wir es kennen, nein, hier ist die Dusche mitten im Bad, d.h. man überschwemmt beim duschen so ziemlich alles- das trocknet aber bei der Hitze auch ziemlich schnell wieder. Danach hab ich mich dann etwas häuslich eingerichtet und alles ausgepackt. 

Dann kam auch schon Ivan vorbei und wir sind in die Stadt, also eigentlich sind wir nur ein paar Straßen weiter in ein Einkaufscenter. Aber die Wohnung liegt ziemlich gut, wenn man aus dem Haus geht hat man gleich viele Geschäftchen in den "Straßen" also eher Gassen. Wir sind zum Einkaufen doch lieber in das große Einkaufscenter gegangen, dort gibt es einfach alles! Und so ging ich mit allen Sachen die ich so brauche wieder heim. Ich hätte mich allein auch nur einmal verlaufen :) Alles abstellen und wieder los- die Essenssuche hat begonnen. Wir hatten schon auf dem Rückweg alle Essensstätten gemustert und ausdiskutiert, ob wir das für gut oder nicht so gut befinden und uns so schnell für ein Restaurant entschlossen, man kann hier zwar auch an jeder Straßenecke was zum mit nehmen kaufen, aber das sah sehr ordentlich aus, und so als ob unsre europäischen Mägen das vertragen.

 

Drinne wurde mir dann schnell klar, mit der Karte mit langen Schriftzeichen kann ich wenig anfangen,aber die sind hier alle sehr nett und so hat uns ein Einheimischer geholfen und das wichtigste übersetzt. Schnell merkten wir, dass das Essen an sich heute doch komplizierter ist, als der Rest. Man hatte Schüsseln an jedem Platz und unterm Tisch waren Heizplatten, so dass man in der Schüssel mit Wasser alles kochte. Die Bedienung brachte allerlei Gemüse (darunter auch etwas undefinierbares vom Tier) und so konnte man alles ins Wasser schmeißen und köcheln- ich fühlte mich ein wenig wie Harry Potter beim Zaubertrank mischen. Beim rausholen war es dann ein wenig wie angeln :) Am leckersten war das Gras-ähnliche Gemüse (wenn man etwas wie Spaghetti um die Stäbchen wickelt, kann man es auch ganz gut essen).  Soßen konnte man sich nach belieben selber zusammen mischen und da wir scheinbar etwas verloren aussahen hab uns ein nettes Pärchen eine Soße vorbei gebracht, die auch ganz lecker war. Also verhungern werd' ich hier nicht, schon nur Reis mit Soja Soße ist lecker und es gibt auch extrem viel Kuchenähnliches :) 

 

Wieder "daheim" angekommen, hat es dann auch angefangen wie aus Gießkannen zu strömen, aber so wurde es draußen auch etwas erträglich.

 

Morgen geht es dann den ersten Tag auf Arbeit und die restlichen Papiere beantragen- aber zum Glück gehen da die AIESEC'er mit, also halb so wild.

 

Euch allen noch einen schönen Sonntag, meiner ist schon fast vorbei

 

Liebste Grüße von der Ihla Formosa (Schöne Insel)

 

DPP_0101.JPG

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20. August 2011 6 20 /08 /August /2011 17:51

So nun sitz ich hie am Flughafen und warte- es ist 14:05 Uhr und genau jetzt sollte mein Flug gehen. Eben sollte- der Flieger hat Verspätung. Alle um mich rum werden nervös und finden das doof, aber mein deutsche Gemüt fühlt sich da nur an die Deutsche Bahn erinnert, da ist das ja mit der Pünktlichkeit auch nicht so. Nachdem mich mein Sitznachbar hier gefragt hat, ob er eine SMS an seine Familie (er hat garnicht gesagt an wen nur das nach Taipei) schreiben will, hab ich lieber auch mal eine Stephanie eine SMS geschrieben. Ins Internet komm ich hier leider nicht- man muss seinen Pass scannen und würde dann rein theoretisch einen Zugangscode bekommen oder über ein chinesisches Handy. Ersteres befand der Automat für nicht würdig und zweiteres besitze ich nicht- also hab ich etwas an meiner Seminararbeit gearbeitet. Mal sehen, wann es hier endlich los geht.

Und Tadam- endlich angekommen in Taipei: knapp 30 Grad und dabei ist es hier schon halb sieben. Die Sicherheitschecks waren alle schnell hinter mich gebracht und auch mein Koffer war schnell aufzufinden. Und da wartete auch schon ein Schild: AIESEC in Taiwan- Welcome Nicole! So schnell hab ich Stephanie (meine Betreuerin vor Ort) also gefunden. Noch Geld holen, damit ich meine Kaution und meine Miete zahlen kann, eine Handy Karte besorgt und dann ging es mit dem Bus in die Stadt, mit dem MRT durch die Stadt und mit dem Taxi zum Treffpunkt. Hier trafen wir dann auf Helen (VP ICX) mit dem russischen Praktikanten Ivan, er fängt Montag im selben Unternehmen an wie ich und er ist mein Nachbar. Die Zwei haben mir Wasser und einen Putzlappen und Bettsachen besorgt, und so ging es voll bepackt zum Appartement. Einmal abbiegen hier, einmal dort – oh mein Gott wo laufen wir hin? Wie soll ich das jemals allein finden? Und dann standen wir da- in einer kleinen Gasse in Taipei- da werde ich nun wohnen für das nächste Jahr. Sieht für deutsche Verhältnisse etwas gewöhnungsbedürftig aus (von außen). Mein Appartement ist aber wirklich ganz hübsch und wie ich finde recht geräumig. Ein Schlaf- und Wohnbereich und ein Bad, Schrank, TV, Kühlschrank, Couch mit Tisch- alles was ein Mensch so braucht. Ich darf auch alle Möbel so verrücken wie ich mag J Nur der Stuhl und die Couch sind etwas Miniatur-mäßig. Auch die Dusch/Badsituation ist, sagen wir ungewöhnlich. Ja das Bad ist in der Dusche bzw. die Dusche ist das Bad- die AIESEC’er fanden es sehr komisch, dass wir Europäer das so witzig fanden. Dafür habe ich aber meine eigene Waschmaschine, auf Chinesisch, das wird ein Spaß. W-Lan hab ich hier auch gleich J Ein Glück. So und nun geht’s ab ins Bettchen es ist schon fast Mitternacht

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20. August 2011 6 20 /08 /August /2011 17:19

Nun ist auch schon der dritte Tag vorbei. Heute wurde ich erst 8 Uhr abgeholt, schien mir auch logisch- als letzte, da mein Hotel nahe am Himmelstempel liegt, der heute auf dem Plan stand. Ob Letzte oder Erste, das kann man drehen wie man will, wenn man die Einzige ist. Also eine Art Privatführung. Begonnen haben wir dennoch beim Himmelstempel, also rein in einen der größten Parks Beijings. Was begrüßt einen als erstes in so einem Park: natürlich wieder hunderte von Chinesen, ob tanzend, springend, rennend, hüpfend, Tai Chi-end, Ball und Karten spielend, singend und so weiter. Also es gibt meiner Meinung nach nichts, was die da nicht machen. Mir wurde erklärt, dass die Rentner und Arbeitslosen so ihren gesamten Tag verbringen. Wir gingen durch das bunte Treiben hindurch- ein Bild da, ein Filmchen dort und schon standen wir vor dem Himmelstempel, da war dann Sportfreie Zone. Ok zurück zum wesentlichen: Danach sind wir wieder in eine Manufaktur, diesmal weniger appetitlich. Hier wurde aus den Puppen der Motten Klamotten und Bettzeug hergestellt und ich werde es mir verkneifen in die Bettwäsche hier rein zu schauen, ich glaub einfach weiter dran, dass da Daunen drinnen sind. Dort fertig ging es dann endlich Richtung verbotene Stadt. Auf dem Tian’nmen Square konnte man gleich das Regierungsgebäude bestaunen, 3000 Zimmer dafür, dass die da 3 mal im Jahr zusammen kommen, das Chinesische Nationalmuseum und eine Mao Gedenkstätte waren auch zu sehen. Dann eine noch größere Straße, 7 Spuren für jede Richtung! Die überquerte jedoch keiner so leicht, also gab es eine Unterführung, aber ich bin mir sicher, gäb‘ es die nicht, würden die Chinesen munter über 14 Spuren hüpfen und fänden das nicht mal schlimm. Dann ging es durch zig Tore, vorbei an Regierungsgebäuden, Schläfgemächern für den König und seine 81 Frauen (einem König war das zu wenig, der hatte dann gleich mal 3000), Besprechungshäusern, Rotzkübeln (ja sowas gibt es, groß und orange und zum Glück so das, dass man nicht rein schauen muss) bis hin zu einem Park. Hinten kann man dann praktischer Weise raus gehen und das ganze noch mal umhüllt mit einem See betrachten. Dann ging es zum Mittag, wieder typisch chinesisch, da ich allein war, war also alles was die auf den Tisch stellten für mich- eine Suppe, Reis, Fleisch mit Erdnüssen in Klebesoße und Chili und Rührei mit Fleisch. Ein wahres Festmahl für mind. 2 Personen. Meine Stäbchenesserei verbesserte sich im Laufe des Essens und ich stellte fest, wenn man nur lang genug auf einem Reiskorn herumhackt, erbarmt es sich auch irgendwann und man kann es essen. Bei der Suppe wurde mir wieder mal klar, warum die so schlürfen. Würden wir auch, wenn in unsrer Suppe kilometerlange Sachen drinnen wären, aber abbeißen hilft und man unterlässt diese Essgeräusche (ich will ja trotzdem noch etwas deutsche Kultur wahren). Auch Rührei essen mit Stäbchen ist eine Erfahrung wert und ich hoffe, ich werde das innerhalb der nächsten Wochen perfektionieren. Danach wurde ich  nach Houhai gefahren, einem alten Stadtteil von Beijing. Hier verblieb ich dann ganz alleine, ein Zettelchen mit meiner Hotel Adresse bekam ich noch und 2 Tips und dann war ich auf mich allein gestellt. Erstmal an dem schönen See entlang, vergaß ich auch etwas wo ich hin musste bzw. wollte, aber nach kilometerweitem Laufen erreichte ich dann den Tempel (eine Karte verriet mir dann auch, dass ich den halben See umrundet habe). 144 Stufen und ein Trommelkonzert später hatte ich dann genug von Tempeln, noch etwas durch die alten Gassen schlendern und dann mit dem Taxi wieder Richtung Hotel. Jetzt heißt es alles wieder so verstauen, dass es morgen endlich nach Taipei gehen kann.

Etwas chinesische Kultur zum mit nehmen:

Nein nicht alle Chinesen sind dünn, es gibt auch durchaus Sumoringer-artige kleine Kinder, oder dickere Männer die dann mit Vorliebe ihr T-Shirt bei zu viel Hitze über den Bauch krämpeln.

 

Alle Chinesen sind klein- also aus meiner Perspektive nicht, da sind sie alle so groß oder auch etwas größer als ich. Mein Guide heute, Michael, war ca. 1,90 m was für Chinesen echt groß ist.

 

Chinesisch Essen ist gesund, sie geben selber zu, dass ihr in Fett gebratenes Essen nicht das gesündeste ist, aber der Tee machts- womit das Gesamtpaket wieder gesund ist.

 

Im „Westen“ ist es laut. Eindeutig wiederlegt: man stelle sich neben eine chinesische Reisegruppe und wartet bis jemand wen andres sucht: ein lauter Brüller und dann stimmen alle ein.

 

Hier gibt es auf öffentlichen Toiletten kein Klo-Papier und zudem befinden sich überall Schilder, dass dieses auch nicht ins Klo gehört, sondern in den Mülleimer neben der Toilette.

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20. August 2011 6 20 /08 /August /2011 17:18

Schon am ersten Abend in Beijing habe ich mitbekommen, dass trotz der Internationalität dieser Stadt, „Langnasen“ keinesfalls gewöhnlich sind. Bei meinem ersten Ausflug auf die Große Mauer bekam dies eine neue Bedeutung. Ein kleiner Tipp: hinsetzen und ausruhen ist ganz schlecht. Voller Freude quatschen einen die Asiaten an (ich bin mir sicher, dass mindestens zwei davon Japaner waren) und fragen nach einem Bild- also hinstellen und lächeln J

Aber von vorne: am Morgen ging es um 7:20 Uhr los. Mit Jet-Lag und noch etwas Müdigkeit in den Knochen fuhren wir in Beijing’er Manier Richtung Mauer. 2 Spuren, 3 Autos und ein Fahrradfahrer- Passt und wenn nicht geht ein lustiges Hupkonzert los. William, der Guide für den Tag, erklärte mir dann auch warum die Chinesen mit Vorliebe deutsche Autos fahren- VW war ja das erste Unternehmen, dass es sich nach der Kulturrevolution getraut hat, in China zu investieren. Und so kauften sich v.a. Audi und Volkswagen in die Herzen der Chinesen ein (und Volkswagen kann trotzdem keiner aussprechen). Dem guten Verkehrsdurchkommen geschuldet, hatten wir das Glück, recht früh an der Großen Mauer zu sein. Trotzdem waren es schon 25 Grad und kaum Schatten in Sicht- also rauf auf die Mauer. Bis zum höchsten Punkt auf der nicht so prall gefüllten Seite (die Chinesen liefen alle die andre Seite hoch, auf Spuren eines bekannten Vorbildes). Der Aufstieg war schon ein kleines Highlight- da steht man vor einer „Treppe“ die fast so grade hoch geht wie eine Wand. Dennoch ohne Sturz hoch und runter gekommen, konnte ich eine grandiose Aussicht genießen. Danach ging es dann weiter in eine Jade Manufaktur, da fahren die Chinesen voll drauf ab und können da Stunden mit bestaunen und shoppen verbringen. Dort haben wir dann auch Mittag bekommen- von Reis, Schwein, Rind, Gemüse und Hühnchen war alles da, was das Herz begehrt. Das stellt man alles in großen Schüsseln in die Mitte auf den Tisch auf eine Glasscheibe, die man drehen kann. Und so fährt das Essen ein paar Runden Karussell und jeder kann sich nehmen, was er will. Bei manchem Essen sollte man nicht nur nicht fragen, was es ist, sondern sich auch lieber die Augen verbinden J Da mein Magen schon am Morgen nicht so wollte wie ich, hab ich mich langsam rangetastet und das Gemüse mit Reis probiert. Auch hier ist manches Gemüse undefinierbar, aber lecker. Gefüllte Teigtaschen und Frühlingsrollen waren auch sehr schmackhaft. Zum Nachtisch noch Melone, die im Vergleich zu Deutschland einen wahnsinnig intensiven Geschmack hat. Gut gesättigt ging es also weiter zu den Ming Gräbern. Inzwischen waren es schon im Schatten 31 Grad, gut das wir da nicht auf der Mauer rum gestiefelt sind. Die Gräber wurden nach Feng-Shui ausgerichtet und auch die Architekturgedanken sind beeindruckend. Ein Bildchen hier, eine Geschichte dort, so ging es nach 1,5 Stunden weiter zu Dr. Tea. Original chinesische Teezubereitung und –verkostung, samt der Sittenerläuterung: Fingerabspreizen bei den Damen, -Anlegen hingegen bei den Herren, erst eine Runde riechen, dann schlürfen beim Oolong Tee und kauen beim Puerh Tee, ein „Pee-Pee-Boy“ zum testen, ob das Teewasser auch heiß ist (ja der macht tatsächlich Pipi wenn man ihm heißes Wasser auf den Kopf schüttet). Noch etwas Tee zum mitnehmen und schon war der Tag rum, zurück durch den Beijing’er Feierabendverkehr, mit noch mehr hupen als sonst, und auch etwas fluchen unsres Fahrers, bin ich gut am Hotel angekommen, genieße eine Dusche, such mir was zum Essen und stelle fest, dass schon 19:30 Uhr finstere Nacht ist.

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20. August 2011 6 20 /08 /August /2011 17:17

 

16.08.2011 – der Tag meiner Abreise. Da war er nun! Ein Jahr raus aus Deutschland, eintauchen in eine andre Welt im fernen Osten, soweit der Plan. Angekommen am Flughafen war der erste Satz der Frau am Schalter „Ihr Flug ist weg!“. Wie weg? Es war 16 Uhr, wir hatten also noch 4 Stunden Zeit. Leider wurde die finale Buchung des Flugs falsch vorgenommen, so dass ich 14:50 Uhr hätte fliegen sollen. Nach kurzem hin und her die Gewissheit, es sind in dem geplanten Flug noch Plätze frei. Also umbuchen. Das weitere Durchkommen am Flughafen hatte zum Glück keine weiteren Überraschungen parat und so ging es gegen 19:45 Uhr los- Bording, Starten, Essen, Pläne mit dem Sitznachbarn austauschen, Schlafen, Essen, Schlafen und ups die Landung verschlafen. Was wecken die einen auch 3 Uhr Nachts nach deutscher Zeit und stellen einem Essen hin!? Wenigstens ein paar Happen essen, damit der Magen etwas beruhigt ist, wenn der spannendste Teil der Reise auf dem Plan stehen. Da standen wir nun 11:35 Uhr Ortszeit in Beijing, bei schwül-heißem Wetter und bedecktem Himmel. Also raus aus dem Flieger, ab durch die Passkontrolle und hin zum Gepäck. Und da war er: strahlend blau wie immer konnte ich meinen Koffer sofort sehen und hatte Gewissheit, dass zumindest das geklappt hat. Dank Bernhard, dem schon oben genannten Sitznachbarn im Flieger, war ich auch zunächst nicht alleine. Zusammen noch Zugtickets kaufen, mit dem Zug zumindest bis in die Stadtmitte fahren- hat sich als recht günstig erwiesen. Und so schwebten wir ein paar Meter über den Straßen des Beijing‘er Umlands in die Stadt. Von Schrottkarren, bis Luxusauto über Busse und Fahrradfahrer hin zu Barfußlaufenden-Reishuttragenden-Menschen konnte man sich einen ersten Eindruck verschaffen. Alles schön grün. In der Stadt angekommen, trennten sich dann unsre Wege. Taxi-Suche und -Fahrt standen auf dem Plan. Ein echtes Erlebnis, selber fahren will man hier nicht, aber der liebe Chinese hat das sehr souverän gemeistert- hupen, Spurwechsel ohne blinken, etwas drängeln, die Musik mitsingend (also der Taxifahrer)-  so schlängelt wir uns durch den dichten Beijing‘er Verkehr und irgendwann zeigte er auf ein riesiges Gebäude „Qianmen Jianguo Hotel“- wir sind tatsächlich angekommen. Mein Koffer kam ganz von alleine in mein Zimmer, das Bett hab ich auch gleich Mal genutzt, um für eine Stunde etwas auszuruhen und dann voller Tatenkraft etwas die Umgebung zu Erkunden. Hier kann man sich einfach an Kreuzungen stellen und das Leben beobachten, Baustellen die mittels bunter Bilder der Sehenswürdigkeiten der Region verschönert und verhüllt werden, das schon bekannte Fahrgedrängel auf den Straßen, in die verkehrte Richtung fahrende Fahrradfahrer und Menschen die lebensmüde die Straßen überqueren. Egal ob rot oder grün, ob 2 oder 5 Spuren- drüber gelaufen wird. Da mal schauen und dort mal und Zack ist man auf der andren Seite J Die Autos bremsen sogar, auch wenn etwas spät für mein deutsches Empfinden. Als Deutsche fällt man hier auch auf- fast jeder schaut einen ewig an und die Kinder rennen fast gegen Pforsten weil sie sich ihre süßen kleinen Köpfe so verdrehen. Aber nun sitz ich wieder im Hotel und freu mich auf mein Bett- denn morgen geht es dann zur chinesischen Mauer.

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15. August 2011 1 15 /08 /August /2011 10:56

Nun ist es soweit, mein letzter Tag in Deutschland- ok nicht ganz der Letzte, da ich ja morgen noch fast den ganzen Tag in Deutschland sein werde. Was macht man an so einem Tag?! Natürlich als erstes zum Arzt gehen, die letzte Impfung abholen und sich freuen, dass damit die letzten Vorbereitungen getroffen sind und man für die wichtigsten Fälle gewappnet ist. Jetzt kann man nur noch hoffen, dass man sich nicht das einfängt, wo gegen man nicht geimpft ist- aber positiv denken. Ansonsten werd ich nochmal in meinen Koffer schauen, ob alles da ist, ob das auch wirklich reicht und die 1000 Süßigkeiten für das Lokalkomittee und mein Buddy Stephanie (meine Betreuerin in Taipei) verstauen. Staphanie hat mir auch heute Morgen nochmal geschrieben, die Wohnung ist angemietet und sie wird mich am Flughafen abholen, das nenn ich Luxus Service. So werd ich also nach 4 Tagen endlich wieder ein halbwegs bekanntes Gesicht sehen :) 

Morgen geht es dann auch endlich los, irgendwann gegen Mittag oder kurz danach werd ich Richtung Frankfurt auufbrechen, einchecken und hoffen, dass alles klappt und ich pünktlich 20:15 Uhr den deutschen Boden für die kommenden 12 Monate verlasse. Die Nacht wird dann etwas unbequem und um 5 Uhr (deutsche Zeit) bzw. 11 Uhr nach chinesischer Zeit komme ich dann in Beijing an. Dort wartet dann die erste Hürde, ich brauch ein Taxi zu meinem Hotel, aber ich hab' ja 9 Stunden Flug Zeit, um mir alle chinesisch Vokabeln, die nötig sein könnten, nochmal vor Augen zu führen. Das wichtigste ist: tai gui (太贵)- zu teuer :) Und dann fängt das Handeln an, oder man stimmt dem Preis einfach zu.  Abends werde ich dann auf meiner Suche nach Essen die Chinesen wiederrum mit meinem Chinesisch quälen und zur aller größten Not gibt es ja noch Englisch. Am Donnerstag werd ich dann aufbrechen um mir die chinesische Mauer anzuschauen und die Besichtigung der Ming Gräber steht auf dem Plan. Am Freitag folgt dann die verbotene Stadt mit dem Himmelstempel und dem Kaiserpalast. Samstag muss ich dann auch schon wieder zum Flughafen und dann geht es nach Taipei. Ich hoffe, dass ich dort dann recht schnell Internet habe :)

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Woche und wenn ihr 5 Minuten Zeit habt, einfach mal Daumen drücken, dass ich samt Gepäck gut ankomme :) Leut Wetterbericht wird in Taipei auch grad schöneres Wetter...

 

Liebste Grüße noch aus Suhl :)

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5. August 2011 5 05 /08 /August /2011 10:03

Hallo meine Lieben, so langsam geht es mit großen Schritten auf mein Erlebnis " 1 Jahr Taiwan" los. In 12 Tagen geht es 9232 km gen Osten und das Abendteuer kann beginnen. Hier werde ich euch auf dem Laufenden halten, was passiert und wie es mir so geht. Ich meld mich dann wenn ich in Taiwan 台湾/ Taipei 台北 angekommen bin :)

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5. August 2011 5 05 /08 /August /2011 09:55

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  • : Nach vier Jahren Studium heißt es für mich ab ins Auslandspraktikum. Über 9000 km weit weg von Familie und Freunden versuche ich mich im wunderschönen Taiwan durch zuschlagen. Meine großen und kleinen Abenteuer und Herausforderungen werde ich in dem Blog zusammenfassen und so allen die noch Daheim sind, Lust auf die Ferne machen und taiwanesische Leben etwas Näher bringen!
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