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15. Mai 2012 2 15 /05 /Mai /2012 10:04

Hallo meine Lieben,

 

die Zeit rennt- wir haben schon wieder Mitte Mai und das Ende meines Taiwan Aufenthaltes ist schon zum greifen Nahe. In den letzten Wochen schickte ich daher schon fleißig Päckchen nach Hause und gestern nahm dann das hoffentlich letzte auch seine Reise auf. Meiner Koffer steht trotzdem noch ganz ruhig in der Ecke, ich bin ja inzwischen Umzugs-erprobt und weiß, dass das packen garnicht so lange dauert! Und so verdränge ich das packen und Heimreisen noch etwas und genieße die Zeit in Taiwan.

 

Und so ging es Freitagabend zum Geburtstagsessen mit Martina nach Ximen um unsere Sushi-Sucht zu stillen. Danach schlenderten wir noch etwas durch die Geschäfte und besorgten unsere Zugtickets für Samstag, denn da ging es an den Fulong Beach. In einem viel zu vollen Zug ging es 1,5 Stunden stehend zu unserem Ausflugsziel. An der Stelle sei gesagt, wer sich in Menschenmassen unwohl fühlt sollte in Taipei die MRT und in Taiwan die lokalen Züge meiden, denn enormer Körperkontakt hat man in beiden meistens. Am Ende der Fahrt wurden wir mit strömenden Regen in Fulong belohnt und so ging es erstmal auf Suche nach Plätzchen zum Mittag essen und zur Beratung, wie wir weiter machen. In dem Restaurant habe ich es das erste Mal erlebt, dass 

eine Taiwanesin nicht super freundlich und nett zu Ausländern ist, sondern einfach ihr schlechte Laune an uns auslies. Das mir das nun aber in 9 Monaten das erste Mal passiert ist zeigt, dass es total untypisch für Taiwan ist. Da wir nun aber schon einmal extra nach Fulong zum Sand Sculpture Festival gefahren sind, wollten wir uns das trotz Regen mal anschauen. Und tatsächlich belohnte uns der Wettergott mit 5 Minuten ohne Regen und der Strand mit beeindruckenden Sandskulpturen. Das Wochenende zuvor formten taiwanesische und international Künstler allerhand Figuren aus dem Sand. Spannend wär es natürlich gewesen zu sehen, wie sie das machen.

DPP_729.JPG

 

Da auch für Sonntag die Wettervorhersage nicht eindeutig war, ging es diesmal auf Nummer sicher und wir realisierten unseren Indoor-Plan und so ging es mit Helen (Taiwanesin) und Marcus (Brasilianer) in das Museum of Contemporary Arts in Taipei. Dort konnten wir Marimba selber spielen (ein Instrument das einem Xylophon sehr ähnelt) und allerlei taiwanesische und internationale Kunst bestaunen. Mancher Sinn hinter der Kunst blieb uns leider verschlossen, aber man muss scheinbar auch nicht alles verstehen (oder weis jemand von euch welcher Sinn dahinter steht, dass man jemanden Butter ins Gesicht schmiert und so lange wartet, bis sie wegschmilzt?)

 DPP_733.JPG

(da konnte man seinen iPod oder ähnlich dran hängen und dann hat den Park mit seiner Musik beschallt)

Am Ende genossen wir dann doch noch etwas den Sonnenschein, denn an dem Tag blieb der angesagt Regen aus und ließen uns am Abend mal wieder einen Hot Pot schmecken.

 

DPP_734.JPG

Muttertag wird hier übrigens für die Meisten zu einem richtigen Fest, man unternimmt was mit der ganzen Familie oder geht zusammen Essen.

 

Auf Arbeit geht derzeit das muntere Kündigen weiter, da man ja hier keinen Arbeitsvertrag hat, können beide Seiten sehr kurzfristig kündigen und (zumindest bei uns im Unternehmen) wird das auch häufig gemacht. Aber so kann ich mich inzwischen (die Familie von Chef ausgenommen) nach Jenny als Zweit-Dienstälteste im Unternehmen bezeichnen.

 

Euch wünsche ich noch eine schöne Woche, die bei den meisten ja recht kurz ausfallen dürfte.

Liebste Grüße aus Taipei

DPP_735.JPGAugenmassage-Brille aber nur für Asiaten geeignet, bei einer Langnase drückt es an der Nase und an die restlichen Massagepunkte kommen nicht an die Haut ran :)

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Published by taiwan-touched-with-pink - in Praktikum in Taiwan
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  • : Blog von taiwan-touched-with-pink
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  • : Nach vier Jahren Studium heißt es für mich ab ins Auslandspraktikum. Über 9000 km weit weg von Familie und Freunden versuche ich mich im wunderschönen Taiwan durch zuschlagen. Meine großen und kleinen Abenteuer und Herausforderungen werde ich in dem Blog zusammenfassen und so allen die noch Daheim sind, Lust auf die Ferne machen und taiwanesische Leben etwas Näher bringen!
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