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14. September 2011 3 14 /09 /September /2011 13:33

祝大家中秋節快樂! Allen ein frohes Mondfest (noch naträglich)

 


Nun ist auch schon der erste Feiertag hier vorbei und so ein verlängertes Wochenende hat auch was für sich. Ich bin endlich mit meiner Seminararbeit fertig J


Aber nun lieber zu den spannenden Dingen des Wochenendes. Für Sonntagabend hatte mich eine Kollegin (Nikki) zu sich zum Barbecue eingeladen. Also los zur MRT Station, die sie seit meinem letzten Besuch dort gefühlte 5 km weiter weg versetzt haben. Überpünktlich an der City Hall angekommen hat mich auch gleich Jennifer, eine Freundin von Nikki, abgeholt. Nikki wohnt zusammen mit ihrem Mann und dessen Familie (wenn Frau hier heiratet, zeiht sie mit zu dem Mann und seiner Familie) wirklich nah am Taipei 101. Angekommen auf der Dachterrasse hab ich einen wunderschönen Blick, auf der einen Seite den 101 auf der anderen ein paar Berge. Wirklich schön J Nachdem ich schon die Abende vorher in den Straßen neben meiner Wohnung beobachten konnte, dass alle mitten auf der Straße sitzen und grillen, war das auf dem Dach wirklich schön. Dennoch verwendet man hier keine handelsüblichen deutschen Grills, sondern was wir üblicherweise als Einweggrill bezeichnen würden. Insgesamt kommen an dem Abend 6 Familien zusammen, die alle irgendwie zusammen hängen. Nachdem es sich also langsam füllt, wird der Grill angeschmissen, was auch recht abenteuerlich ist, jeder Thüringer hätte seine größte Freude dran, außer ich, weil ich, wie wir Männertag eindrucksvoll gelernt haben, es ja auch nicht besser kann J Neben Fleisch, Fisch, Tofu, Shrimps in Bier, Muscheln mit Gurke, kommt einfach alles auf den Grill. Vorher wird das mit einer Soße bestrichen, die wirklich lecker ist. Als Ausländer muss man auch ALLES und immer als erster probieren. Alles ist plötzlich typisch taiwanesisch und man muss es probiert haben. Und man ist ja nett und probiert auch alles und ich muss sagen, wenn man nicht weis was es ist und den Anblick ignoriert (bei manchen Sachen ist das nur nötig) ist wirklich alles sehr lecker. Ein

Wunder ist, dass ich nicht geplatzt bin bei dem ganzen Essen.

DPP_0197.JPGNikki und ich auf dem Berg ;)

 

Nach dem Essen geht’s dann auf einen kleinen Berg. Mir wird ein wunderschöner Blick auf die Stadt versprochen, was auch als einziges Hilft die gefühlten Tausend Stufen bei auch Nachts noch 27 Grad zu überwinden. Zwischenzeitlich treffen wir noch auf einen freilaufenden Hund ohne Besitzer und zur größten Freude aller zeigt sich meine Angst- schwubs war ich weg J Oben angekommen entschädigt der Blick und ich finde ja ein Pool würde sich da ganz gut machen J Nach tausenden Bilder geht’s dann wieder runter du ich fühl mich an die chinesische Mauer erinnert.

Wieder unten angekommen wartet ein kühler Reistee auf uns, der im ersten Moment nach Garnichts schmeckt und 5 Sekunden nach dem Schlucken doch Geschmack hat. Zum Abschluss des Abend gibt es noch ein McDonalds Oreo Eis und Jennifer und ihr Freund fahren mich heim. Auch mal schön, die Stadt zu sehen, da die MRT ja unterirdisch

verläuft.


Am nächsten Tag ist dann wirklich Mondfest und so lädt mich Helen ein, mit ihr und ihrem Vorstand (AIESEC’er) den Mond anzuschauen und Mooncakes zu essen. Die Uni ist leider am andren Ende der Stadt und so brauch ich 1:45 h bis dorthin. Der Campus ist wirklich beeindruckend. Schon nach dem Eingang befindet man sich ein einer komplett andren Welt, als in den Straßen davor. Angelegt wie ein Park mit Sportanlagen, Unigebäuden, ein kleiner Fluss, ein Grillplatz und die Wohnhäuser. So sitzen viele kleine Studentengrüppchen irgendwo, meisten auf dem Boden, rum und genießen das Mondfest und zwischen drinnen streunern immer mal ein paar Hunde rum (mein Glück, die haben kein Interesse an uns). Ich werde den ganzen Abend über AIESEC in Deutschland ausgequetscht. Da das LC hier ein kleines Communications (mein Ressort in Jena) hat, hatte mich die Vorstandsvorsitzende schon angeschrieben. Man kann so manche Parallelen ziehen aber vieles ist auch komplett anders. Irgendwann verkrümeln sich auch die Wolken und wir sehen den Mond, was ja das Ziel des Abends war. Nebenbei lerne ich noch, dass man nicht mit dem Finger auf den Mond zeigen darf, denn sonst kommt der Mann aus dem Mond und nimmt einem das Gehör weg. Am Ende des Abends bekomm ich noch ein LC T-Shirt von hier J und auch der Heimweg scheint gar nicht so lange (meine Uhr verrät mir aber, dass es genauso lange gedauert hat). Irgendwo auf der Busfahrt konnte ich den Busfahrer auch mit meinem Chinesisch begeistern und auch der eine Taiwanese hat meine Frage verstanden und mir verständlich beantwortet JDPP_0223.JPGDPP_0224.JPG


Dienstag hieß es dann auch wieder arbeiten und so hatte ich die Ehre der ersten Besprechung mit dem Chef. Er spricht im schnellsten Chinesisch zeigt hier und da auf die Bilder des Kunden, woraus ich erahnen kann worum es geht. Jenny übersetzt es mir dann grob und der Chef ist zufrieden J

Fazit des Wochenendes: Es ist immer noch das Beste AIESEC’er zu sein. Man trifft Menschen und hat nicht nur reichlich Gesprächsthemen, sondern weis auch, dass man die Gleichen Werte vertritt und fühlt sich schon deshalb näher.


Euch noch ein schönes Bergfest J und bald ist schon wieder Wochenende…

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Published by taiwan-touched-with-pink - in Praktikum in Taiwan
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  • : Nach vier Jahren Studium heißt es für mich ab ins Auslandspraktikum. Über 9000 km weit weg von Familie und Freunden versuche ich mich im wunderschönen Taiwan durch zuschlagen. Meine großen und kleinen Abenteuer und Herausforderungen werde ich in dem Blog zusammenfassen und so allen die noch Daheim sind, Lust auf die Ferne machen und taiwanesische Leben etwas Näher bringen!
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