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21. März 2014 5 21 /03 /März /2014 17:18

Nachdem ich schon vor zwei Jahren chinesisch Neujahr in Taiwan verbracht habe, habe ich mich diesmal entschlossen, meine zwei Wochen Ferien zum Reisen zu nutzen.
 Zunächst ging es mit Gina via Shanghai nach Kambodscha. Angekommen in Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha, bekamen wir dank Taxifahrt zum Hostel mitten in der Nacht eine kleine Sightseeing-Tour durch die Stadt.

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Neu-1972_Fotor_Collage_PP3.jpgNach einer kleinen Stadttour mit Tempeln, dem Royal Palast und über diverse Märkte ging es von Phnom Penh aus mit dem Bus ins über 300km entfernt Siem Reap. Kilometerlange gerade Strassen ohne Kurven, teils asphaltiert,manchmal auch einfache Staubstrassen, mit riesigen Schlaglöchern, so dass längere Schlafeinheiten auf der 6-stuendigen Fahrt ein apruptes Ende fanden.
Am nächsten Morgen war die Nacht für uns auch früh zu Ende, der Wecker klingelte 4Uhr 30,damit wir pünktlich zum Sonnenaufgang bei Ankor Wat sein konnten. Ein langer Tag in den Tempelruinen von  Ankor Wat und Ankor Thom stand vor uns. Mit unzähligen anderen Touristen schoben wir uns Treppauf-Treppab die Tempel hoch und runter, durch zerfallene Tempelruinen und vorbei an zahllosen Buddhagesichtern. Besonders beeindruckend sind Tempel wie Ta Promh (wo Tomb Raider gedreht wurde),wo auf den Tempeln und um die Tempelmauern Bäume wachsen. 
Nachdem wir am ersten Tag von unserem Tuk Tuk Fahrer von einem zum anderen Tempel gefahren wurden, wollten wir den zweiten Tag mit Fahrrädern unser Glück versuchen. Auf unserer Karte war nicht klar erkennbar, dass manche Strassen eher kleine Wege mitten durch den Urwald sind oder man auf den Mauern von Ankor Thom herum fährt. So fuhren wir bei den Einheimischen gefühlt durchs Wohnzimmer und unsere Wege endeten auch mal als riesige Löcher, wo das, was mal Weg war, einfach weggespült war. Aber so kamen wir an einsame, verlassene Tempel mitten im Wald, auf denen wir rumklettern  konnten.

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Anschließend ging es für uns weiter quer durchs Land- nach Battambang. 
Gefühlt gibt es auf den Fahrten durchs Land eine Strasse, die die Orte miteinander verbindet, weder rechts noch links gehen wirklich Strassen ab und nur direkt an der Strasse stehen Häuser. Strassenmarkierungen fehlen auch gänzlich und so kommt es schon mal vor, dass mehrere Überholvorgänge parallel ablaufen- Fahhradfahrer wird von Motorrad überholt, welches von Tuk Tuk überholt wird, das gerade von einem Auto oder ähnlichem überholt wird. 
Nach einem Stop mitten in der Pampa fingen sämtliche Einheimische um uns herum an Heuschrecken zu essen, wobei diverse Essenreste gerne im Busgang neben uns landeten. Das Umland von Battambang erkundeten wir wie gewohnt per Tuk Tuk und Fahrrad. Mit dem Tuk Tuk ging es zunächst kilometerweit über staubige Straßen, die eher nach dem Motto “Loch an Loch und hält doch” präperiert waren. Um das Abenteuer Battambang abzurunden, ging es mit dem Bamboo-Trail mitten durchs Nirgendwo. Unser Fazit der Fahrt: wirkt eher wie eine kleine Achterbahnfahrt in irgendeinem Vergnügungspark, bei der immer Mal ein Ast ins Gesicht schlägt und auch mal eine Kuh mitten auf der Strecke steht, nur dass man bei Achterbahnen in Deutschland wenigstens wüsste, dass der TÜV schonmal vorbeigeschaut hat.

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Bei unserer letzten Busfahrt durch Kambodscha wurden wir dann “endlich” Zeugen, der im Internet schon angekündigten Verspätungen. Mit nur knapp einer Stunde Verspätung und einem kleinen Zwischenstopp, weil der Busfahrer sich in einem Laden Motorräder anschauen will, gehts endlich los Richtung Phnom Penh. Dort standen am nächsten Tag die Killing Fields und die Innenstadt auf dem Programm. Dank eines netten Tuk Tuk Fahrers konnten wir uns den Einheimischen Gepflogenheiten (vor dem Staub geschützt durch eine Gesichtsmaske) durchs Umland bewegen, wo er uns später auch einige Kleidungsfabriken zeigte und uns einige spannenden Details zu den Lebensumständen in Kambodscha erklärte.

Am Abend hieß es dann Abschied nehmen- denn für Gina ging es zurück nach Taiwan und für mich hieß es am nächsten Tag Aufbruch nach Laos.

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Published by taiwan-touched-with-pink - in Reisen außerhalb Taiwans
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  • : Nach vier Jahren Studium heißt es für mich ab ins Auslandspraktikum. Über 9000 km weit weg von Familie und Freunden versuche ich mich im wunderschönen Taiwan durch zuschlagen. Meine großen und kleinen Abenteuer und Herausforderungen werde ich in dem Blog zusammenfassen und so allen die noch Daheim sind, Lust auf die Ferne machen und taiwanesische Leben etwas Näher bringen!
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