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22. August 2011 1 22 /08 /August /2011 14:59

Ja ja nun ist es schon so weit, ich kann den ersten Arbeitstag als erfolgreich hinter mich gebracht bezeichnen. Folgen also noch 365 Tage Ruhe vor mir und dann bin ich schon wieder in Deutschland (genießt die Ruhe :))

 

Nach langem hin und her hat sich herausgestellt, dass wir doch schon um 8 Uhr auf Arbeit sein sollen (und nicht wie im Vertrag stehend erst um 10 Uhr) und uns die AIESEC'er (3 davon) um 7:35 Uhr hier abholen. Nachdem sich schon gestern Abend herausgestellt hat, dass Stephanie nicht kann und Helen Vorstandssitzung hat, war es also nur noch ein AIESEC'er (Daniel) den wir heute früh sehnsüchtig erwarteten. Und er kam nicht :( Nach erfolglosen Anrufen gingen wir also einfach los, es sind ja nur 3 Minuten Fußweg, wir sind zu Zweit- sollte also machbar sein. Vor dem Unternehmen dann doch noch Daniel eingesammelt, 7 Stockwerke nach oben, scharf rechts abbiegen und da ist es :) Mit rose Buchstaben steht auf dem Boden TPC- da fühl ich mich gleich heimisch :) Drinne warten viele Friseurstühle, Fußmassagestühle, Shampoo-Stühle und mein neuer Chef- der sieht wirklich ganz nett aus, lacht viel und ist freundlich. Nach einem kurzen Gespräch geht es durch das Büro, wir werden jedem vorgestellt und die Namen sind auch fast nicht hängen geblieben :) Dann betreut uns, wie sich später rausstellt, die Tochter des Chef's Jojo. Ihr Englisch ist leider nicht so gut, aber Daniel war noch da. Und wir bringen uns abwechselnd etwas bei- sie uns Chinesisch und wir ihr Englisch. Dann sollten wir anfangen zu Arbeiten, bis alle mit Erschrecken feststellen, dass die Computer auf Chinesisch sind und doch auf Englisch sein sollten, also gehts wieder raus- Stühle testen, ich muss sagen, der Shampoo-Stühl ist viel bequemer als die, die es in Deutschland gibt, da kann man fast einschlafen. Nachdem das Problem weiterhin besteht und der Techniker erst Abends kommen kann, fangen wir also mit Recherchen an, zum Glück beherrsche ich die Tastenkombinationen und den Rest leitet man sich ab, dann geht das auch mit einem Chinesischen PC einigermaßen. Die Tastur ist etwas gewöhnungsbedürtig da neben einem Buchstaben auch mindestens noch zwei Zeichen drauf sind.

 

12 Uhr und alle arbeiten noch fleißig- Mist, ich hoffe die haben wirklich Mittagspause, denn so langsam bekomm ich Hunger, nachdem ich das Frühstück weg gelassen habe. Und endlich stehen die Ersten auf und auch wir gehen raus und holen Reis mit Curry, witzigerweise gibt es Kartoffel und Möhre als Beilage, für die andren auch Fleisch. Reis mit Kartoffel auch eine Erfahrung :) Aber zum Glück essen alle mit dem Löffelchen, da es eine etwas Suppenartige Konsistenz hat, mit Stäbchen wäre das leicht kompliziert. Ein kleinen Blick noch in das Büro vom Chef werfen- schöne Aussicht hat er von hier oben. Und schon geht's weiter. Um 18 Uhr ist dann Feierabend und wir gehen alle zusammen essen. Und da ist es wieder- das Essens-Karussell. Reis und unzählige andre Spreisen kommen, und immer mehr Essen und noch mehr und- Oh mein Gott, wer soll das denn alles essen?! Besonders lecker ist der gebackene Tofu, Shrimps mit einer süßen Soße und mit den bunten Kuchenstreuseln (und das schmeckt tatsächlich richtig gut), und auch das Hähnchen hat einen süßen Touch und Streußelchen (erinnert mich etwas an einen Kindergeburtstag). Uns werden auch Gabel und Löffel gebracht, aber ich schlage mich wacker mit den Stäbchen- wird auch von Mal zu Mal besser. Nur Ivan traut sich ncoh nicht und gesteht, jede Nacht via Youtube zu üben und es nicht hin zu bekommen. Und dann gabs noch Suppe, die Brühe war auch wirklich lecker, aber da waren Hühnerfüße drinne. Also alles muss man ja dann doch nicht probieren und so hab ich dankend abgelehnt.

 

Und dann ist da auch schon wieder so eine Klo-Geschichte (man kann es aber auch kompliziert machen). Nicht nur, dass man das besagt Klopapier in einen kleinen Eimer neben der Toilette entsorgt, nein, auf Arbeit nimmt man auch sein eignen Papier mit auf Toilette. So läuft man also mit seinem Päckchen Papier quer durchs Büro und kommt sich nur etwas komisch vor.

 

Dennoch kann ich den ersten Tag als einen sehr positiven verbuchen- alle sind super nett und freundlich und versuchen das beste aus ihrem Englisch herauszuholen :)

 

Auf dem "Heimweg" ist mir auch wieder eingefallen, was bei den "Eigenarten" noch fehlt: die grünen Ampelmännchen laufen, das ist so niedlich und so versteht auch jeder, dass man jetzt laufen sollte :)

 

Morgen muss ich definitiv eine Kamera mit auf Arbeit nehmen. Der Verkehr am Morgen ist so herrlich, da düsen100erte von Motorrollern durch die Stadt, wahlweise mit 1-4 Personen und die Kinder stehen vor dem Lenker anstatt zu sitzen :)

 

Euch auch einen guten Start in die Woche :)

 

Liebste Grüße aus Taipei

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Published by taiwan-touched-with-pink - in Praktikum in Taiwan
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Kommentare

Denise 08/22/2011 18:30


;) haha also das mit dem Toilettenpapier ist echt ulkig und die Hühnerfüßesuppe *bääää* die hätte ich vermutlich auch verspät ^^ Meine armen Geburtstagsbesucher haben glaube ich einen christlichen
Kulturschok im Dommuseum erlitten, also auch in Deutschland gibt es Eigenarten


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  • : Nach vier Jahren Studium heißt es für mich ab ins Auslandspraktikum. Über 9000 km weit weg von Familie und Freunden versuche ich mich im wunderschönen Taiwan durch zuschlagen. Meine großen und kleinen Abenteuer und Herausforderungen werde ich in dem Blog zusammenfassen und so allen die noch Daheim sind, Lust auf die Ferne machen und taiwanesische Leben etwas Näher bringen!
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