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3. Februar 2012 5 03 /02 /Februar /2012 11:22

Hallo meine Lieben,

nun hatte ich eine recht lange Blog Pause, aber es gab einen guten Grund: zum traditionellen Chinesischen Neujahr hatte ich das erste Mal richtig Urlaub! Da meine Eltern und meine Schwester mich besuchten, hatte ich sogar ganze 11 Tage frei und bin mal wieder die Einzige im Unternehmen, die Urlaub genommen hat!

Am Freitag ging es für mich zunächst zum kürzesten Flughafenaufenthalt: ankommen, Begrüßen, Bustickets kaufen und mit demselben Bus wieder heim fahren.

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Meine Schwester und ich im 101 und in der Mitte von uns das Dumper Baby


Die ersten vier Tage des Urlaubs verbrachten wir in Taipei und für mich gab es eine Mischung aus Altbekannten und Neuen: die Gärten der Familie Lin, die Chiang-Kai Shek Memoral Hall, Danshui und Fisherman’s Wharf, das National Palace Museum und dem wir ein super leckeres Restaurant gefunden haben, den Nachtmarkt in Banqiao, den Confucius Tempel, Bao’An Tempel und den Longshan Tempel, den 2-28 Peace Memorial Park, Taipei 101 und Sun-Yatsen Memorial Hall und so weiter. Auch wenn ich an manchen Orten schon mal war, gab es meistens noch was neues zu entdecken. Taipei zeigte sich dabei von seiner besten Seite bei Regen und Nebel, leckeren Essen und freundlichen Menschen.

Zum Chinesischen Neujahrsfest ging es dann zum zweiten Mal in das Hello Kitty Restaurant mit Martina und Aline aus der Schweiz. Umgeben von vielen Kindern, nochmehr Pink vor allem auch die männlichen Kellner in Pink gab es wieder massenweise leckeres Essen.

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Im Hello Kitty Restaurant


Mittwoch ging es dann für vier Tage Richtung Süden. Halb acht wurden wir am Hotel abgeholt, da wir die einzigen auf der Reise waren, hatten wir den Fahrer und unseren Reiseführer ganz für uns. So konnten wir den ein oder andren Wunsch bei der jeweiligen Aufenthaltsdauer an den Orten anbringen. Auch unsere deutsche Lauffreude wurde berücksichtigt und die taiwanesische Lauffaulheit die vier Tage hinten angestellt. Als erstes ging es nach Puli und an den Sun-Moon Lake in der Mitte Taiwans. Diverse Tempel standen auch hier auf dem Programm so wie die Chiang-Kai Shek Pagode. Die erste Nacht verbrachten wir in Taichung.

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Die Chiang Kai Shek Pagode

 

Am Morgen des zweiten Tages ging es dort dann in das Hinoki Museum in dem man allerlei aus Zypressen sehen konnte, Tische, Bänke, Figuren und Öl. Die Salbe aus dem Zypressen Öl wurde einem am Nacken mit einem Zypressen-Massage-Stab eingerieben und kühlte schön, was aber in einem Klimaanlagen-auf-Kühlschrank-Temperatur-abgekühlten Raum nicht nötig gewesen wäre. Danach setzten wir unsere Reise in den Süden fort, Abstecher zum Alishan Mountain, eine Teeverkostung und dann nach Chiayi in unser Motel. Ja komischerweise wurde das Hotel durch Motel ersetzt. Motel darf dabei nicht mit dem amerikanischen Stil verwechseln. In Taiwan war tatsächlich das Motel schöner als die Hotels.

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Zypressenholz überall

 

Den kommenden Tag ging es dann ganz in den Süden. Den Vormittag verbrachten wir Lugang mit zwei traditionellen Tempeln und einem typisch taiwanesischen Markt. Danach ging es dann an die Küste bei wunderschönem Wetter. Sonnenschein und ca. 25 Grad rundeten den Besuch an der Küste ab. Vorbei an Affen-Felsen, Leuchttürmen ging es an den südlichsten Punkt Taiwans, etwas Kokosmilche getrunken und dann vorbei an natürlichem Feuer zurück nach Kaoshiung, der zweitgrößten Stadt Taiwans. Das natürliche Feuer war recht interessant, da wir zunächst nicht wussten was uns da erwartet. Und wir fanden einen Kreis in dem ein Paar Löcher waren, die angezündet wurden. Da stieg Gas auf, was beim anzünden ein süßes, kleines Feuer entstehen lies über welchen Taiwanesen Popcorn und anderes Essen zubereiteten.

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im Süden

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Am südlichsten Punkt Taiwans

 

Am nächsten Morgen ging es zunächst zum britischen Konsulat in Kaoshiung, von wo aus man einen schönen Blick auf die Meerzufahrt hat. Danach ging es zum Lotus See. Neben zwei Tempeln konnten wir dort die Drache-und-Tiger-Pagode und die Frühlings-und-Herbst-Pavillion besichtigen. Bunte Farben, ein taiwanesischer Markt, auf der einen Seite des Sees die traditionellen Gebäude und auf der anderen Seite die moderne Großstadt. Bei 26 Grad war es auch angenehm warm, um sich dort ausgiebig umzuschauen und die traditionellen Gebäude auf einen wirken zu lassen. Danach ging es zum letzten Highlight, eine Verkostung von Keksen und Kuchen von der berühmtesten Bäckerei für Pineapple-Cakes in Taiwan. Sehr lecker und da konnte ich danach auch glatt auf das Mittag verzichten. Pineapple-Cakes sind kleine Küchlein die mit einer süßen Masse aus Ananas und einer zweiten Frucht, die es in Deutschland nicht gibt, gefüllt sind. Die zweite Frucht verleiht dem ganzen auch nur die Süße. Sehr empfehlenswert die kleinen Dinger mal zu probieren! Nach dem Mittag ging es dann den ganzen langen Weg wieder zurück nach Taipei, schlechteres Wetter und grau in grau erwarteten uns in der Hauptstadt. Auf der Fahrt kann man neben dem Wandel von guten zu schlechten Wetter auch den Wandel der Flora und Fauna im Lad beobachten. Und so kamen wir Samstagabend geschafft in Taipei an.

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Am Lotus-See

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Den Sonntag verbrachten wir auf der Suche nach dem Grand Hotel (und dem Finden dessen) und dann auf den Höhen um Taipei, die man mit der Maokong-Gondel erreichen kann. Bei schönerem Wetter wäre das Umland von Taipei noch schöner J

Nachdem ich Montag zum Verabschieden noch frei hatte ging es Dienstag wieder auf Arbeit. Und damit ich keinen Tag Arbeit verpasse und nicht meine geliebte 5-Arbeitstage-Woche vermisse, darf ich auch Samstag arbeiten, da wir letzten Freitag einen Brückentag von der Regierung bekommen haben, den wir natürlich raus arbeiten müssen. Undenkbar wir würden einen Tag Urlaub geschenkt bekommen.

 

Euch ein schönes We 

Liebe Grüße aus Taipei

Eure Niggy

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Published by taiwan-touched-with-pink - in Reisen in Taiwan
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  • : Nach vier Jahren Studium heißt es für mich ab ins Auslandspraktikum. Über 9000 km weit weg von Familie und Freunden versuche ich mich im wunderschönen Taiwan durch zuschlagen. Meine großen und kleinen Abenteuer und Herausforderungen werde ich in dem Blog zusammenfassen und so allen die noch Daheim sind, Lust auf die Ferne machen und taiwanesische Leben etwas Näher bringen!
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