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16. September 2011 5 16 /09 /September /2011 13:57

 

Bitte nur lesen, wer einen unempfindlichen Magen hat 

 

Heut ist mit Abstand das unappetitlichste eingetreten was ich je gesehen habe. Es ist wirklich schon (und es tut mir wirklich leid, dass ich „Essen“ als eklig bezeichne, aber ich würde es wirklich nicht als Essen bezeichnen) eklig Hühnerfüße irgendwo liegen zu sehen und zu wissen, da kommt jemand, kauft das und isst es. Als Tiernahrung ok, aber zum selbst Verzehr? Da ich leider (zum Glück? Nein doch leider) keine Kamera mit hatte (ich muss unbedingt dran denken, meine Kamera mit ins Büro zu nehmen), hier nur Bilder von nem andren Blog :(huhn1.JPG

High 5 :)

DSCN5896.JPG zum kratzen vll gut geeignet :)

 

 

Vincent, einer unserer Designer, war der Ansicht, er macht uns eine besondere Freude, was auch auf alle zugetroffen hat bis auf mich (ich hoffe die Bilder sprechen für sich). So haben sich schon alle beim Mittag ein Loch in den Bauch gefreut, dass es dann ein leckres Dessert gibt. Den Blicken nach zu urteilen, hab ich lieber mal nachgefragt und 100 Punkte. Hühnerfüße als Dessert, nicht etwa Eis, Kuchen, Kekse oder Schokolade, nein gebratene Hühnerfüße. Eine wahre Delikatesse, die die Einheimischen Abends beim Fernsehen knabbern. Jenny hat mir, angekommen im Büro, auch freudestrahlend demonstriert, wie man sich eine Tüte voller Hühnefüße auf den Schoß legt und los knabbert. Mir reicht der Anblick  Meine Arbeitsutensilien dienen kurzerhand als Sichtschutz (warum ich auch meine Schlafbrille nicht mit hatte), was bei allen andren viel Freude auslöst und keiner versteht, was ich so eklig finde. Ich erklärs auch, wie es ihnen auch erklärt habe: die Füße haben tatsächlich noch Krallen und Nägel. Und genau mit diesen schieben die sich auch die Füße in den Mund, ich bin ja der Meinung, wenn’s im Hals kratzt, kann man gegenhalten. Die einzelnen Knochen, die sich noch im Fuß befinden werden fein säuberlich wieder ausgespuckt. Wenn man sich so einen Fuß, gezwungener Maßen, genauer anschaut, hat es was von Hänsel und Gretel. „Na Hänsel, wie dick bist du denn schon geworden?!“ Und anstatt einen Stock, streckt der taiwanesische Hänsel bestimmt einen Hühnerfuß entgegen. Meine einzige Erheiterung ist dann tatsächlich, dass ich den ganzen Nachmittag da sitze und „Hänsel und Gretel die liefen durch den Wald“ im Kopf habe. Wer sowas isst, schubst auch kleine Enten ins Wasser

 

Freudestrahlend und mit nem halben Hühnerfuß im Mund, erklärt mir Jenny, die Füße gibt’s auch ohne Krallen und ohne Knochen und das muss ich dann probieren. Ich sag mal, ich schau‘s mir an und entscheide dann :) Gegen Kuchen hab ich trotzdem nichts einzuwenden. Ansonsten hab ich die Woche, da mal wieder ein Taifun kommen soll, auch gemerkt, dass ich die ersten wirklich leichten Erdbeben gar nicht mitbekommen habe. Die Warnungen und Vorbereitungsmaßnahmen des Auswärtigen Amtes sind auch sehr klasse. Da steht allen Ernstes, man soll sich Essen besorgen, was logisch ist und in Klammern steht da Kekse! Ich dachte Stephanie hat einen Spaß gemacht  Zumindest sind jetzt auch die ersten vier Wochen um und es ist endlich Wochenende!

 

Bei euch auch bald und ich hoffe ihr genießt es 

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Published by taiwan-touched-with-pink - in Praktikum in Taiwan
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  • : Nach vier Jahren Studium heißt es für mich ab ins Auslandspraktikum. Über 9000 km weit weg von Familie und Freunden versuche ich mich im wunderschönen Taiwan durch zuschlagen. Meine großen und kleinen Abenteuer und Herausforderungen werde ich in dem Blog zusammenfassen und so allen die noch Daheim sind, Lust auf die Ferne machen und taiwanesische Leben etwas Näher bringen!
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