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20. August 2011 6 20 /08 /August /2011 17:17

 

16.08.2011 – der Tag meiner Abreise. Da war er nun! Ein Jahr raus aus Deutschland, eintauchen in eine andre Welt im fernen Osten, soweit der Plan. Angekommen am Flughafen war der erste Satz der Frau am Schalter „Ihr Flug ist weg!“. Wie weg? Es war 16 Uhr, wir hatten also noch 4 Stunden Zeit. Leider wurde die finale Buchung des Flugs falsch vorgenommen, so dass ich 14:50 Uhr hätte fliegen sollen. Nach kurzem hin und her die Gewissheit, es sind in dem geplanten Flug noch Plätze frei. Also umbuchen. Das weitere Durchkommen am Flughafen hatte zum Glück keine weiteren Überraschungen parat und so ging es gegen 19:45 Uhr los- Bording, Starten, Essen, Pläne mit dem Sitznachbarn austauschen, Schlafen, Essen, Schlafen und ups die Landung verschlafen. Was wecken die einen auch 3 Uhr Nachts nach deutscher Zeit und stellen einem Essen hin!? Wenigstens ein paar Happen essen, damit der Magen etwas beruhigt ist, wenn der spannendste Teil der Reise auf dem Plan stehen. Da standen wir nun 11:35 Uhr Ortszeit in Beijing, bei schwül-heißem Wetter und bedecktem Himmel. Also raus aus dem Flieger, ab durch die Passkontrolle und hin zum Gepäck. Und da war er: strahlend blau wie immer konnte ich meinen Koffer sofort sehen und hatte Gewissheit, dass zumindest das geklappt hat. Dank Bernhard, dem schon oben genannten Sitznachbarn im Flieger, war ich auch zunächst nicht alleine. Zusammen noch Zugtickets kaufen, mit dem Zug zumindest bis in die Stadtmitte fahren- hat sich als recht günstig erwiesen. Und so schwebten wir ein paar Meter über den Straßen des Beijing‘er Umlands in die Stadt. Von Schrottkarren, bis Luxusauto über Busse und Fahrradfahrer hin zu Barfußlaufenden-Reishuttragenden-Menschen konnte man sich einen ersten Eindruck verschaffen. Alles schön grün. In der Stadt angekommen, trennten sich dann unsre Wege. Taxi-Suche und -Fahrt standen auf dem Plan. Ein echtes Erlebnis, selber fahren will man hier nicht, aber der liebe Chinese hat das sehr souverän gemeistert- hupen, Spurwechsel ohne blinken, etwas drängeln, die Musik mitsingend (also der Taxifahrer)-  so schlängelt wir uns durch den dichten Beijing‘er Verkehr und irgendwann zeigte er auf ein riesiges Gebäude „Qianmen Jianguo Hotel“- wir sind tatsächlich angekommen. Mein Koffer kam ganz von alleine in mein Zimmer, das Bett hab ich auch gleich Mal genutzt, um für eine Stunde etwas auszuruhen und dann voller Tatenkraft etwas die Umgebung zu Erkunden. Hier kann man sich einfach an Kreuzungen stellen und das Leben beobachten, Baustellen die mittels bunter Bilder der Sehenswürdigkeiten der Region verschönert und verhüllt werden, das schon bekannte Fahrgedrängel auf den Straßen, in die verkehrte Richtung fahrende Fahrradfahrer und Menschen die lebensmüde die Straßen überqueren. Egal ob rot oder grün, ob 2 oder 5 Spuren- drüber gelaufen wird. Da mal schauen und dort mal und Zack ist man auf der andren Seite J Die Autos bremsen sogar, auch wenn etwas spät für mein deutsches Empfinden. Als Deutsche fällt man hier auch auf- fast jeder schaut einen ewig an und die Kinder rennen fast gegen Pforsten weil sie sich ihre süßen kleinen Köpfe so verdrehen. Aber nun sitz ich wieder im Hotel und freu mich auf mein Bett- denn morgen geht es dann zur chinesischen Mauer.

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Published by taiwan-touched-with-pink - in Praktikum in Taiwan
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  • : Nach vier Jahren Studium heißt es für mich ab ins Auslandspraktikum. Über 9000 km weit weg von Familie und Freunden versuche ich mich im wunderschönen Taiwan durch zuschlagen. Meine großen und kleinen Abenteuer und Herausforderungen werde ich in dem Blog zusammenfassen und so allen die noch Daheim sind, Lust auf die Ferne machen und taiwanesische Leben etwas Näher bringen!
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