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26. April 2014 6 26 /04 /April /2014 05:44

Nachdem schon um März ein Bekannter der in Shanghai arbeitet seinen Weg auf diese bezaubernde Insel gefunden hat, kamen nun ehemalige Kommilitonen aus Jena, die ihre Flitterwochen in Taiwan verbringen. Nachdem die Anreise vom Flughafen in die Stadt länger dauerte als gedacht, verschoben wir unser erstes Treffen auf Samstagmorgen. Den Vormittag verbrachten wir an der Chiang-Kai-Shek Memorial Hall. Bei meinen letzten Besuchen dort war der Vorplatz mit hunderten von Pandas überseet, die bei Regen sogar extra Regencapes hatten. Irgendwer hatte wohl die glorreiche Aufgabe die kleinen wieder einzusammeln und für die nächste Reise zu verpacken. Auf den Werbeanzeigen vor Ort konnte man sehen, dass die Pandas auch schon in Europa waren.

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Für uns gab es zum Mittag taiwanesischen Hamburger (Gua Bao), d.h. eine Art Hefekloß gefüllt mit  Schweinefleisch, Petersilie, Gemüse und gemahlenen Erdnüssen. Die Innereien Suppe wollten die beiden nicht kosten, obwohl ich ja finde, dass die Mischung aus Lotus und Innereien gar nicht so schlecht schmeckt und keinesfalls mit dem deutschen Verständnis von Innereien verwechselt werden darf.
Danach ging es Richtung Küste, nach Danshui. Für mich besonders spannend war, wie Taiwan Neulinge Sachen sehen, was für sie ungewohnt, komisch oder witzig ist. Was ihnen wie den meisten Ausländern als erstes auffiel, war die freundliche Art der Einheimischen. 
Angekommen in Danshui ging es zum San Fort Domingo. Und wie so oft, dachte man sich hier anhand der Bilder in Reiseführern, dass das Gebäude etwas größer sein müsste. Angekommen am Ziel, war es dann aber doch relativ klein, aber dennoch sehenswert. Nachdem wir schon zum Mittag in Gongguan eine typisch deutsche Spezialität aus Rothenburg, sogenannte Schneebälle, die ich tatsächlich in Deutschland noch nie gegessen hab, gesehen hatten, kamen wie nachmittags an einem Baumkuchen-Restaurant vorbei. Für mich mal wieder das Zeichen, in Taipei muss man Deutschland und das heimische Essen wirklich nicht vermissen, den neben deutschen Bäckereien, Restaurants und Cafés gibt es eben auch solch spezielle Restaurants, und so kann man wirklich viele deutsche Sachen haben, wenn man dem will. Obwohl wir schon festgestellt haben, dass Schokobons hier tatsächlich etwas trocken schmecken. Ich konnte es auch erst nicht glauben, aber es geht, dass das Innere wirklich zu trocken ist, obwohl es und ein Rätsel blieb, wie das möglich ist.
Zum Abendbrot gab es für mich Stinky Tofu, den die beiden tapfer kosteten, ihm aber als nicht so ihres einstuften. Nachdem das Mittag sehr gut ankam, war der Stinky  Tofu nicht so ihres. Das restliche Essen kam aber sehr gut an, vor allem den unzähligen Teevariationen sind die beiden verfallen.

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Am Sonntag gab es dann eine kleine Führung über unseren wunderschönen Campus, von wo aus wir dann einen Wanderweg in die Teeberge folgten. Runterwärts wollten wir die Gondel nehmen, wofür wir aber typisch taiwanesisch natürlich erstmal anstehen mussten, 40 Minuten später konnten wie endlich in einer Hello Kitty Gondel Platz nehmen und den Berg wieder runter fahren. Nachdem die beiden nun den Taipei 101 von allen möglichen Orten aus gesehen hatten, verbrachten sie den Nachmittag am und auf dem 101, da das Wetter aber nicht so perfekt war, nutzte ich dem Sonntagabend, um mit meiner Familie “Mittag zu essen“, besser gesagt sie essen und ich stehe dank iPad dabei und bin ins Familienleben integriert.

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Published by taiwan-touched-with-pink - in Tagesausflüge von Taipei aus
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  • : Nach vier Jahren Studium heißt es für mich ab ins Auslandspraktikum. Über 9000 km weit weg von Familie und Freunden versuche ich mich im wunderschönen Taiwan durch zuschlagen. Meine großen und kleinen Abenteuer und Herausforderungen werde ich in dem Blog zusammenfassen und so allen die noch Daheim sind, Lust auf die Ferne machen und taiwanesische Leben etwas Näher bringen!
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