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25. Dezember 2014 4 25 /12 /Dezember /2014 21:46

Auch wenn klar war, dass irgendwann ein Punkt kommen würde, an dem ich wieder meine Heimreise Richtung Deutschland antreten würde, kam für meinen Geschmack dieser Tag viel zu früh. Zum Glück hatte ich nach meiner Thailand Reise noch ein paar Tage in Taiwan.

Da meine Wohnung schon gekündigt war, verbrachte ich die letzten Tage mit Helen, wo ich auch wohnen konnte. Zusammen ging es für uns am Samstag erstmal zum Friseur. Dank meines Praktikums vor zwei Jahren in Taipei war schnell ein passender Friseur gefunden. Da wir dazu in den Stadtteil mussten, wo ich damals lebte, trafen wir gleich auch Jojo, eine ehemalige Kollegin von mir.

Samstag zeigte sich Taiwan noch von seiner schönsten Seite, strahlend blauer Himmel und warmes Wetter und das Anfang November. Leider zog schon Sonntag das typisch taiwanesische Winterwetter heran, Regen und etwas kühlerer Wind. Dennoch wollten wir einen Ausflug an die Küste machen. Es ging Richtung Golden Mountain. Trotz des schlechten Wetters ist die Ostküste Taiwans einfach immer wieder schön. Angekommen, ging es zunächst in die Altstadt, dort findet am Wochenende ein Markt statt, der alle taiwanesischen Köstlichkeiten anbietet. Und zum ersten Mal sah ich, wie jemand die Tapioka Perlen herstellt, die auch vor zwei Jahren in Deutschland, in Form von Bubble Tea, so begehrt waren.

Tapioka Perlen und Bubbre TeaTapioka Perlen und Bubbre Tea
Tapioka Perlen und Bubbre TeaTapioka Perlen und Bubbre Tea

Tapioka Perlen und Bubbre Tea

Die Zeit des Abschieds- Bye, Bye Taiwan ;(Die Zeit des Abschieds- Bye, Bye Taiwan ;(
Die Zeit des Abschieds- Bye, Bye Taiwan ;(Die Zeit des Abschieds- Bye, Bye Taiwan ;(Die Zeit des Abschieds- Bye, Bye Taiwan ;(
Die Zeit des Abschieds- Bye, Bye Taiwan ;(Die Zeit des Abschieds- Bye, Bye Taiwan ;(

Zurück in Taipei merkte ich gleich, das mein Körper noch in Thailand ist und das kühle Wetter Taiwans mir nicht wirklich gut bekommt. Halsschmerzen und Husten ließen mich ahnen, dass meine Heimreise wohl unter keinem guten Stern steht.

Montag traf ich mich noch ein letztes Mal mit den Freunden von meiner Uni. Bei Shelly holte ich gleich noch mein ganzes Gepäck ab, und musste feststellen, dass ich es entweder leichter in Erinnerung hatte oder es einfach zugenommen hat. Nachdem ich die zwei Koffer 5 Etagen runter und anschließend bei Helen wieder 5 Etagen hoch schleppen musste, stand fest, irgendwie muss ich umpacken, sonst zahl ich nicht nur einen zweiten Koffer sondern auch noch Übergepäck.

Nachdem ich die letzten Tage mit einem Mix aus Souvenirs besorgen, umpacken, Freunde verabschieden und Erkältung auskurieren verbracht hatte, ging es Mittwochmorgen alleine zum Flughafen. Ein großer Koffer, ein kleiner Koffer, ein großer Backpacker und eine Handtasche galt es irgendwie zum Flughafen zu bringen. Der Taxifahrer schaute mich schon mal an: der Koffer ist zu schwer, den müssen Sie ins Auto heben. Ein Jahr Sprachschule lohnt sich an solchen Stellen dann doch: ich dem Mann erklärt, dass wir das zusammen machen und wo er mich genau hin fahren soll, damit mein Weg zum Bus minimal ist. Nachdem zwar der Bus zu spät war, ging immerhin das einchecken eines zweiten Koffers sehr einfach. Leider erklärte mir die Frau am Schalter, dass ich beim Umsteigen in China noch mal mein ganzes Gepäck bekomme und alles neu einchecken muss. Angekommen in China stand ich also wieder mit meinem ganzen Gepäck da und war bis zur Öffnung des Check-Ins nicht wirklich bewegungsfähig. Vorteil ist man kann gleich als erster einchecken und so hatte ich zum ersten Mal im Leben das Glück, dass ich eine Klasse hochgestuft wurde. Den Preis für meinen zweiten Koffer haben sie untereinander ein bischen diskutiert und ich glaube ja bis heute, dass der Typ das Geld einfach selber behalten hat.

Angekommen in Deutschland galt es sich erstmal wieder dieser Eiszeit anzupassen, auch wenn alle hier meinen, dass es ja eigentlich warm sei. Die ersten Wochen konnte ich das nicht nachvollziehen und fand es einfach nur kalt. Nun hoffe ich, dass meine nächste Reise nach Taiwan möglichst bald stattfinden kann. Bis dahin genieß ich aber erstmal die Zeit mit meiner Familie, meinem Freund und meinen Freunden- zu Hause sein hat doch auch seine angenehmen Seiten.

LG Niggy

Abschied von TaipeiAbschied von Taipei

Abschied von Taipei

Schon als wir gelandet sind fiel mir auf, dass es in China wieder extrem nebelig und versmogged ist, da sich die Situation bis zu unserem Abflug verschlimmerte wurde der erstmal verschoben. Nach und nach wurde alle Inlandsflüge gestrichen und schlussendlich kam auch bei uns eine chinesische Durchsage, dass wir uns bitte wieder zum Ausgang begeben sollen, wir kommen in Hotels und versuchen das mit dem fliegen am nächsten Tag noch mal. So stand fest, spätestens jetzt muss ich meine Eltern einweihen, dass ich eine Woche eher komme, als sie denken- so hab ich mir meine Überraschungsankunft nun wirklich nicht vorgestellt. Nach weiteren zwei Stunden und nur einem Mitarbeiter der immerhin gebrochen Englisch konnte, kamen wir in ein Hotel. Hier sprach aber weder die Frau von der Airline noch die an der Rezeption Englisch, also ging ich weiter meiner Rolle als Dolmetscher nach. So kam ich zwar als letzte ins Bett, aber immerhin bekam ich so allein ein Zimmer. Nach 2,5 Stunden schlaf klingelte das Telefon und wieder auf chinesisch wurde ich zum Frühstück gebeten und es hieß danach fliegen wir los. An der Rezeption sagte dann aber die Frau, dass der Abflug mindestens bis Mittag dauert. Ein hoch auf die chinesische Organisation, also wieder schlafen gelegt und das Mittag verschlafen, aber immerhin genau Pünktlich zum Bus zum Flughafen in der Lobby gewesen. Endlich verzog sich der Nebel und Smog und wir konnten starten. Mit 15 Stunden Verspätung kam ich dann doch noch in Deutschland an, wo zum Glück mein Papa und meine Schwester warteten, ich wäre keinen Meter weiter mit dem ganzen Gepäck gekommen.

mein Gepäck

mein Gepäck

viel Nebel, weniger Nebel, kaum noch Nebel in Changsha
viel Nebel, weniger Nebel, kaum noch Nebel in Changsha
viel Nebel, weniger Nebel, kaum noch Nebel in Changsha

viel Nebel, weniger Nebel, kaum noch Nebel in Changsha

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23. Dezember 2014 2 23 /12 /Dezember /2014 14:05

Nachdem nun auch Dominique wieder zurück geflogen war, buchte auch ich spontan einen Flug in den Norden, anstatt wieder mal 15 Stunden Zug zu fahren. Etwas spontan packte ich also am Morgen und flog los Richtung Chiang Mai. Berühmt ist die Nordstadt vor allem durch ihre zahlreichen Elefantencamps, Dschungeltouren und die schöne Altstadt, mit unzähligen Tempeln und Buddhas. Mein Hostel bot gleich für Montag und Dienstag eine Dschungeltour mit Übernachtung bei einem Bergvolk an. Nach einer kurzen Besprechung, was wir für die Zwei-Tages-Tour alles brauchen, gingen wir alle zusammen schon mal auf den Sonntagsmarkt in Chiang Mai. Dabei verwandelte sich die Altstadt in einen riesigen Nachtmarkt, der alles Anbot, was man so erwerben möchte und somit Thailand als Shopping Paradies mal wieder alle Ehre machte. Am nächsten Morgen war die Nacht schon sehr früh vorbei, um 6:15 Uhr war Abfahrt am Hostel. Erster Halt war an einem kleinen traditionellen Markt zum frühstücken. An gebratenen Reis und Nudeln zum Frühstück kann ich mich immer noch nicht gewöhnen. Nächster Stopp war ein Elefantencamp, wo die Elefanten gefüttert, geritten und gebadet wurden. Da ich nicht wirklich ein Fan von solchen Sachen bin, hab ich mir das lieber etwas aus der Ferne angeschaut. Danach ging es endlich los mit unserer „Dschungeltour“, vorbei an Wasserfällen und Büffeln ging es den Berg hoch. Die Büffel beäugten uns etwas befremdlich, als wir auf ihrer Lichtung Pause machten und zogen sich in den Wald zurück. Mittag gab es in einem verlassenen Dorf. Man merkt, dass dort regelmäßig Touren stattfinden, überall wo man Pause macht, stehen „Kühlboxen“ mit Wasser und Cola. Den „Dschungel“ durch den wir die ganze Zeit liefen, würde ich eher als normalen Wald bezeichnen, da er mich schon sehr an den deutschen Wald zu Hause erinnert hat und nicht an den saftig grünen, dicht bewachsenen Dschungel Taiwans. Am späten Nachmittag kamen wir in unserem Domizil für die Nacht an. Ein kleines Bergdorf, bestehend aus einer Familie, einem Hund und ein paar Hühnern. Als Dusche diente der Wasserfall und als Schlafgemach eine offene Hütte. Damit es am Abend nicht so kalt wird, haben die Einheimischen gleich mal Feuer gemacht. Anschließend fingen sie an zu kochen- Massen an Essen wurde geschnippelt, gebraten und serviert. Wer hätte gedacht, dass man mitten im thailändischen Wald so viel zu Essen, Wasser, Cola und Bier bekommen würde. Nachdem die Sonne recht früh unterging, gingen auch alle verhältnismäßig früh ins Bett. Am nächsten Morgen ging das selbe Spiel mit dem Essen wieder los, Toast, Reis, Pfannkuchen, Obst, Ei- alles was man sich nur vorstellen kann. Frisch gestärkt ging es dann weiter. Den zweiten Tag nutzte der Guide um uns alle möglichen Heilpflanzen vorzustellen, und ich habe gelernt, egal welche Krankheit man hat, man sollte nach Thailand in den Dschungel fliegen, die Einheimischen haben schon eine Kräutermischung im Wald die einen hilft. Irgendwann am Nachmittag kamen wir wieder in der Zivilisation an und es ging mit kleinen Bambusflossen den Fluss hinunter. Wenn es gerade geregnet hat, müsste ich das glaub ich nicht haben, da es schon so, mit verhältnismäßig wenig Wasser ganz schön schnell und nass wurde. Einmal passte unser Bootsführer aber nicht auf und wir setzten auf Steinen auf, nach etwas schieben und zerren befreite er uns und die Fahrt ging weiter. Ein bischen hat mich das an die Szene vom Dschungelbuch erinnert, wo Mogli auf dem Bauch von Balu liegt und sie sich den Fluss runter treiben lassen. Nur Affen hatten wir nicht.

Zurück in der Stadt gingen wir zum Abschluss alle zusammen noch mal Essen und dann auf den Nacht-Basar der Stadt. Der füllt nicht nur diverse Straßen von Chiang Mai sondern auch einige 3-Stöckige Hallen. Verkauft wurden wie üblich Handtaschen, Schuhe, Klamotten, Souvenirs, Holzschnitzereien, Schals und und und.

Nach so viel Natur erkundet ich am kommenden Tag die Altstadt mit ihren unzähligen Tempeln und Buddhas. In Chiang Mai fällt auf, dass extrem viele Chinesen dort Urlaub machen. Egal, wo man ist, überall hört man Chinesisch.

Und dann war er schon da – mein letzter Reisetag. In meinem Hostel hatte ich zwei nette Amerikanerinnen kennen gelernt, die wie ich auch zu dem Heiligen Berg wollten. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es zur Thai-Massage. Danach halfen uns die Hostel-Mitarbeiter Scooter zu mieten und so ging es zum ersten Mal in Thailand mit dem Scooter durch eine richtige Stadt. Der Verkehr in Chiang Mai ist schon was anderes als im Süden auf den Inseln. Außerhalb des dichten Stadtverkehrs ging es über die Serpentinenstraßen hoch auf den Berg. Umso höher man kam, umso schöner wurde der Blick, den man über die Stadt hatte. Auf dem heiligen Berg kann man eine Sommeresidenz des Königs besichtigen. Etwas unterhalb davon lag der berühmte Tempel Chiang Mai’s. Über und über mit Buddhas und alles was nur geht war vergoldet- der perfekte letzte Eindruck von Thailand.

Freitagmorgen hieß es einmal mehr früh aufstehen und zum Flughafen fahren. Via Kuala Lumpur sollte ich also binnen 12 Stunden in Taipei sein. Spät am Abend kamen sowohl ich als auch mein Gepäck heil an.

LG Nicole

Dschungelwanderung im NordenDschungelwanderung im Norden
Dschungelwanderung im Norden
Dschungelwanderung im NordenDschungelwanderung im NordenDschungelwanderung im Norden

Dschungelwanderung im Norden

Chiang MaiChiang MaiChiang Mai
Chiang MaiChiang MaiChiang Mai
Chiang MaiChiang MaiChiang Mai

Chiang Mai

der heilige Berg in Chiang Maider heilige Berg in Chiang Mai
der heilige Berg in Chiang Maider heilige Berg in Chiang Mai
der heilige Berg in Chiang Maider heilige Berg in Chiang Mai

der heilige Berg in Chiang Mai

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18. November 2014 2 18 /11 /November /2014 10:00

Da wir bei der thailändischen Bahn beide davon ausgegangen sind, dass sie sowieso immer verspätet kommt, was einem die Einheimischen auch immer sagen, dachten wir, wir kommen gemütlich Morgens an. Zu unserer Überraschung hatte der Zug nur 10 Minuten Verspätung und so kamen wir planmäßig um 5 Uhr an und waren schon kurz nach 6 am Hotel, zum Glück war die Rezeption schon besetzt und man ließ uns schon in das Zimmer. In Sukhothai besichtigten wir mit dem Fahrrad die vielen alten Tempel der Stadt. Die Stadt erinnert etwas an Ayutthays und die Thailänder bezeichnen die Stadt selber als das kleine Angkor Wat Thailands. Obwohl wie in Angkor Wat auch in Sukhothai der Baustil der Khmer vorherrschend ist, kommen die Tempel bei weitem nicht an Angkor Wat ran. Etwas Schade war, dass die alten Tempel nicht verwuchert in kleinen Wäldern standen, sondern in einen perfekt gemähten Garten eingebettet waren.

Nach Strand und Kultur wollten wir nun auch endlich etwas wandern gehen, ein Nationalpark war schnell gefunden, leider war das dorthin kommen und das dort übernachten nicht ganz so einfach. Unser Glück war, dass der Rezeptionist des Hotels Jahre lang in den USA lebte und so sowohl Englisch als auch Thai sprach. Am Morgen fuhr er mit uns in den Nationalpark und schon die Ausschilderung zum Park war nicht sehr Ausländer freundlich. Ohne eigenes Auto und vor allem ohne Thai Kenntnisse war man da so gut wie aufgeschmissen. Aber der junge Mann half uns sehr gut weiter und so hatten wir in kürzester Zeit ein Zelt auf dem „Gipfel“ des Berges organisiert und auch der Rücktransport war zunächst klar. Nebenbei wurden noch zig Bilder von uns gemacht, scheinbar verirren sich nicht allzu viele ausländische Touristen in den Park.

Begleitet von vielen Mücken ging es immer weiter durch den Dschungel hoch auf den Berg. Dort angekommen, wurden wir mit einer grandiosen Aussicht von unsrem Zelt aus belohnt. Die sollten wir aber nicht lange behalten, denn es begann zu regnen und so verlegten wir unser Zelt unter das Dach. Der Mann der einen kleinen Kiosk oben auf dem Berg betreibt versorgte uns am Abend mit einem gigantischen Abendessen und Whiskey und am nächsten Morgen mit einem deftigem Reisfrühstück. Frisch gestärkt ging es den inzwischen leicht aufgeweichten Weg wieder runter.

Als wir unten ankamen waren wir immer noch der festen Überzeugung, dass der Rücktransport steht. Der Mann vom Vortag mit dem alles abgesprochen war und der zumindest so tat, als ob er ein bischen Englisch versteht, war leider nicht da und so versuchten wir uns ohne Thai Kenntnisse durchzufragen. Zum Glück kam dann aber eine kleine Gruppe junger Thailänder an, die uns beim übersetzen halfen. Und so wurde es wie abgesprochen organisiert, dass die Familie, die den Parkeingang bewacht, uns in die Stadt fuhr.

Von dort aus besichtigten wir am kommenden Tag mal wieder eine alte Tempelstadt, diesmal etwas verwilderter, was uns sehr gut gefiel. Typisch Thailand stimmten natürlich mal wieder irgendwelche Auskünfte und Angaben nicht. Wir verließen uns darauf, dass der „Fahrplan“ an der Bushaltestelle auch stimmt, und waren sprichwörtlich verlassen. Aber die Thais sind ja alle freundliche Menschen und so wurde kurzerhand organisiert, dass uns ein LKW zur nächsten Bushaltestelle fährt. Und so wurde unsere Transportmittelliste wieder um ein Verkehrsmittel reicher.

Bevor Dominique wieder heim fliegen musste, fuhren wir wieder zurück nach Bangkok. Aus dem pünktlichen Zug hatten wir nicht wirklich viel gelernt und vertrauten auch diesmal der Zeitangabe, bzw. gingen naiv davon aus, dass es ja bestimmt länger dauert. Nachts um 4 schlug mir dann jemand nicht wirklich liebevoll gegen mein Bein und sagte „Bangkok“, das war also unser Zeichen auszusteigen - Mitten in der Nacht. Alles diskutieren mit dem Hotel in Bangkok für die kommende Nacht half nichts, so früh konnten sie uns nicht einchecken lassen. Also wenigstens ins Hotel und im Fitnessraum frisch machen, bevor es noch mal zum JJ Market in Bangkok ging. Mit Muskelkater in den Beinen merkte ich dann auch wie behinderten unfreundlich Bangkok bei den öffentlichen Verkehrsmitteln ist. Fahrstühle muss man ewig suchen und so blieben die vielen Treppenstufen zur Hochbahn oft die einzige Alternative, die Bahnen zu nehmen.

LG Niggy

Sukhothai
Sukhothai
Sukhothai
Sukhothai
Sukhothai
Sukhothai

Sukhothai

Ramkhamhaeng National Park
Ramkhamhaeng National Park
Ramkhamhaeng National Park
Ramkhamhaeng National Park
Ramkhamhaeng National Park

Ramkhamhaeng National Park

Si Satchanalai
Si Satchanalai
Si Satchanalai

Si Satchanalai

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14. November 2014 5 14 /11 /November /2014 10:12

Nachdem der Abschied von meiner Schwester verdaut war, mussten wir schon weiter planen, wo es als nächste hin geht. Da ich erst von den südlichen Inseln kam, stand schnell fest, wir werden die Inseln entlang der Ostküste erkunden. Um die Reisezeit etwas aufzuteilen, ging es zunächst auf die erste Insel von Bangkok aus- Koh Samet. Und wieder einmal gab es bei dem Minibus das Problem des Verstauens unserer Sachen, aber auch hier ließ sich das Problem binnen weniger Minuten lösen. Angekommen am Hafen, stellte sich die Frage: Speedboot oder Fähre zur Insel. Aufgrund der Zeit entschieden wir uns für das Speedboot. Schon beim Einsteigen vermisste ich die schönen Katamarane aus dem Süden, dort gab es zum Ein- und Aussteigen immer einen Steg. Nicht so hier, vom Pier aus ging es direkt auf das kleine Boot, was mit zwei Rucksäcken schon etwas lustig war. Das Speedboot machte seinem Namen alle Ehre und hüpfte mit uns auf den harten Bänken von Welle zu Welle. Ob der junge Fahrer überhaupt schon einen Führerschein für das Boot hatte, möchte ich immer noch bezweifeln. Zumindest sah er so aus, als ob er sich bei einer dieser Hüpfaktionen schon die vordersten Zähne ausgeschlagen hat. Angekommen an der Insel hielt er ca.15 Meter vom Strand entfernt und wollte uns erklären, dass wir da aussteigen sollen. Zum Glück saß eine junge Frau neben uns, die schon öfter auf der Insel war und uns den Tipp gab, einfach zum Hauptpier zu fahren. Ich hatte schon Hoffnung, dass wir dort normal über einen Steg und nicht mitten im Wasser aussteigen müssen. Aber auch dort hieß es, erst auf ein anderes Boot klettern und dann auf den Steg. Im Vergleich mit Koh Tao konnte die Insel nicht ganz so mithalten. Das Innere der Insel diente den Einheimischen als erweiterte Mülldeponie und auch das Wasser war nicht so schön klar wie im Süden. Und so ging es nach zwei Tagen schon weiter nach Koh Chang. Mit dem Scooter erkundeten wir die Insel und fanden ein verlassenes Hotelresort mit einem traumhaften Strand und einem Wasserfall. Das Gute an der Nebensaison ist eindeutig, dass man den ein oder anderen Strand fast für sich allein hat. Nachteilig war es aber für unsere Weiterreise. Anstatt 1,5 Stunden mit dem Boot einfach auf die nächste Insel zu fahren, mussten wir zurück zum Festland, dort zu einem anderen Hafen und dann mit dem Boot auf die Insel. Das ganze Spiel dauerte 7 Stunden, aber angekommen auf der einsamen Insel Koh Kood, stand schnell fest, die Reise hat sich definitiv gelohnt. Die Strände waren wieder schöner und das Wasser klarer, und so verbrachten wir den ersten Tag auch erstmal am Strand. Obwohl es einige Hotelresorts an den verschiedenen Stränden gibt, ist es wohl mit Abstand die untouristischte Insel Thailands, die ich bereist habe. Das merkt man schon daran, dass es keine klimatisierten Supermärkte und keine Geldautomaten gibt.

Den nächsten Tag ging es für uns zum Angeln, zu unserer Überraschung starteten die Fischer den Trip mit uns, obwohl wir die einzigen zwei Gäste waren. Da einer der Fischer ziemlich gut Englisch konnte, konnten wir viele interessante Fakten in Erfahrung bringen. Nachdem es zum Frühstück frisches Tintenfisch-Sashimi gab, der aus den letzten Zuckungen heraus sich versucht hat, mit seinen Mini Saugnäpfen im Mund fest zu kleben, grillten sie zum Mittag den leckeren frisch gefangenen Fisch. Am Abend wurden wir dann eingeladen, um den restlichen Fisch zu verspeisen, was wohl das beste Essen der Reise war.

Am nächsten Morgen ging es schon wieder mit dem Boot Richtung Festland und mit dem Minibus Richtung Bangkok. Ziemlich pünktlich und schneller als gedacht, kamen wir in Bangkok an, buchten unser Zugticket für die Nacht und genossen den Abend in der Skybar, die auch in Hangover vorkommt.

LG Niggy

Koh Samet
Koh Samet

Koh Samet

Koh Chang
Koh Chang
Koh Chang

Koh Chang

Koh Kood
Koh Kood
Koh Kood
Koh Kood
Koh Kood
Koh Kood
Koh Kood

Koh Kood

Bangkok

Bangkok

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1. November 2014 6 01 /11 /November /2014 14:33

Im Vergleich mit anderen asiatischen Großstädten muss ich sagen, hat mir Bangkok nicht so gut gefallen. Da es meiner Schwester ähnlich ging, fuhren wir einen Tag ca. 80 km in den Norden nach Ayuthaya. die ehemalige Hauptstadt ist geprägt durch die vielen alten Tempel. Mit dem Minivan aus Bangkok angekommen, warteten schon unzählige Tuk Tuks darauf, einen durch die Stadt zu fahren. Nachdem das Wetter doch heißer war als gedacht, wurfen wir unseren Plan, die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden, schnell über den Haufen. Unseren ersten Tuk Tuk Fahrer handelten wir zunächst erfolgreich im Preis runter, das sollte sich aber schon am zweiten Tempel "rächen". Abgemacht war, dass er vor dem Tempel wartet. Als wie raus kamen war weder der Fahrer noch das rote Taxi mit den künstlichen Blumenschmuck zu sehen. Da der nächste Tempel aber nicht weit war, beschlossen wir dahin zu laufen. Am Ausgang warteten schon viele neue Tuk Tuks, die uns ihre Dienste anboten. Einer hat uns letztendlich überzeugt und wir entschieden uns, den Tuk Tuks eine zweite Chance zu geben. Zunächst führen wir etwas weiter außerhalb der Stadt zu einem gigantischen vergoldeten Buddha. Als der Fahrer auch nach dem zweiten Tempel noch da war, durfte er und den Rest des Tages von Tempel zu Tempel fahren. An jedem Tempel gab es Buddhas über Buddhas- liegend, stehend, sitzend, aus Gold, aus Holz, in weiß oder schwarz. Am Ende konnten wir keine Buddhas mehr sehen und fuhren mit vielen neuen Eindrücken zurück nach Bangkok. Dort angekommen, erkundeten wir einen der vielen Nachtmärkte, bevor uns ein Regenschauer zur Flucht in eine der unzähligen Shopping-Malls zwang. Shopping war auch das Stichwort des nächsten Tages. Ich muss sagen, Thailand wird nicht ohne Grund in vielen Reiseführern als Shoppingparadies bezeichnet, an jeder Ecken gibt es Malls, kleine Lädchen oder Märkte. Am Wochenende findet im Norden der Stadt immer der berühmte JJ-Market statt, der auf mehreren Hektar von Souvenirs, über Essen, auch neue und gebrauchte Klamotten, Schuhe, Taschen, Geschirr, Kunst und Accessoires anbietet. Und weil wir nach vielen Stunden auf dem Markt noch nicht genug von Märkten hatten, fuhren wir in den Süden der Stadt zu einem floating market. Dort wurde das Essen auf Booten gekocht uns gegessen wurde auch auf einem grossen Floß mitten auf dem Fluss.
Am Sonntag war dann unsere schwesterliche Zweisamkeit schon vorbei. Ein Freund von mir, der meine Schwester für die kommenden zwei Wochen als Reisebegleitung ablöste, kam an und zwei Freunde von meiner Schwester. Damit die Jetlag geplagten Neuankömmlinge nicht gleich überfordert werden, entschlossen wir uns, eine Bootstour auf dem Fluss zu machen und das älteste Wat der Stadt zu besichtigen. Am Abend war dann Abschied sagen angesagt, meine Schwester musste schon wieder zurück ins kalte Deutschland. Aber zum Glück ist der Abschied nicht für allzu lange, immerhin wird sie mich bald in Frankfurt am Flughafen abholen.

LG Nicole

Ayuthaya
Ayuthaya
Ayuthaya
Ayuthaya
Ayuthaya
Ayuthaya
Ayuthaya
Ayuthaya
Ayuthaya
Ayuthaya

Ayuthaya

Floating Market
Floating Market

Floating Market

Bangkok
Bangkok
Bangkok
Bangkok
Bangkok
Bangkok
Bangkok
Bangkok

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29. Oktober 2014 3 29 /10 /Oktober /2014 03:40

Unser nächstes Ziel auf dem Weg nach Bangkok war Phetchaburi. Von Koh Tao aus gar nicht so leicht zu erreichen, zumindest wenn man den Reisebüros glauben schenkt. Plötzlich sollten wir die Nachtfähre nehmen, die für das kurze Stück zwischen der Insel und dem Festland, wofür man sonst 1,5 Stunden braucht, plötzlich 7 Stunden braucht. Was die Fähre in der Zwischenzeit macht, ist uns noch immer ein Rätsel. Wir entschlossen uns lieber alles einzeln zu organisieren, als so lange unterwegs zu sein. Den Katamaran kannten wir nun schon und er brachte uns auch diesmal sicher zum Ziel. Da alle Boote so fahren, dass man die Züge Richtung Norden nicht bekommt, und da auch die erste Zugfahrt nicht so super war, wollten wir den Bus probieren. Noch nie wurden wir beim Bus fahren gefragt, ob erste oder zweite Klasse. Da es aber nur ein minimaler Preisunterschied war, wollten wir mal erste Klasse testen. Inzwischen ließ sich auch nicht mehr leugnen, dass wir Mitten in der Regenzeit in Thailand waren. Unsere naive Annahme war, dass uns das ja aber beim Bus fahren nicht stören söllte. Positiv am Bus fahren war, das wir sehr viel Beinfreiheit hatten, Kopfkissen und Essen gab es auch wieder. Nach kurzer Fahrzeit fing es wieder an von der Decke zu tropfen, diesmal nicht wie im Zug Kondenswasser, sondern irgendwo war das Dach undicht. Zum Glück war es auf unserer Seite aber halb so schlimm. Auf der anderen Seite hingegen bildete sich von der Gardine aus ein Wasserfall, wodurch sich auf dem Sitz und dem Fußboden ein kleiner See bildete. Nach einer kurzen Pause verlagerte sich das Wassergleichgewicht und plötzlich tropfte es bei uns. Gut, das ich ein Regencape mit hatte, was wir schützend um meine Schwester wickelten. Beim nächsten Stopp, mitten in der Pampa wurde uns verkündet: hier müsst ihr raus. Wirklich hilfreich war weder der Busfahrer noch die Stewardess. Taxis gab es nicht und die konnten sie auch nicht rufen, wir sollten zu dem nahe gelegenen Supermarkt laufen, dort gäbe es Taxis. Den Supermarkt sahen wir weder auf der einen noch auf der anderen Seite und so entschlossen wir uns, vorsichtig am Highway entlang zu laufen. Gerade als es wieder anfing zu regnen, hielt ein Auto neben uns an. Der Mann fragte uns, wo wir hin wollen und erklärte uns, dass die Stadt 13 oder 30 km weit weg sei, er uns aber mitnehmen könnte, er sei Polizist. Ich dachte noch, dass uns das ja jeder erzählen kann, aber meine Schwester vertraute dem Fremden mehr. Also stiegen wir ein. Schnell hatten wir ein Telefon am Ohr, am anderen Ende war jemand, der Englisch konnte und der wir erklärten, wo wir hin müssen. Sie sagte es ihm und nach ca. 20 Minuten kamen wir wirklich an unserem Hotel an. Er wollte partout kein Geld nehmen, denn er ist ja Polizist- am Ende hab ich es ihm sogar geglaubt. Inzwischen hatte sich das Wetter in Thailand gut eingeregnet, und dank des nicht wirklich guten Abflusssystems verwandelten sich die Straßen schnell in Seen. Genau gegenüber von unserem Hotel befand sich das Wahrzeichen der Stadt, das Wat Mahathat Worawihan. Der große weiße Tempel war umgeben von vier kleinen Stupas, von denen man einen wunderschönen Blick auf die kleine Stadt hatte. Nach Besichtigung weiterer Tempel in der Stadt, ging es mit dem Minivan nach Bangkok. Als wir mit unseren großen Rucksäcken am Bus ankamen, schaute und der Fahrer mit großen Augen an. Als wir in das Innere des Busses schauten, wussten wir auch warum. Da wo sich in Deutschland bei solchen Minivans der Kofferraum befinden würde, war hier eine weitere Sitzreihe. Als wir ihn fragten, wohin wir die Rucksäcke machen soll, man bedenke jeder von uns hatte einen großen Backpacker plus einen kleineren Rucksack für Tagesausflüge, zeigte er uns - auf den Schoß. Sofort war klar, da muss eine andere Lösung gefunden werden, denn 3-4 Stunden so eingequetscht, wäre eine Zumutung gewesen. Schlussendlich fanden unsere großen Backpacker einen Platz an der Tür und wir konnten eine trockene Fahrt ohne Getropfe von der Decke genießen. In Bangkok begrüßte uns dann auch gleich ein Hochbahnsystem, das weder wirklich behindertenfreundlich noch gepäckfreundlich war. Rolltreppen und Fahrstühle gab es wie schon in China recht wenig und so hieß es treppauf und treppab laufen.

Nachdem wir am ersten Abend das riesige Shopping-Viertel nahe unserem Hotel getestet haben, besichtigten wir am ersten Tag, wie von unserem Reiseführer empfohlen, den Königspalast und die umliegenden Tempel. Ebenfalls wie vom Reiseführer beschrieben, wollten uns schon am Morgen auf dem Weg dahin einige Taxifahrer davon abbringen, indem sie sagten, dass die Anlagen bis Mittag geschlossen sind, sie uns aber woanders hinbringen können. Aber wie erwartet, war alles offen und wir konnten uns zusammen mit den vielen andren Touristen den prunkvollen Palast und die zahlreichen Tempel anschauen.

Lg Nicole

Phetchaburi
Phetchaburi
Phetchaburi

Phetchaburi

Bangkok
Bangkok
Bangkok
Bangkok
Bangkok

Bangkok

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28. Oktober 2014 2 28 /10 /Oktober /2014 12:01

Nachdem ich nun mein Touristenvisum hatte, konnte ich auch ohne Probleme mit den Bus von Malaysia nach Thailand fahren. Nach vier Stunden Fahrt musste ich einmal umsteigen und da ich die einzige war, die dort warten musste, hatte ich schon etwas Sorge, das ich nie in Thailand ankomme. An dem Bahnhof, wo ich umsteigen musste, hatte ich etwas Zeit und so versuchte ich Obst zu kaufen. Schnell fand ich Bananenstauden und versuchte der Frau verständlich zu machen, das ich gerne Bananen hätte. Als Antwort bekam ich ein Kopfschütteln und so ging ich einfach zum zweiten Stand, aber auch dort schien man mir keine Bananen verkaufen zu wollten. Am dritten Stand war dann ein Mann dessen Englisch zumindest soweit reichte, mir zu sagen, dass ich nur frittierte Bananen kaufen kann. Da mich die frisch frittierten, fettig triefenden Bananen nicht so ansprachen, gab ich es auf. Entweder man kauft in einer Flüssigkeit eingelegtes oder frittiertes Obst dort, ansonsten gab es, zumindest an dem Bahnhof nichts obstiges. Irgendwann kam dann auch der Mini-Bus, der mich nach Thailand bringen sollte. Wie schon so oft die letzten Wochen war ich die einzige Ausländerin. In so einer Runde kann auch meistens mindestens einer Englisch, und so ging die lustige Fragerunde: wer bist du, wo kommst du her, was machst du hier, los. Mit dem Bus muss man einige Male halten. Zuerst Papierkram für die Grenze ausfüllen, dann aus Malaysia ausreisen und dann noch nach Thailand einreisen. Da mir eine Belgierin erzählte, dass sie Probleme bei der Ausreise hatte, weil sie bei der Einreise nicht genügend Stempel bekommen hatte, achtete ich genau, dass ich alle Stempel hatte und nicht illegal im Land bin. Kurz hinter der Grenze lag auch schon mein erstes Ziel Hat Yai, zwar die viertgrößte Stadt in Thailand, aber ich glaub bei Touristen nicht wirklich bekannt. Meine Schwester hatte sich kurzfristig entschlossen, mich in Thailand zu besuchen und mit mir zu reisen. Und so wechselte ich meine kleinen Mehrbett- Hostelzimmer ein, gegen saubere, ruhige Hotelzimmer, die einem viel Privatsphäre bieten.
Die Tempelanlage der Stadt beheimatet den drittgrößten liegenden Buddha, und da man sich in Asien irgendwie immer den Titel des größten Buddhas holen kann, war dies der größte liegende Buddha Südthailands. Das ist mir schon in Taiwan aufgefallen, in jeder Stadt gibt es den größten Buddhas Taiwans oder Süd-Ost-Asiens, man muss ihn nur immer weiter spezifizieren (sitzend, liegend, mit jener Handstellung, aus Bronze usw.). Da die Stadt direkt hinter der malaysischen Grenze liegt, kommen viele Malaysier dort hin, um shoppen zu gehen, denn scheinbar sind die Sachen in Thailand etwas billiger. Nach einem Tag ging es schon wieder weiter nach Chumphon. Wir entschieden uns den Zug zu nehmen. Das Ticket war noch leicht zu bekommen, das Gleis zu finden, war schon schwerer. Jeden den man fragte, sagte man solle "hier" warten, "hier" war aber manchmal Gleis 1, Gleis 2 oder Gleis 3. Nachdem unser Zug nicht kam, ging es wieder zur Information, wo die Angestellten Englisch sprechen konnten, und wie von der deutschen Bahn gewohnt, kam der Zug natürlich zu spät. Nachdem die Ankunftszeit und das Gleis noch zweimal geändert wurden, kam dann endlich unser Zug. Da wir die thailändische erste Klasse gewählt hatten (denn schon die Bilder im Internet ließen erahnen, dass alle anderen Klassen für 6 Stunden nicht zumutbar sind), gab es als erstes Decken und Essen. Mit dem losfahren wurde gewartet, bis alle aufgegessen hatten und so war uns klar, warum wir soviel Verspätung hatten. Trotz Klimaanlage in der erstem Klasse tropfte das kondensierte Wasser von der Decke. Ab und an kam ein kleines Krabbeltier vorbei und am Ende kamen wir mit 2 Stunden Verspätung in Chumphon an. Am nächsten Tag ging es in eine Höhle etwas außerhalb der Stadt. Da Chumphon nicht wirklich touristisch ist, kann kaum einer Englisch, aber man ist dann auch an den Sehenswürdigkeiten alleine. Den "Bus" (ein Pick-Up mit zwei Bänken und einem Dach hinten) zu finden war deshalb garnicht so einfach, aber da die Thais sehr freundliche Menschen sind, nahm eine Frau ihren Scooter und fuhr uns kurzerhand, nachdem ihr ihre Freundin die Haare fertig geflochten hatte, dorthin. Angekommen an den Höhlen, fanden wir auch gleich die im Reiseführer beschriebenen Lichtschalter für die Höhlen. Diese waren uns aber nicht so gut gesonnen und so blieb das Licht aus. Aber wir waren dank unserer Stirnlampen gut ausgerüstet und leuchteten uns selber den Weg vorbei an Stalagmiten und Stalaktiten. In den Höhlen waren außer uns nur ein paar Fledermäuse und hüpfende Spinnen mit Fühlern. Bei der Hinfahrt hatten wir uns extra gemerkt, wo der Bus hält, also ging es dorthin zurück. Ein netter Ladenbesitzer bot uns auch gleich zwei Stühle im Schatten zum warten an. Nur kurze Zeit später rief er uns zu einem Auto, diesmal ein Pick-Up ohne Bänke und Dach hinten, dennoch nahmen wir auf der Ladefläche Platz. So hatten wir gleich eine viel bessere Aussicht. Diesmal waren wir, neben der Frau und der Mutter des Fahrers, die aber vorne im Auto saßen, die Einzigen Fahrgäste, und so war uns schnell klar, das kann keiner der Busse sein. Am Ende ließ uns der Mann wie abgesprochen am Bahnhof raus und nachdem er partout kein Geld annehmen wollte, stand fest, wieder einmal hat uns ein netter Thailänder ganz uneigennützig geholfen.
Von Chumphon aus ging es mit dem Boot nanch Koh Tao, wo meine Schwester ein traumhaften Hotel für uns gebucht hatte- kleine Bungalows, mit halboffenen Bad und Balkon direkt zum Meer hin. Dank kaltem Wasser und nicht funktionierendem Licht, wurde das Duschen manchmal zu einem kleinem Abenteuer. Aber wie schon in den Höhlen, halfen uns unsere Stirnlampen. Die Tage auf Koh Tao konnte man gut am Strand verbringen, oder auf einen der vielen kleinen Schotterstraßen auch mal etwas umherlaufen. Einen Tag fuhren wir nach Koh Phangan und mieteten dort einen Scooter. Dank der ganzen Horrorgeschichten im Internet über Scooter fahren in Thailand hatte ich schon etwas Sorge, ob das so gut geht. Aber schon der Verleih fragte nicht nach meinem Führerschein, und wenn man dann noch sieht, wie die meisten Ausländer fahren, kann ich mir die Vielzahl der Unfälle erklären. Die Schifffahrt zurück nach Koh Tao war nichts für anfällige Magen, einmal mehr machte sich die Regensaison bemerkbar. Dank eines aufziehenden Gewitters wurden wir ordentlich durchgeschüttelt, aber das Bootsunternehmen war sehr gut vorbereitet, und verteilt fleißig Tüten und Medizin. Nach erkunden der kleinen Inseln im Golf von Thailand, ausgiebigen Badetagen und viel leckerem Essen hieß es für uns nach einer Woche Abschied nehmen von unserem kleinem Traumstrand.

Lg Nicole

Hat Yai
Hat Yai
Hat Yai

Hat Yai

Chumphon
Chumphon
Chumphon

Chumphon

Koh Tao- Ao Leuk
Koh Tao- Ao Leuk
Koh Tao- Ao Leuk

Koh Tao- Ao Leuk

Koh Phangan
Koh Phangan
Koh Phangan
Koh Phangan
Koh Phangan

Koh Phangan

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10. Oktober 2014 5 10 /10 /Oktober /2014 15:38

Wer nach Malaysia reist, sollte sich bewusst sein, dass er dort jede Menge Deutsche trifft, vor allem in den Cameron Highlands. Und wer nicht Deutscher ist, kommt zu 95% aus unserem Nachbarstaat, den Niederlanden.
Mein erster Halt in Malaysia war Malakka- eine ehemalige Fischerstadt mit viel Flair. Aber auch hier gehen die Meinungen stark auseinander, von mir: fand ich total schön, über: "war ok" bis gefiel garnicht, hab ich alles gehört.
Zum Glück lag mein Hostel genau in dem Stadtgebiet, wo all die Touristenattraktionen sind. So konnte ich gleich am ersten Nachmittag ein bischen durch siedie Stadt schlendern. Malakka ist zum einen geprägt durch die Kolonialzeit und zum anderen durch die verschiedenen ethnischen Gruppen Malaysias. Neben den Portugiesen waren auch die Engländer und Niederländer schon hier. Da die Mehrzahl der Malaysier Muslime sind, findet man überall Moscheen. Aber auch buddhistische, hinduistische und daoistische Tempel sowie Kirchen schmücken das Stadtbild. Genauso wie die niedlichen, kleinen Häuser, gehören auch die bunten, lauten Fahrradrikschas mit ihren dezent aufdringlichen Fahrern zu der kleinen Stadt. Hier gilt - umso kitschiger das Fahrrad ist und umso lauter man die Musik dreht, umso besser (so zumindest die Meinung der Besitzer). Verziert mit Hello Kitty, Winnie Puh und Unmengen an Glitzer, sind die Fahrräder zudem mit Radios ausgestattet, die die Technoversionen der Charts des letzten Jahres von sich geben. In den vielen kleinen Gassen und an dem Fluss der Stadt kann man dem Gedudel aber gut entkommen. Meinen ersten Abend verbrachte ich vorrangig an der Westseite des Flusses, im sogenannten Chinatown. Dort gab es kleine Tempel, traditionelle chinesische Läden, aber auch eine Moschee. Da es Wochenende war, verwandelte sich die Straße bei Einbruch der Dunkelheit in einen kleinen Nachtmarkt. Am nächsten Tag ging es zum anderen Ufer- dort befindet sich das Stadthuys (Rathaus), es wird als das älteste niederländische Gebäude im Osten bezeichnet. Genau gegenüber ist eine christliche Kirche und auf dem Hügel darüber befinden sich die Ruinen der ehemaligen St. Pauls Kirche, von wo aus man einen schönen Blick auf die Stadt hat. Von dort aus ging es zu dem Sultanate Palace und anschließend weiter durch die vielen Gassen. Obwohl die Stadt relativ überschaubar ist, gibt es auch hier ein Gebiet, in dem sich eine Shopping-Mall an die Nächste reiht - H&M, Victoria Secret (über raschen der weiße gibt es in einem vorrangig muslimisch geprägten Land Victorias Secret, aber da dann vor allem Parfüm und nur ganz wenig Dessous), Mango, McDonalds, Starbucks usw. Da der Franzose in meinen Zimmer ein Seafood Restaurant kannte, gab es am Abend Allerlei Muscheln, Schnecken und Co. Am nächsten Morgen ging es schon weiter Richtung Hauptstadt. Kuala Lumpur ist vor allem bekannt durch die Petronas Twin Towers. Die zwei Türme waren bis 2004 der Taipei 101 eröffnet wurde, das höchste Gebäude der Welt. Heute sind sie "nur" noch die höchsten Zwillingstürme der Welt. In Kuala Lumpur, oder wie es alle liebevoll nennen "KL", lernte ich zur Abwechslung viele Engländer kennen. Das Hostel in dem ich untergebracht war, lag in Mitten der vielen Shoppingmalls der Metropole. Gleich um die Ecke war eine Straße, die gesäht war mit unzähligen Restaurants. Neben malaysischem Essen gab es vor allem chinesisches Essen. Da ich feststellte, das ich in Thailand mehr Rennerei habe, wenn ich ohne Visum Einreise, hab ich der thailändischen Botschaft erstmal einen Besuch abgestattet und ein Touristenvisum beantragt. Drum herum baute ich mein Touriprogramm, bestehend aus den Petronas-Towers, dem Kolonialdistrikt, dem indischen Stadtteil, einer Moschee, Chinatown samt Tempeln und dem Stadtteil in dem man noch typisch malaysische Häuser finden kann. Dort stellte ich fest, dass es nicht immer und überall eine gute Idee ist, als Frau allein unterwegs zu sein. Am Ende hatte ich mein Visum und einen gemischten Eindruck von Kuala Lumpur und entfloh den vielen asiatischen Großstädten der letzten Wochen und fuhr in die Cameron Highlands.
Dort angekommen ging es am nächsten Morgen ging es zum höchsten Punkt der Region, in die Teefelder und den Mooswald der Region. Da mein Hostel meinte, ich soll als Frau lieber nicht alleine durch die Wälder laufen, schloss ich mich dem deutschen Pärchen aus dem Bus vom Vortrag, die auch in meinem Hostel waren, an. Der Tempel, an dem, laut der typisch asiatischen (nicht wirklich ausführlichen) Karte, unsere Wanderung beginnen sollte war schnell gefunden, der Wanderweg leider nicht. Dank der Hilfe der netten Malaysier fanden wir aber auch den. So schöne gerade und eindeutige Wanderwege wie in Europa gab es auch hier nicht und so ging es hoch und runter weiter durch den Dschungel.
Der nächste Tag war ganz wie die Wettervorhersage angekündigt hatte, Regen Regen Regen. Und so ging es zusammen mit dem netten deutschen Pärchen vom Vortrag zu einer zweiten Teeplantage. Am Vortrag hatte mir unser Reiseführer gesagt, dass aus Effizienzgründen alles mit einer Maschine gepflückt wird und nicht, wie ich es aus Taiwan kenne, per Hand. Endlich fanden wir die Handpflücker, die fleißig den Tee in große weiße Säcke füllten und diese dann Sack für Sack den Berg hoch in die Halle zur Weiterverarbeitung trugen. Als der Regen etwas weniger wurde, nutzten wir unsere Chance und liefen auch in die Teeplantage. In Taiwan stehen die kleinen Teebäumchen in Reih und Glied, in Malaysia hingegen, konnte man noch eindeutig die einzelnen Teebäumchen sehen, was die Hänge an den Bergen wunderschön aussehen lies.
Nach einer Woche in Malaysia hieß es schon wieder Abschied nehmen von den vielen freundlichen Malaysiern, der tollen Landschaft und dem leckeren, oftmals auch indischen Essen.

Lg Nicole

Melakka
Melakka
Melakka
Melakka

Melakka

Kuala Lumpur
Kuala Lumpur
Kuala Lumpur
Kuala Lumpur
Kuala Lumpur
Kuala Lumpur
Kuala Lumpur
Kuala Lumpur

Kuala Lumpur

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25. September 2014 4 25 /09 /September /2014 13:05

Nachdem ich zwei Tage in Taipei hatte, um alle organisatorischen Dinge zu klären und einmal alles zu waschen, ging es schon weiter nach Singapur. Manchmal hab ich das Gefühl, das wenn man als Westler in Asien fliegt, man besonders gute Sitzplätze bekommt! Schon von Beijing nach Hong Kong hatte ich zwei Sitze für mich. Im Flieger nach Singapur wurde das noch getoppt und ich hatte die ganze mittlere Reihe für mich- 4 Sitze. Reisen in der Nebensaison hat eindeutige Vorteile. Nachdem der Sicherheitscheck in Taipei, vor allem im Vergleich zu China, extrem kurz ausfiel, wollte der Sicherheitsmann in Singapur gleich nochmal mein ganzes Gepäck scannen, aber zum Glück musste ich nichts auspacken. Am Ausgang wartete auch schon Hong Hao auf mich, den ich wenige Wochen zuvor in Taipei kennen lernte, da er der Freund einer sehr guten taiwanesischen Freundin ist. So hatte ich garkein Stress und wurde bis zu meinem Hostel gefahren und am Abend zeigte er mir noch die lokalen Köstlichkeiten Nahe meiner Unterkunft.
Dank kostenloser Karten, konnte ich die Stadt relativ gut zu Fuß erkunden und brauchte nur selten die MRT. Von meinem
Hostel ging es südlich in den indischen Stadtteil (Little India). Bunte Häuser, beeindruckende Tempel und allerlei indische Spezialitäten warteten dort auf mich. Ich fand vor allem die hinduistischen Tempel beeindruckend. Unweit davon liegt Chinatown, wenn man wie ich gerade aus China kommt und so lange in Taiwan lebte, muss ich gestehen, war es eher eine kitschige, touristische Variante von China. Auch hier gibt es unzählige Tempel und nach China ist es eine willkommene Abwechslung, wenn man nicht überall Eintritt zahlen muss. Danach wollte ich zum berühmten Marina Bay, da aber genau an dem Wochenende ein Formel 1 Rennen dort stattfand, war es garnicht so leicht, den richtigen Weg zu finden. Aber zum Glück war ich mit meiner Verwirrung nicht allein und so schlug ich mich zusammen mit den anderen Touristen durch den Wald an Zäunen. Man konnte sogar ein bischen auf der Strecke rum laufen und die Tribünen für die Zuschauer waren auch schon aufgestellt. Vom Fluss aus konnte ich die St. Andrews Cathedral im Colonial District schon sehen, das hinkommen war dank Zäunen wieder etwas länger als normal, und so lief ich weiter über das Formel 1 Gelände. Am Ende kam ich tatsächlich da raus, wo ich hinwollte. Im ehemaligen kolonialen Teil der Stadt befinden sich viele europäische Gebäude, in denen heute viele Museen sind. Mein Reiseführer empfohl mir das Asian Civilisations Museum, wo die Geschichte vieler süd-ostasiatische bzw. südasiatische Länder dargestellt wird. Da ich inzwischen herausgefunden hatte, das die Entfernungen garnicht so groß sind (asiatische Karten haben selten einen Maßstab und so muss man selber herausfinden, wie weit manche Sachen entfernt sind), entschloss ich mich nach Hause zu laufen. Denn in dem unterirdischen MRT System sieht man nicht wirklich viel von der Stadt.
Den nächsten Tag ging ich der Empfehlung des Freundes nach und erkundete den botanischen Garten, der einfach nur traumhaft ist. Ich glaub, wenn ich dort wohnen würde, würde ich dort regelmäßig Picknicken gehen. Man kann da wunderbar stundenlang durch Wälder und über Wiesen laufen oder sich an einen der kleinen Seen niederlassen. Wenn man Glück hat, kommen auch mal paar Tierchen vorbei.
Der zweite Tip war die Haw Pa Villa, eine Anlage, die der Gründer von Tiger Palm gebaut hat und nachdem er sehr viel Reichtum erreicht hatte, der Stadt gespendet hat. Die Anlage erinnerte mich an einen etwas kitschigen Vergnügungspark und zählt nicht wirklich zu den Highlights von Singapur. So langsam konnte man in der Nähe der Strecke die Formel 1 Autos hören, die hatten sicher ihr erstes Training auf der Strecke.
Anschließend ging es außerhalb des Stadtzentrums in eine Klosteranlage. Schon die Umgebung war wieder ganz schön, weil es eines der Residence-Viertel von Singapur ist, und man so mal sieht, wie die Menschen so leben. Meist haben sie Wohnungen in einem der viele Hochhäuser der Stadt. Die Klosteranlage besteht aus vielen Gebäuden umgeben von einer schönen Parkanlage, ein bunter Mix aus Gebets-Schreinen, Wohnhäusern und Tempeln. Überall auf dem Gelände findet man kleine und große Buddhas, was ich so zuvor noch nie gesehen habe, waren die unzähligen kleinen Buddha-Figuren, die einen Besen in der Hand hatten. Das erinnerte mich an einen meiner Klosteraufenthalte in Kaoshiung, wo wir alle am Morgen einen Besen bekamen und die Straße fegen mussten. Obwohl Hong Hao meinte, in dem Kloster kann man nicht wirklich was sehen, muss ich sagen, obwohl schon die meisten Gebäude zu waren, war es wirklich sehenswert. Ich mag die ruhige Atmosphäre, die in den Klostern herrscht und die Zufriedenheit und Freundlichkeit, die die Mönche und Nonnen ausstrahlen.
Danach holte mich Hong Hao ab und wir erkundeten die Stadt mit dem Auto. Als erstes waren wir in der Bar und Restaurantstraße am Fluß was essen und fuhren danach weiter auf die zu Singapur gehörende Insel Santosa. Dort gibt es ein Viertel, wo die ganzen Reichen wohnen, man muss sagen, sie haben sich schon ein schönes Fleckchen ausgesucht! Der Rest der Insel besteht neben Stränden aus Vergnügungsparks- Universal Studios, einem riesigen Aquarium und einer Strandpromenade mit vielen kleinen Bars.
Beim fahren durch die Stadt, fiel mir immer wieder auf, wie grün die gesamte Stadt ist- das lässt auch so eine Metropole gleich viel freundlicher wirken.
Bevor das Formel 1 Spektakel endgültig das Leben der ganzen Stadt beeinflusst, nahm ich mir einen Bus und fuhr nach Melaka (Malaysia). Mit dem Bus über die Grenze war auch mal ganz interessant. Einmal Aussteigen zur Ausreise und nur 3 Minuten später nochmal zur Einreise nach Malaysia. Diesmal wartete auch der Zoll und so mussten wir alles aus dem Bus mitnehmen, einmal durchleuchtet lassen und durfte dann weiter fahren.

LG Nicole

little Indialittle India
little Indialittle Indialittle India
little Indialittle India

little India

Chinatown
ChinatownChinatown

Chinatown

Blick auf Marina Bay
Blick auf Marina Bay

Blick auf Marina Bay

Colonial District und Parlamentsgebäude
Colonial District und Parlamentsgebäude Colonial District und Parlamentsgebäude Colonial District und Parlamentsgebäude

Colonial District und Parlamentsgebäude

Singapur
Singapur

Singapur

Botanischer Garten
Botanischer GartenBotanischer Garten
Botanischer GartenBotanischer GartenBotanischer Garten

Botanischer Garten

Haw Par Villa
Haw Par VillaHaw Par VillaHaw Par Villa
Haw Par VillaHaw Par Villa

Haw Par Villa

an dem Kloster
an dem Klosteran dem Kloster
an dem Klosteran dem Klosteran dem Kloster
an dem Klosteran dem Kloster

an dem Kloster

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20. September 2014 6 20 /09 /September /2014 13:50
Von Hangzhou aus ging es mal wieder mit dem Zug weiter- diesmal nach Shanghai. Da die zwei Städte nicht wirklich weit voneinander entfernt liegen, ist man mit der chinesischen Variante des ICE innerhalb von 1,5 Stunden da. Obwohl schon der Bahnhof in Hangzhou riesig war, toppte der Shanghaier Bahnhof das gefühlt noch - hinter den Ankunfts-Gates konnten die Angehörigen wie am Flughafen auf die Neuankömmlinge warten. In Shanghai fällt einem sofort auf, dass die Stadt sehr westlich ist- man sieht viele "Westler" und hört viel Englisch und auch Deutsch. Angekommen an meinem Hostel für die kommenden Tage, musste ich feststellen, dass ich wohl das Hostel gewählt habe, in dem sich fast alle Deutschen niederlassen. Oder es sind einfach überdurchschnittlich viele Deutsche in Shanghai. Auch am nächsten Tag an den Sehenswürdigkeiten der Stadt hörte ich viel Deutsch. Leider war auch in Shanghai das Wetter nicht besser als in Hangzhou und so hüllte sich die berühmte Skyline von Pudong in weiße Wolken gepaart mit Smog.
Zu meiner Überraschung war das Shanghai Museum wieder kostenfrei. Direkt dahinter befindet sich der People Square. Die ganze Umgebung der Shopping Strasse Shanghai's wirkte für mich schon sehr neu und westlich, obwohl ich mich da noch in dem alten Teil der Stadt befand. Wären nicht hin und wieder chinesische Schriftzeichen zu sehen und würde nicht auch an den Stellen die Wäsche direkt über der Straße getrocknet werden, könnte man fast denken, man sei irgendwo in Europa. Am späten Nachmittag fuhr ich in die Altstadt, die endlich wieder die für China so berühmten geschwungenen Dächer hatte. Schon am Morgen hatte ich mich etwas verlaufen und eine kleine Straße mit unzähligen kleinen Lädchen gefunden, die neben allerhand Kalligraphie-Zubehör, Teesets und Gemälde anboten und somit ein chinesisches Flair entstehen ließen. Die Altstadt wurde sehr schön renoviert und ist definitiv einen Besuch wert, wenn man aber Souvenirs kaufen will, sollte man auf andere Läden ausweichen, denn die Preise sind sehr touristisch. Neben der Altstadt befindet sich ein Viertel mit vielen alten spanischen und japanischen Häusern, nachdem ich dort an einer traditionellen Teezeremonie teilnahm, verschlug es mich nochmal Richtung Bund, um die Pudong-Skyline auch bei Nacht zu sehen.
Am nächsten Morgen ging es für mich zu der alten Residenz von Sun Yatsen, als Gründer der Republik China gilt er als Landesvater von Taiwan. Da er seine revolutionären Bewegungen aber auf dem Festland vollzogen hat, ist er der einzige Chinese, der sowohl in Festland China als auch in Taiwan vergöttert wird. Da die Residenz nur unweit der französischen Konzession liegt, kam ich an vielen europäischen Häusern vorbei. Gleich in Nähe befinden sich einige Shoppingmalls, in denen man alle bekannten Marken bekommen kann. Auch einen kleinen Park gab es wieder. Am Eingang saß, wie so oft in China, ein Polizist der das Ganze bewacht. Im Park wurde wieder gesungen, Karten gespielt und zwei ältere Männer ließen Drachen steigen- da ihre Drachen ganz schön weit weg waren, dauerte es eine Weile, bis ich heraus fand, wo ihre Schnuren enden. Sie saßen da ganz gemütlich auf einer Bank und schauten zu, wie ihre Drachen in der Ferne schweben. Am Nachmittag besichtigte ich den Jade- Tempel, dank unzureichender Ausschilderung und meinem mangelnden Orientierungssinn dauerte es sowohl da, als auch später etwas länger, ehe ich mein jeweiliges Ziel erreichte. Die später anvisierte Duolun Lu Cultural Street, in der früher viele berühmte chinesische Schriftsteller lebten, lag etwas versteckt. Die wunderschön restaurierten, eher westlichen Häuser, waren dennoch schön anzusehen. Am Abend fuhr ich über den Fluss zur Pudong Halbinsel, da ich mich in dem dortigen Finanzdistrikt mit einer guten Freundin eines Freundes treffen wollte. Leider haben wir uns den Menschenmassen nicht gefunden, aber die vielen Hochhäuser waren auch ganz hübsch.
Am nächsten Morgen half mir ein netter chinesischer Opi den Yuyuan Park zu finden, ich bin zielgerichtet erstmal von der Einkaufsstraße weg gelaufen, bis er mir erklärte, dass der Park mitten in dem Einkaufsgebiet der Altstadt liegt. Nachdem ich meine Kamera rausgeholt hatte sprach mich schon der nächste Chinese an- natürlich auf Chinesisch. Er hatte eine ähnliche Kamera, aber kam mit den Funktionen nicht wirklich klar und löcherte mich erstmal mit viele Fragen. Also erklärte ich ihm so gut es ging die Grundfunktionen seiner Kamera. Manchmal ist es schon kurios, was sich manche Menschen so denken. Mir ist es auch in Taipei schon öfter passiert, das mich Taiwanesen auf Chinesisch nach dem Weg fragen. Ob die einfach alle auf Chinesisch ansprechen oder ob man mir ansieht, das ich sie verstehe!?
Nach den vielen westlichen Gebäuden des Vortags, war der im traditionellen chinesischen Stil angelegte Garten eine willkommene Abwechslung. Danach fuhr ich etwas aus der Stadt heraus zu einem wunderschönen alten Tempel und einer Pagode. Dorthin verschlug es neben mir nur wenige Touristen. Ich find es immer wieder beeindruckend, zu sehen, wie die Menschen so leben, weshalb ich gerne etwas außerhalb des Stadtkerns fahre. Meine Lieblingsspeiße des Urlaubs- Baozi und Mantou waren auch wieder schell gefunden. Und außerhalb der üblichen Touristenstraßen sind die einfach so günstig- für umgerechnet 50 Cent bekomme ich da meine Mittagsration. Frisch gestärkt, ging es mit der S-Bahn zu einem weiteren alten Park der Stadt, da dieser 21 Km von Stadtzentrum entfernt lag, waren nur wenige Menschen in dem Park. Und so schlenderte ich durch den Bambusgarten, vorbei an kleinen Schreinen, und alten Häusern und genoss die Ruhe außerhalb der hektischen Metropole. Am Abend hab ich mich dann mit der Shanghaier Freundin meines Freundes getroffen. Wir waren in einer Shopping-Mall super lecker essen und haben uns über allerhand Sachen ausgetauscht. 
Am Ende hat mir Shanghai doch besser gefallen, als ich nach meinem ersten Eindruck gedacht hätte. Wer hier als Ausländer lebt, muss definitiv auf nichts verzichten. Und die Shanghaier drängeln in der Regel auch nicht so beim Ein- und Aussteigen aus der S-Bahn. Nur die üblichen Sicherheitschecks an den Haltestellen, nehmen hier nicht alle so ernst, oder ich hab einfach das System, wer welche Tasche durchleuchten lassen muss, nicht ganz verstanden.

Zum Abschied durfte natürlich eine letze Zugfahrt nicht fehlen- zurück nach Beijing ging es diesmal.

Lg Nicole

Shanghai Museum

Shanghai Museum

und Peoples Square

und Peoples Square

Bund mit Blick auf Pudong
Bund mit Blick auf Pudong
Bund mit Blick auf Pudong
Bund mit Blick auf Pudong
Bund mit Blick auf Pudong
Bund mit Blick auf Pudong

Bund mit Blick auf Pudong

Altstadt und Jadetempel
Altstadt und Jadetempel
Altstadt und Jadetempel

Altstadt und Jadetempel

Zu Hause bei Sun Yatsen
Zu Hause bei Sun Yatsen
Zu Hause bei Sun Yatsen

Zu Hause bei Sun Yatsen

im Finanzviertel
im Finanzviertel

im Finanzviertel

Duolun Lu Cultural Street
Duolun Lu Cultural Street
Duolun Lu Cultural Street
Duolun Lu Cultural Street
Duolun Lu Cultural Street
Duolun Lu Cultural Street
Duolun Lu Cultural Street

Duolun Lu Cultural Street

Yuyuan Park
Yuyuan Park
Yuyuan Park
Yuyuan Park

Yuyuan Park

Guyi Park
Guyi Park
Guyi Park
Guyi Park
Guyi Park
Guyi Park

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  • : Nach vier Jahren Studium heißt es für mich ab ins Auslandspraktikum. Über 9000 km weit weg von Familie und Freunden versuche ich mich im wunderschönen Taiwan durch zuschlagen. Meine großen und kleinen Abenteuer und Herausforderungen werde ich in dem Blog zusammenfassen und so allen die noch Daheim sind, Lust auf die Ferne machen und taiwanesische Leben etwas Näher bringen!
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